NERVENKRIMI IN WEISSWASSER – DEG FEIERT DEN SIEBTEN SIEG

🏒🔴🟡 NERVENKRIMI IN WEISSWASSER – DEG FEIERT DEN SIEBTEN SIEG
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LAUSITZER FÜCHSE – DÜSSELDORFER EG 3:4 NACH PENALTYSCHIESSEN

Zweimal zwei Tore vorne und trotzdem Spannung bis zum letzten Penalty: Die DEG hat am Freitagabend in Weißwasser ihren siebten Sieg im siebten Saisonspiel erkämpft. Vor 2.568 Zuschauern brachte erst das Penaltyschießen die Entscheidung gegen hartnäckige Lausitzer Füchse. Ein Erfolg zum Durchatmen – und einer, der trotz aller Freude auch Schwachstellen offenlegte.

Dabei nutzte Düsseldorf zunächst seine besonderen Momente. Ville Järveläinen eroberte in Unterzahl die Scheibe und brachte sie zum 0:1 über die Linie. Erst nach Videobeweis stand die Führung in der zwölften Minute fest. Im zweiten Drittel schlug dann das Powerplay zu: Corey Mackin verwertete ein Zuspiel von Brett Kemp zum 0:2. Die DEG hatte sich eine gute Ausgangslage erarbeitet, aber noch längst keine Kontrolle über diesen Abend.

John Broda verkürzte mit einem überraschenden Distanzschuss auf 1:2. Und selbst als Erik Bradford in der 38. Minute den Zwei-Tore-Abstand wiederherstellte, ließ sich Weißwasser nicht abschütteln. Nur 42 Sekunden später antwortete Bryan Lemos mit dem 2:3. Eine erneute Düsseldorfer Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis öffnete schließlich die Tür zum Ausgleich: Lane Scheidl traf zu Beginn des Schlussdrittels in Überzahl zum 3:3.

Jetzt reagierte die DEG mit deutlich mehr Druck. Doch Füchse-Torwart Anthony Morrone vereitelte auch beste Möglichkeiten. In der Verlängerung musste Düsseldorf selbst noch eine Unterzahl überstehen, ehe die Entscheidung vom Punkt fiel. Dort trafen Kemp und Järveläinen für Rot-Gelb. Niklas Lunemann, der den verletzten Jonas Langmann vertrat, und seine Mannschaft durften den Zusatzpunkt feiern.

Die entscheidende Erkenntnis: Abschlussqualität und Nervenstärke stimmen, die Spielkontrolle war diesmal nicht durchgehend da. Weißwassers frühes Stören brachte Düsseldorf im Mittelabschnitt aus dem Rhythmus. Dazu kamen zwei vermeidbare Bankstrafen, deren zweite den Ausgleich nach sich zog. Positiv bleibt die Reaktion danach: Die DEG erspielte sich wieder klare Chancen und ließ sich auch vom verlorenen Vorsprung nicht dauerhaft zurückdrängen. Ein hart erarbeiteter Sieg, kein souveräner Durchmarsch.

Mit 19 Punkten bleibt Düsseldorf Tabellenführer. Bereits morgen, Sonntag, 11. Oktober, wartet um 17 Uhr im PSD BANK DOME die nächste Aufgabe: Düsseldorfer EG – Dresdner Eislöwen. Die Serie lebt – für ihre Fortsetzung wären sauberere Wechsel und mehr Ruhe nach eigenen Treffern ein guter Anfang.

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