4.100 GESPRÄCHE, 125 VERFAHREN: DÜSSELDORF ZIEHT BILANZ ZUM RHEIN-BADEVERBOT

☝️🫵👉 4.100 GESPRÄCHE, 125 VERFAHREN: DÜSSELDORF ZIEHT BILANZ ZUM RHEIN-BADEVERBOT
☝️🫵👉 4.100 GESPRÄCHE, 125 VERFAHREN: DÜSSELDORF ZIEHT BILANZ ZUM RHEIN-BADEVERBOT

☝️🫵👉 4.100 GESPRÄCHE, 125 VERFAHREN: DÜSSELDORF ZIEHT BILANZ ZUM RHEIN-BADEVERBOT

Seit August 2025 ist das Baden im Rhein auf Düsseldorfer Stadtgebiet verboten. Nach dem ersten vollständigen Sommer mit intensiven Kontrollen legt die Stadt nun Zahlen vor: Rund 4.100 präventive Gespräche führte das Ordnungsamt 2026 an den Rheinufern, in 125 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Verstöße können grundsätzlich mit bis zu 1.000 Euro geahndet werden, das bislang höchste tatsächlich verhängte Bußgeld lag bei 800 Euro.

Auffällig ist auch, wer besonders häufig gegen das Verbot verstieß. Nach Angaben der Stadt handelte es sich überwiegend um Männer zwischen 20 und 25 Jahren. Rund 60 Prozent der Betroffenen hatten ihren Wohnsitz nicht in Düsseldorf. Kontrolliert wurde entlang sämtlicher Rheinuferbereiche, besonders intensiv während der sommerlichen Hitzeperioden.

Die wohl wichtigste Zahl der Bilanz: Bis Ende September ist 2026 auf Düsseldorfer Stadtgebiet niemand beim Baden im Rhein tödlich verunglückt. Die Feuerwehr wurde allerdings im bisherigen Jahresverlauf 65-mal unter dem Einsatzstichwort „Person im Rhein“ alarmiert. Diese Zahl ist nicht mit 65 Badeunfällen gleichzusetzen, zeigt aber, dass Einsätze am und im Fluss weiterhin regelmäßig vorkommen.

Das Verbot greift dabei früher, als manche vermuten dürften. Als Baden gilt nach der Düsseldorfer Verordnung bereits das planmäßige Verweilen in mehr als knöcheltiefem Rheinwasser zu Freizeit-, Sport- oder Erholungszwecken. Damit fallen nicht nur Schwimmen, sondern auch Waten und Spielen im Wasser darunter. Ausnahmen bestehen unter anderem für Rettungsdienste, genehmigte Veranstaltungen, Angler sowie das kurze Ein- und Aussteigen an dafür vorgesehenen Stellen.

Hintergrund sind die besonderen Gefahren der Bundeswasserstraße. Strömungen, wechselnde Wasserstände, Wellenschlag und Sogwirkungen durch vorbeifahrende Schiffe können selbst im vermeintlich flachen Uferbereich gefährlich werden. Rund 70 Hinweisschilder entlang des Rheins warnen inzwischen in mehreren Sprachen vor diesen Risiken und nennen zusätzlich Notrufnummer und Rheinkilometer, damit Einsatzstellen schneller lokalisiert werden können.

Die Stadt bewertet die bisherige Entwicklung positiv. Ob das Ausbleiben tödlicher Badeunfälle unmittelbar auf das Verbot und die Kontrollen zurückzuführen ist, lässt sich aus den vorliegenden Zahlen allein allerdings nicht ableiten. Klar ist dagegen: Das Thema bleibt aktuell. Die bestehende Verordnung gilt nur bis zum 31. Dezember 2026. Bereits am 7. Oktober beschäftigt sich der Ordnungs- und Verkehrsausschuss mit einer Neufassung; über eine Verlängerung soll voraussichtlich im November der Rat entscheiden.

#Düsseldorf #Düsseldorf4You #DUS4YOU #Rhein #Badeverbot #Ordnungsamt #FeuerwehrDüsseldorf #SicherheitAmRhein

Beitrag auf Facebook ansehen

Op Platt anzeije

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen