
🎶 🎭 🍂 MITTWOCH BIS MITTWOCH: DÜSSELDORF HAT WAS VOR!
Unsere Wochentipps vom 23. bis 30. September 2026
Ein Abend zum Mitsingen, ein Nachmittag zum Entdecken oder einfach mal wieder gemeinsam etwas unternehmen: Für die kommenden acht Tage lohnt sich ein Blick in den Kalender. Wir haben große Namen und kleinere Entdeckungen zusammengestellt – auch für alle, die ohne teures Konzertticket etwas erleben möchten.
Los geht es am Mittwoch, 23. September, mit einem Tanzabend beim Düsseldorf Festival: Um 20 Uhr zeigt das junge Ensemble Shechter II im Theaterzelt am Burgplatz „In The Brain“ von Hofesh Shechter. Die Produktion greift die Energie der Clubkultur auf und bewegt sich zwischen Rave und Ritual. Wer Lust auf zeitgenössischen Tanz hat, der nicht auf Distanz bleibt, sondern unmittelbar mitreißen will, findet hier einen spannenden Einstieg in die Veranstaltungswoche.
Am Donnerstag, 24. September, übernimmt die schwedische Zirkuskompanie Below Zero das Theaterzelt. „In Praise of Shadows“ verbindet Akrobatik, Tanz und live gespielte Musik und ist zugleich das Deutschlanddebüt der Gruppe. Statt klassischer Manege erwartet das Publikum eine Inszenierung zwischen nordischer Volksmusik und Clubrhythmen. Beginn ist um 20 Uhr; weitere Vorstellungen folgen am Freitag ebenfalls um 20 Uhr und am Samstag um 20.30 Uhr.
Der Freitag, 25. September, bringt dann den Auftakt einer großen Konzertserie: Die Backstreet Boys starten in der MERKUR SPIEL-ARENA mit „Into The Millennium – Homecoming: Live in Germany“. In unseren Wochenzeitraum fallen gleich fünf Auftritte: am 25., 26., 27., 29. und 30. September, jeweils um 20 Uhr. Für Fans gibt es damit mehrere Gelegenheiten zum Wiedersehen mit der Band. Wer noch keinen Platz hat, sollte die Verfügbarkeit für den gewünschten Abend direkt im offiziellen Ticketverkauf prüfen.
Auch im Kunstpalast beginnt am Freitag etwas Neues. Die große Jörg-Immendorff-Ausstellung versammelt rund 120 Werke aus fünf Jahrzehnten und zeichnet den künstlerischen Weg von der Akademiezeit bis zu den späten Arbeiten nach. Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Dokumentationen seiner Aktionen ermöglichen einen umfassenden Blick auf das Werk. Die Ausstellung läuft bis zum 10. Januar 2027. Der Eintritt kostet regulär 17 Euro, ermäßigt 13 Euro; für Menschen unter 18 Jahren ist er frei. Eine gute Gelegenheit also, den Museumsbesuch auch gemeinsam mit dem Nachwuchs einzuplanen.
In Eller steht unterdessen das letzte Wochenende des Düsseldorfer Oktoberfests an. Auf dem Schützenplatz beginnt am Freitag ab 16 Uhr das „Alpenfieber“ mit Mia Julia und der Festzeltband Waidler Power. Am Samstag, 26. September, wird ab 14 Uhr zur „Final Alm“ gefeiert; angekündigt sind Julian Sommer und Killermichel, ebenfalls begleitet von Waidler Power. Wer zum Abschluss noch einmal Festzeltstimmung sucht, sollte sich diese beiden Termine vormerken und vorab um Eintrittskarten kümmern.
Der Samstag bietet aber auch einen entspannten Einstieg ohne Eintrittskosten: Um 14 Uhr spielt das Danyi / Micke / Sorg / Winter Quartett bei „Blue Lounge Jazz III“ in der Theaterbar im Festivalzelt am Burgplatz. Saxofon, Klavier, Bass und Schlagzeug liefern den Rahmen für eine musikalische Pause vom Innenstadttrubel. Für diesen Nachmittag braucht es kein großes Freizeitbudget – die Veranstaltung ist kostenfrei.
Wer dagegen lieber stöbert, tauscht und seine Sammlung ergänzt, kann am Samstag und Sonntag, 26. und 27. September, die CARDMADNESS in der Mitsubishi Electric HALLE besuchen. Dort dreht sich alles um Sammelkarten und Erinnerungsstücke: von Pokémon, Yu-Gi-Oh! und Magic bis zu Sportkarten. Die Messe richtet sich an Sammlerinnen und Sammler, bietet aber auch Gelegenheit, dieses Hobby einmal abseits von Bildschirm und Onlinehandel kennenzulernen.
Am Samstagabend bekommen die Backstreet Boys musikalische Konkurrenz: Die Pussycat Dolls kommen mit ihrer „PCD FOREVER TOUR“ in den PSD BANK DOME. Beginn ist um 19 Uhr; als Unterstützung sind Lil’ Kim und Deja Vu angekündigt. Eine andere Möglichkeit zum Ausgehen bietet später die Theaterbar am Burgplatz: Ab 21.30 Uhr stehen beim „Chefs in Town“-Abend Ali Hassan und Gianni hinter der Bar, während Tourneur und Laki für elektronische Musik sorgen. Hier wird nicht gekocht, sondern gemixt und getanzt. Der Eintritt ist frei, die Getränke sind damit selbstverständlich nicht eingeschlossen.
Am Sonntag, 27. September, ist um 14 Uhr Mitfiebern angesagt: Borussia Düsseldorf empfängt in der Tischtennis-Bundesliga den BV Borussia Dortmund. Wichtig für die Anreise: Dieses Heimspiel findet im CASTELLO Düsseldorf statt. Wer seinen Sonntagnachmittag lieber musikalisch verbringt, hat zeitgleich eine kostenlose Alternative beim Düsseldorf Festival: Um 14 Uhr steht das Barbara Oxenfort Trio mit „Blue Lounge Jazz IV“ auf dem Programm.
Auch nach dem Wochenende muss der Kalender nicht leer bleiben. Am Montag, 28. September, beginnt um 20 Uhr im Theaterzelt am Burgplatz „Delay The Sadness“ von Sharon Eyal und ihrer Kompanie S-E-D. Acht Tänzerinnen und Tänzer verbinden darin individuelle Ausdruckskraft mit einer Bewegungssprache, die klassische Ballettfiguren aufgreift und wieder aufbricht. Die Produktion ist außerdem am Dienstag und Mittwoch, jeweils um 20 Uhr, zu sehen.
Für Dienstag, 29. September, bietet sich daneben ein Konzert in der Altstadt an: Das Ensemble Reflektor ist um 19.30 Uhr mit „Verklärte Nacht“ in der Neanderkirche zu Gast. Damit gibt es auch zwischen den großen Arenaabenden und den Tanzproduktionen einen eigenen musikalischen Akzent.
Zum Abschluss unserer Woche führt der Weg am Mittwoch, 30. September, nach Oberkassel. In der Kirche St. Antonius präsentiert die australische Zirkuskompanie Circa um 20 Uhr „Eternity“. Die eigens für einen Kirchenraum entwickelte Produktion verbindet zeitgenössische Akrobatik mit Musik von Arvo Pärt und beschäftigt sich mit Liebe, Verlust und Hoffnung. Ein ungewöhnlicher Veranstaltungsort für einen Abend, der bewusst einen anderen Ton anschlägt als die großen Popshows dieser Woche.
Bei Veranstaltungen mit Eintritt lohnt sich vor dem Aufbruch ein letzter Blick auf Tickets, Einlassinformationen und mögliche Änderungen. Und dann: Verabredet euch, entdeckt etwas Neues und macht euch eine schöne Woche, Düsseldorf!
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