WENN ZEIT DAS WICHTIGSTE GESCHENK WIRD: GERRESHEIM SUCHT MENSCHEN FÜR DIE…

☝️🫵👉 WENN ZEIT DAS WICHTIGSTE GESCHENK WIRD: GERRESHEIM SUCHT MENSCHEN FÜR DIE…
☝️🫵👉 WENN ZEIT DAS WICHTIGSTE GESCHENK WIRD: GERRESHEIM SUCHT MENSCHEN FÜR DIE…

☝️🫵👉 WENN ZEIT DAS WICHTIGSTE GESCHENK WIRD: GERRESHEIM SUCHT MENSCHEN FÜR DIE HOSPIZARBEIT

Es gibt Momente im Leben, in denen sich fast alles auf das Wesentliche reduziert. Auf Nähe. Auf Zuhören. Auf eine Hand, die bleibt. Auf einen Menschen, der da ist, wenn Worte fehlen. Genau in solchen Momenten begleiten ambulante Hospizdienste schwerkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen – leise, oft im Hintergrund, aber mit einer Bedeutung, die sich kaum überschätzen lässt.

In Gerresheim sucht die Ökumenische Hospizgruppe jetzt Menschen, die sich genau dafür ehrenamtlich engagieren möchten. Am Montag, 12. Oktober, lädt sie zu einer Informationsveranstaltung für die Mitarbeit in der Hospizgruppe ein. Von 17 bis 18.30 Uhr geht es im Hospizbüro am Neusser Tor 17a darum, was dieses Ehrenamt bedeutet, welche Aufgaben dazugehören und wie neue Ehrenamtliche auf ihre Begleitung vorbereitet werden.

Wer bei Hospizarbeit nur an die letzten Stunden eines Lebens denkt, greift zu kurz. Sterbebegleitung ist immer auch Lebensbegleitung. Die Ehrenamtlichen gehen dorthin, wo Menschen sie brauchen: in die eigene Wohnung, ins Pflegeheim oder ins Krankenhaus. Sie schenken Zeit, hören zu, tragen Sorgen mit, halten mit aus, was schwer auszuhalten ist, und geben Angehörigen das Gefühl, nicht allein zu sein. Manchmal sind es Gespräche. Manchmal ist es Stille. Manchmal einfach nur verlässliche Anwesenheit.

Gerade darin liegt etwas sehr Menschliches. In einer Stadt, in der so vieles schnell, laut und durchgetaktet ist, erinnert Hospizarbeit an etwas, das oft zu kurz kommt: dass Begleitung nicht immer aus Lösungen besteht, sondern manchmal einfach daraus, einen Weg gemeinsam auszuhalten.

Die Gerresheimer Hospizgruppe arbeitet seit Jahren mit verschiedenen Angeboten für Menschen in Abschieds- und Trauersituationen. Dazu gehören unter anderem das Frühstück für Trauernde am zweiten Montag im Monat, das Trostcafé sowie Trauergruppen. Hinter all dem steht ein Netzwerk von Menschen, die sich bewusst entschieden haben, anderen in schweren Zeiten beizustehen.

Wer sich für die ehrenamtliche Mitarbeit interessiert, wird dabei nicht ins kalte Wasser geworfen. Die Hospizgruppe qualifiziert neue Ehrenamtliche in einem mehrmonatigen Kurs. Themen sind unter anderem der Umgang mit Verlust, Sterben, Tod und Trauer, das Zuhören, Kommunikation mit schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen, nonverbale Signale, spirituelle und seelsorgerliche Aspekte sowie praktische Fragen etwa zu Vollmachten, Patientenverfügungen oder Schmerztherapie. Zwischen Grund- und Aufbaukurs gehört auch ein Praktikum dazu. Begleitet werden die Ehrenamtlichen außerdem durch regelmäßigen Austausch, Supervision, Fortbildungen und Unterstützung durch die Koordinatorinnen.

Das alles zeigt: Hospizarbeit ist kein leichtes Ehrenamt. Aber vielleicht eines der wichtigsten.

Denn wenn ein Mensch schwer krank ist oder stirbt, dann geht es oft nicht mehr darum, das Leben zu verlängern. Sondern darum, ihm Würde, Nähe und Menschlichkeit zu bewahren. Und genau dabei können Ehrenamtliche einen Unterschied machen.

Die Informationsveranstaltung richtet sich an Menschen, die sich vorstellen können, einen Teil ihrer Zeit für genau diese Aufgabe zu schenken.

Montag, 12. Oktober 2026
17 bis 18.30 Uhr
Ökumenische Hospizgruppe Gerresheim
Neusser Tor 17a
40625 Düsseldorf

Kontakt:
0211 29 70 59
kontakt@hospiz-gerresheim.de

Und vielleicht ist das heute auch einfach mal eine Frage an euch: Habt ihr selbst schon erlebt, wie wichtig Hospizarbeit sein kann – sei es in der eigenen Familie, im Freundeskreis oder im Beruf? Dann erzählt gern in den Kommentaren, warum diese Arbeit so wertvoll ist. Manchmal hilft schon ein einziger Satz, damit andere verstehen, wie viel Menschlichkeit in diesem Ehrenamt steckt.

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