GARATH ÖFFNET 24 TÜREN: EIN GANZER STADTTEIL SOLL ZUM ADVENTSKALENDER WERDEN

☝️🫵👉 GARATH ÖFFNET 24 TÜREN: EIN GANZER STADTTEIL SOLL ZUM ADVENTSKALENDER WERDEN
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Ein Vorgarten mit Lichterkette und heißem Punsch. Ein Hausflur, in dem gemeinsam gesungen wird. Kinder, die Plätzchen verzieren. Eine kleine Lesung, Musik vor der Haustür oder einfach eine halbe Stunde Zeit für Nachbarn, die sich sonst vielleicht nur vom Sehen kennen. Genau daraus soll in Garath in diesem Dezember etwas Neues entstehen.

Vom 1. bis 24. Dezember 2026 plant das Stadtteilteam Garath 2.0 erstmals einen stadtteilweiten Lebendigen Adventskalender. An jedem Tag soll sich an einem anderen Ort in Garath ein neues „Türchen“ öffnen. Gesucht werden dafür jetzt 24 Gastgeberinnen und Gastgeber, die Lust haben, ihren Stadtteil für einen kleinen Moment zusammenzubringen.

Mitmachen können ausdrücklich nicht nur Vereine oder große Einrichtungen. Auch Privatpersonen, Nachbarschaften, Kirchengemeinden, Gewerbetreibende und Gruppen können ein Türchen übernehmen. Der Ort kann ein Vorgarten sein, ein Innenhof, ein Hausflur, ein Ladenlokal oder eine geeignete öffentliche Fläche. Entscheidend ist nicht die Größe der Aktion, sondern die Idee dahinter: Menschen sollen sich begegnen, miteinander ins Gespräch kommen und vielleicht Ecken ihres eigenen Stadtteils kennenlernen, an denen sie sonst einfach vorbeigehen.

Die möglichen Aktionen sind bewusst offen gehalten. Denkbar sind gemeinsames Basteln oder Werkeln, Plätzchen verzieren, kleine musikalische Beiträge, adventliche Lesungen, Theater oder Tanz. Auch Geschäfte und Handwerksbetriebe können mit kleinen Überraschungen mitmachen. Und manchmal reicht wahrscheinlich schon ein Topf heißer Punsch, etwas Gebäck und ein Gartenzaun, an dem Nachbarn für eine Weile stehenbleiben.

Das Konzept ist einfach, hat aber einen bemerkenswerten Gedanken: Garath selbst wird zum Adventskalender. Nicht hinter Pappfenstern oder auf dem Smartphone öffnen sich die Türchen, sondern zwischen Häusern, Straßen und Menschen. An jedem Dezembertag soll ein anderer Teil des Viertels sichtbar werden.

Cornelia Zuschke, Düsseldorfs Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen und Grundstückswesen, verbindet mit dem Projekt deshalb mehr als nur vorweihnachtliche Unterhaltung. Der Adventskalender soll zeigen, wie viele engagierte Menschen, Initiativen und Einrichtungen es bereits in Garath gibt – und gleichzeitig Nachbarschaften enger zusammenbringen.

Alle Angebote sollen kostenfrei und öffentlich zugänglich sein. Vor Beginn der Adventszeit werden die 24 Termine, Orte und Aktionen in einem gedruckten Kalender zusammengefasst und kostenlos im Stadtteil verteilt. Zusätzlich soll das komplette Programm auf www.unsergarath.de veröffentlicht werden.

Der erste Garather Adventskalender passt damit gut zu einer Entwicklung, die im Stadtteil seit Jahren sichtbar wird. Unter dem Titel Garath 2.0 werden Projekte unterstützt, die öffentliche Räume beleben, Begegnungen schaffen und den Zusammenhalt im Quartier stärken sollen. Dass Gemeinschaft dabei nicht immer ein großes Fest braucht, zeigt gerade diese Idee besonders schön: Manchmal beginnt Nachbarschaft mit einer offenen Tür.

Jetzt fehlen nur noch die Menschen dahinter.

Wer ein eigenes Türchen übernehmen möchte, kann sich ab sofort beim Stadtteilteam Garath melden:

info@unsergarath.de

Vielleicht entsteht daraus im Dezember eine neue Garather Tradition.

Und an die Garather unter euch: Was müsste sich hinter einem Türchen in eurem Viertel unbedingt verstecken? Musik? Plätzchen? Eine Feuertonne im Hof? Geschichten aus dem alten Garath? Oder habt ihr selbst Lust, eines der 24 Türchen zu gestalten?

Schreibt eure Ideen in die Kommentare – vielleicht findet sich auf diesem Weg schon die nächste Gastgeberin oder der nächste Gastgeber.

#Düsseldorf #Düsseldorf4You #DUS4YOU #Garath #Adventskalender #Nachbarschaft #Veedel #Ehrenamt #DüsseldorferSüden

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