Ons Belker Scholl…


Ons Belker Scholl…
…mit diesem Motto fand am 07.03.2025 im Haus der Stadtwerke, besser bekannt unter dem Namen „Haus der Stadtwerke am Gantenberg“, die nächste Schulstunde statt.
Unser Oberlehrer „Hans-Dieter Caspers“ begrüßte an die zwanzig wissbegierige Schüler, darunter drei neue Schüler, herzlich. Er ging weit in der Zeit zurück und berichtete wo es in Bilk Schulen gab und wer sie gegründet hatte und welche, heute nicht mehr vorstellbare, Gegebenheiten zu dieser Zeit herrschten! Ich schreibe nur „Stöckske“ und man kann sich nur schwer vorstellen, was die Schüler über sich ergehen lassen mussten.
Gleichzeitig berichtete unser Oberlehrer wie es zu dieser Zeit in und um Düsseldorf aussah und wo was war.
Bilk – das Gebiet des ehemals selbstständigen Ortes wurde bereits 1384 nach Düsseldorf eingemeindet und umfasste neben dem heutigen Stadtteil Bilk auch die heutigen Stadtteile Oberbilk, Unterbilk sowie Friedrichstadt.
Wie Funde von zwei Gräberfeldern zeigen, war Bilk im frühen Mittelalter (6. und 7. Jahrhundert) besiedelt. Beide Fundstellen liegen jedoch recht weit vom späteren Ortskern bei Alt St. Martin entfernt. Die erste schriftliche Erwähnung von Bilk erfolgte zum 14. Februar 799 als Gutshof (Villa Bilici), wohl ein Königsgut mit Kirche. Die am südlichen Düsselarm gelegene kleine Tuffsteinkirche Alt St. Martin entstand um 700. Erstmals urkundlich erwähnt wird sie jedoch 1019. Bei einer Auflistung der Besitzungen der Abtei Deutz von 1147 bestätigte der Papst Eugen III. neben vielen Anderen am Niederrhein für den Großraum Düsseldorf Eigentum in „Bilka“ und „Castrum Burgela“, das als „Haus Bürgel“ bekannt ist.
Die „städtischen Freiheiten“, die bei der Eingemeindung zugesagt worden waren, wurden in einer weiteren Urkunde eingeschränkt. In dieser Urkunde vom 4. April 1384 erhielten die Bilker nur dann auch alle „städtischen Freiheiten“, wenn sie zusätzlich auch in der Stadt eine Wohnung unterhielten.
Bilk war in drei Bezirke gegliedert: in Kirchbilk (Alt St. Martin), Mühlenhofen und Arenbilk – dem heutigen Oberbilk. Größere Höfe sind namentlich bekannt: Burghof, Deuzerhof, Fechelshof oder Rheindorfer Hof.
Die Schüler klebten quasi an seinen Lippen!
Es gab eine Aufstellung mit typischen Wörtern rund um das Thema „Scholl“ die die Schüler im Hinblick auf die nächste Schulstunde gut gebrauchen können. (fe)
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