REKORDSTART PERFEKT – DEG HOLT SIEG NUMMER NEUN

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DÜSSELDORFER EG – EHC FREIBURG 5:3
Drittel: 3:1 | 1:1 | 1:1

Am Ende durfte der DOME nicht nur jubeln, sondern auch durchatmen. Mit dem 5:3 gegen den EHC Freiburg hat die DEG am Freitagabend vor 5.877 Zuschauern ihren neunten Sieg im neunten Saisonspiel gefeiert. Damit steht Rot-Gelb allein im Rekordbuch: Noch nie ist eine Mannschaft mit neun Siegen in eine DEL2-Saison gestartet. Allerdings machten die hartnäckigen Wölfe aus einem scheinbar beruhigenden Vorsprung noch einmal eine ziemlich spannende Angelegenheit.

Zunächst legte Düsseldorf einen Start hin, der Lust auf den nächsten großen Abend machte. Nach gerade einmal 112 Sekunden verwertete Jason Bast die Vorarbeit von Shawn O’Donnell zum 1:0. Andrew Bodnarchuk jagte die Scheibe wenig später unter die Latte und erhöhte nach 4:04 Minuten auf 2:0. Freiburg antwortete durch Christian Billich, doch die DEG hatte den nächsten sehenswerten Angriff parat: Yushiroh Hirano schickte Ville Järveläinen auf die Reise, der in der 18. Minute zum 3:1 traf. Düsseldorf bestimmte die Richtung, ohne die Gäste vollständig abzuschütteln.

Eine wichtige Szene folgte unmittelbar nach der Pause. Obwohl die DEG selbst in Überzahl spielte, musste Max Faber einen Freiburger Konter mit einem Foul stoppen. Den fälligen Penalty parierte Niklas Lunemann und verhinderte damit den erneuten Anschluss. Wie gefährlich Düsseldorf seinerseits mit einem Mann weniger sein kann, zeigte anschließend Carter Turnbull. Nach Zuspiel von Max Balinson traf er in der 32. Minute in Unterzahl zum 4:1. Die Voraussetzungen für einen entspannten Restabend waren geschaffen.

Nur spielte Freiburg dabei nicht mit. Tim Sezemsky verkürzte noch vor der zweiten Pause auf 4:2, im Schlussabschnitt kam die DEG offensiv nicht mehr so zwingend zum Zug. Als Dylan Plouffe fünfeinhalb Minuten vor dem Ende das 4:3 erzielte, war die vermeintlich klare Partie plötzlich wieder offen. Düsseldorf brauchte eine Antwort – und bekam sie von Corey Mackin. Sein Rückhandtreffer in Überzahl zum 5:3 nahm den Gästen 91 Sekunden vor Schluss die Hoffnung auf eine späte Wende.

Der Sieg war verdient, die Schlussphase allerdings unnötig eng. Die 39:22 Torschüsse zeigen, wie viel häufiger Düsseldorf zum Abschluss kam. Sie erzählen aber nicht die ganze Geschichte: Im letzten Drittel ließ der eigene Druck nach, während Freiburg beharrlich an seiner Chance arbeitete. Für die DEG bleibt deshalb trotz aller Rekordfreude ein klarer Arbeitsauftrag. Auch mit einem komfortablen Vorsprung muss sie den Gegner weiter beschäftigen, statt ihm die Möglichkeit zu geben, noch einmal heranzukommen.

Den entscheidenden Unterschied machte das Über- und Unterzahlspiel. Düsseldorf überstand sämtliche drei Freiburger Powerplays, erzielte selbst einen Unterzahltreffer und nutzte die letzte eigene Überzahl zur Entscheidung. Bei gleicher Spielerzahl lautete die Torbilanz dagegen 3:3. Dazu kamen fünf verschiedene Düsseldorfer Torschützen – ein weiterer Beleg dafür, dass diese Mannschaft nicht von einem einzigen Vollstrecker lebt. Die DEG musste diesmal nicht durchgehend glänzen, um die entscheidenden Situationen für sich zu gewinnen.

Mit 25 Punkten und sechs Zählern Vorsprung auf Kassel bleibt Düsseldorf Tabellenführer. Bereits am Sonntag, 18. Oktober, um 17 Uhr folgt in der EgeTrans Arena die nächste Aufgabe: Bietigheim Steelers – Düsseldorfer EG. Neun Siege in Serie dürfen ausgiebig gefeiert werden. Freiburg hat zugleich daran erinnert, warum auch der zehnte wieder erarbeitet werden muss.

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