ZEHN TORE AM FLINGER BROICH: FORTUNA MACHT DAS VIERTELFINALE KLAR

🔴⚪ ZEHN TORE AM FLINGER BROICH: FORTUNA MACHT DAS VIERTELFINALE KLAR
🔴⚪ ZEHN TORE AM FLINGER BROICH: FORTUNA MACHT DAS VIERTELFINALE KLAR

🔴⚪ ZEHN TORE AM FLINGER BROICH: FORTUNA MACHT DAS VIERTELFINALE KLAR

Ein Stadtduell, zehn Tore und ein Abend ohne Pokalzittern: Fortuna Düsseldorf hat den DSC 99 am Dienstag mit 10:0 besiegt und das Viertelfinale des Niederrheinpokals erreicht. Im ausverkauften Paul-Janes-Stadion brauchten die Rot-Weißen zunächst etwas Anlauf, ehe sie den Klassenunterschied deutlich auf die Anzeigetafel brachten. Eric Hottmann traf dreimal, Yassine Bouchama doppelt. Für Fortuna war es eine souverän erledigte Pflichtaufgabe – und eine Gelegenheit, vor der Rückkehr in den Ligaalltag Selbstvertrauen zu sammeln.

Knapp zwanzig Minuten hielt der Bezirksligist die Null. Fortuna fehlte zunächst die letzte Geradlinigkeit, dann brachte eine Flanke von Andreas Müller die Partie in Bewegung: Hottmann köpfte zur Führung ein. Nun folgten die Treffer in rascher Folge. Tim Oberdorf erhöhte, Philipp Förster verwertete einen Abpraller, und Hottmann vollendete einen Angriff über Jorrit Hendrix und Fabian Schleusener zum 4:0. Noch vor der Pause sorgte Elias Arden mit einem platzierten Distanzschuss für den fünften Treffer.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Fortuna torgefährlich. Der eingewechselte Bouchama und anschließend Schleusener trafen per Kopf, bevor Hottmann seinen Dreierpack vollendete. Hamza Anhari steuerte bei seinem Comeback das 9:0 bei, Bouchama machte den Abend schließlich zweistellig. Sechs verschiedene Torschützen standen am Ende für einen Erfolg, zu dem mehrere Mannschaftsteile ihren Beitrag leisteten.

Trainer Alexander Ende zeigte sich anschließend grundsätzlich zufrieden, benannte aber auch die fehlende Zielstrebigkeit der Anfangsphase. Besonders hob er die gemeinsame Arbeit gegen den Ball hervor. Das verdient bei einem solchen Ergebnis durchaus Beachtung: Wer vorne längst alles entschieden hat, muss hinten trotzdem konzentriert bleiben. Fortuna gewährte dem DSC nach der Pause zwar etwas mehr Spielanteile, ließ daraus aber keine Torchancen entstehen.

Die sportliche Einordnung bleibt dennoch notwendig. Ein zweistelliger Sieg gegen einen Bezirksligisten beantwortet nicht automatisch die Fragen, die sich in der Dritten Liga stellen. Dort werden Räume enger, Entscheidungen schneller erzwungen und Fehler konsequenter bestraft. Positiv bleibt, dass Fortuna nach der frühen Entscheidung weitere Tore suchte und die Partie ohne Gegentreffer zu Ende brachte.

Am Sonntag, 11. Oktober, wartet um 19:30 Uhr mit dem SC Verl in der Arena die nächste Ligaaufgabe. Dorthin müssen die Rot-Weißen ihre Spielfreude und gemeinsame Defensivarbeit mitnehmen. Der Pokalabend hat dafür Rückenwind geliefert. Wie viel er sportlich wert ist, zeigt sich gegen einen Gegner auf Augenhöhe.

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