DIE ARENA WARTET AUF DIESEN ABEND: JENS, LASS UNS WIEDER JUBELN!

🔴⚪ DIE ARENA WARTET AUF DIESEN ABEND: JENS, LASS UNS WIEDER JUBELN!
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Es gibt Heimspiele, auf die man sich trotz allem freut. Trotz der Tabelle, trotz der verschenkten Punkte, trotz jener Auftritte, nach denen auf dem Heimweg wieder mehr Fragen als Antworten bleiben. Freitag gegen Meppen ist so ein Spiel. Weil Jens Langeneke erstmals als Cheftrainer unserer Fortuna an der Seitenlinie der Arena steht. Weil wir nach dem Punkt in Rostock endlich einen Schritt weiterkommen wollen. Und weil die Sehnsucht nach einem gemeinsamen, befreienden Heimjubel inzwischen ziemlich groß geworden ist.

„Es kribbelt zu 100 Prozent“, sagte Langeneke auf der Pressekonferenz vor dem Freitagsspiel. Diesen Satz nehmen wir ihm sofort ab. Wer diesen Verein so lange begleitet hat, weiß, was ein solcher Abend bedeuten kann. Am 30. Oktober um 19 Uhr bekommt er die Gelegenheit, mit seiner Mannschaft etwas anzustoßen, auf das Düsseldorf wartet: wieder mehr Vertrauen in den Fußball unserer Fortuna.

ROSTOCK HAT ETWAS GEBRACHT – JETZT MUSS MEHR KOMMEN

Das 1:1 bei Hansa war ein Anfang mit Licht und Schatten. Louis Lord musste mehrfach retten, offensiv blieb vieles mühsam. Gleichzeitig fand Fortuna nach dem Rückstand noch vor der Pause eine Antwort. Anas Slimanis Ausgleich war in dieser Situation wertvoll: Die Mannschaft ließ sich von einem weiteren Nackenschlag nicht aus dem Spiel nehmen.

Auch auf der Bank wurde reagiert. Langeneke korrigierte das Anlaufen, nachdem Fortuna zunächst kaum Zugriff auf Rostocks Aufbau bekommen hatte. Zwischenzeitlich funktionierte es anschließend besser. Solche Beobachtungen machen Hoffnung, weil sie zeigen, wo Entwicklung ansetzen kann. Am Freitag müssen daraus längere gute Phasen werden, mehr gemeinsame Angriffe und mehr Situationen, in denen der Gegner verteidigen muss.

Die jüngste Bilanz beschreibt unsere Schwierigkeiten ziemlich genau: 2:2 gegen Verl, 2:1 in Münster, 1:3 gegen Saarbrücken und 1:1 in Rostock. Fünf Punkte aus vier Spielen, immer wieder Ansätze, aber noch zu wenig Verlässlichkeit. Der Erfolg in Münster zeigt allerdings ebenso: Diese Mannschaft kann enge Spiele gewinnen. Genau diese Überzeugung brauchen wir jetzt zu Hause.

MEPPEN KOMMT MIT RÜCKENWIND – UND EINER KLAREN GEFAHR

Wer beim Namen Meppen einen angenehmen Gegner erwartet, sollte sich die vergangenen Wochen anschauen. Der Aufsteiger ist seit vier Spielen ungeschlagen, holte dabei acht Punkte und schlug zuletzt Würzburg mit 4:0. Davor standen ein 1:1 gegen Stuttgart II, ein 2:0 in Rostock und ein 1:1 gegen Havelse. Acht Tore, zwei Gegentreffer: Die Mannschaft von Lucas Beniermann hat sich stabilisiert und reist entsprechend selbstbewusst nach Düsseldorf.

Besonders gefährlich wird es, wenn Meppen ruhende Bälle bekommt. Sieben der bisherigen 16 Saisontore entstanden nach Standards. Mit Stefan Rankic verfügt der Gast über einen Innenverteidiger, der bereits dreimal getroffen hat. Ebenfalls drei Tore steuerte Oliver Schmitt bei.

Hier trifft Meppen allerdings auf eine Düsseldorfer Stärke: Fortuna hat bislang erst einen Gegentreffer nach Standards kassiert – den besten Wert der Liga. Wenn Konzentration, Zuordnung und Entschlossenheit stimmen, haben wir gute Voraussetzungen, eine der wichtigsten Waffen des Gegners zu entschärfen.

Langeneke warnte außerdem vor Meppens schnellen Pässen und Läufen in die Tiefe. Für Fortuna bedeutet das: Wer vorne angreift, muss hinten vorbereitet bleiben. Die Abstände müssen passen, verlorene Bälle dürfen den Gästen keine freie Fahrt Richtung Lord eröffnen. Gleichzeitig sieht unser Trainer bei Meppen eine Anfälligkeit gegen Standards. Ein guter Ball in den Strafraum, ein entschlossener Lauf, ein gewonnener Kopfball – auch darüber lässt sich dieses Spiel auf unsere Seite ziehen.

PERSONALSORGEN AUF DEN FLÜGELN

Ausgerechnet Slimani ist nach seinem Treffer in Rostock fraglich. Ein Schlag auf den Fuß verhinderte bis zur Pressekonferenz seine Teilnahme am Mannschaftstraining. Steven van der Sloot fällt wegen der Platzwunde aus dem Hansa-Spiel aus, ebenso fehlen Felix Meiser, Lukas Eixler und Jordi Paulina. Dominique Heintz ist zurück im Training, für einen Einsatz reicht es wegen des Trainingsrückstands noch nicht.

Damit öffnen sich Möglichkeiten für andere. Filimon Gerezgiher erhielt von Langeneke ausdrücklich Anerkennung für seinen Auftritt in Rostock. Sein Tempo, sein linker Fuß und seine Fähigkeiten im Eins-gegen-eins können unserem Spiel helfen. Auch Kilian Sauck wurde als Möglichkeit für die Außenbahn genannt. Gerade dort braucht Fortuna Spieler, die etwas versuchen und dabei Unterstützung bekommen. Ein gewonnenes Dribbling bringt uns weiter, wenn anschließend auch Mitspieler im Strafraum ankommen.

WARUM WIR AN DEN HEIMSIEG GLAUBEN

Meppen hat derzeit die bessere Ergebniskurve. Trotzdem sehen wir für unsere Fortuna eine reale Chance auf drei Punkte. Lord gibt Rückhalt, die Standardverteidigung funktioniert, und in Rostock war die Bereitschaft erkennbar, sich gemeinsam gegen Widerstände zu stemmen. Entscheidend ist jetzt, daraus mehr eigenen Fußball zu entwickeln. Wir brauchen saubere erste Pässe nach Ballgewinnen, mutige Laufwege und die Entschlossenheit, eine gute Angriffssituation auch abzuschließen.

Erik Wekesser hat das Ziel bereits benannt: „Wir wollen den Punkt aus Rostock vergolden.“ Genau das würde dieser Mannschaft guttun. Ein Sieg, den sie sich mit einer aktiven Leistung verdient, könnte mehr Sicherheit geben als jede noch so aufmunternde Trainingswoche.

Auch tabellarisch wäre der Abend wertvoll: Fortuna geht mit 15 Punkten als Zwölfter in die Partie, Meppen folgt mit 14 Zählern unmittelbar dahinter. Mit einem Heimsieg würden wir auf 18 Punkte kommen und den direkten Verfolger auf vier Zähler distanzieren. Unser wichtigster Einfluss auf die Tabelle liegt damit am Freitag auf dem eigenen Rasen.

UNSER FORTUNA4YOU-TIPP: 2:1 FÜR UNSERE FORTUNA! ⚽

Wir erwarten ein enges Spiel, in dem Meppen uns Geduld und Aufmerksamkeit abverlangen wird. Unser Tipp setzt darauf, dass Fortuna offensiv zulegt und den Heimvorteil nutzt. Die Mannschaft muss dafür den ersten Schritt machen, Zweikämpfe annehmen und sich auch nach einem misslungenen Angriff wieder etwas zutrauen. Wir auf den Rängen können ihr dabei den Rücken stärken.

Freitag darf die Arena spüren, dass hier eine Mannschaft um ihren nächsten Schritt kämpft. Und die Mannschaft darf spüren, wie viele Menschen diesen Weg mit ihr gehen wollen. Jens und seine Jungs haben die Chance, uns einen Abend zu schenken, über den wir auf dem Heimweg endlich wieder gerne reden. Die Vorfreude darauf lassen wir uns nicht nehmen.

💬 Wie geht das Heimdebüt von Langeneke aus – und wem würdet ihr gegen Meppen auf den Flügeln das Vertrauen geben?

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