WENN BRAUCHTUM DIGITAL VERSCHWINDET: SCHÜTZENWESEN.EU BRAUCHT UNTERSTÜTZUNG

☝️🫵👉 WENN BRAUCHTUM DIGITAL VERSCHWINDET: SCHÜTZENWESEN.EU BRAUCHT UNTERSTÜTZUNG
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Schützenwesen lebt von Menschen, die Tradition nicht nur feiern, sondern dokumentieren, erklären und für kommende Generationen festhalten. Genau deshalb lohnt sich derzeit ein Blick auf ein Projekt, das seit vielen Jahren weit über einzelne Vereine und Stadtgrenzen hinaus über das europäische Schützenwesen berichtet: schützenwesen.eu. Nach Angaben des Betreibers wurde das Portal Opfer eines Hackerangriffs. Nun geht es nicht nur darum, eine Internetseite wieder aufzubauen, sondern eine über Jahre gewachsene digitale Dokumentation des Brauchtums dauerhaft abzusichern.

Hinter schützenwesen.eu steht René Krombholz. Das Portal beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Schützenfesten, Verbänden, historischen Entwicklungen, Nachwuchsarbeit und dem europäischen Gedanken innerhalb des Schützenwesens. Berichtet wird nicht nur über Königsschießen und Festzüge. Im Archiv finden sich Beiträge über die Europäische Gemeinschaft Historischer Schützen, internationale Treffen, gesellschaftliche Entwicklungen, Jugendprojekte, Vereinsarbeit und zahlreiche Veranstaltungen. Das Portal versteht sich damit zugleich als Nachrichtenplattform und digitales Gedächtnis eines Brauchtums, das vielerorts fast ausschließlich ehrenamtlich getragen wird.

Gerade darin liegt ein Punkt, der leicht unterschätzt wird. Was heute auf einem Schützenplatz selbstverständlich erscheint, ist morgen möglicherweise schon Geschichte. Majestäten wechseln, Vereine verändern sich, Veranstaltungen verschwinden, Menschen sterben und mit ihnen häufig Erinnerungen, Bilder und Wissen. Werden solche Geschichten nicht dokumentiert, gehen sie irgendwann verloren. Digitale Plattformen können deshalb für das Brauchtum eine ähnliche Funktion übernehmen wie Chroniken, Festschriften oder Vereinsarchive früherer Generationen.

Nach dem Angriff steht schützenwesen.eu nach Angaben des Betreibers vor einem Neuaufbau. Gleichzeitig soll die Berichterstattung über Facebook, Instagram und YouTube weitergeführt werden. Allein die Facebook-Videos hätten nach Betreiberangaben inzwischen rund 2,5 Millionen Aufrufe erreicht. Das zeigt zumindest eines sehr deutlich: Interesse an Schützenwesen, Tradition und den Menschen dahinter ist vorhanden.

Jetzt soll insbesondere der YouTube-Kanal gestärkt werden. Das Ziel sind 1.000 Abonnentinnen und Abonnenten. Dafür braucht es keine Spende und kein kostenpflichtiges Abonnement. Ein kostenloses YouTube-Abo genügt.

Und vielleicht ist gerade das ein guter Moment, um einmal über den eigenen Vereinszaun hinauszuschauen. Schützenvereine sprechen häufig von Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung. Diese Idee muss nicht an der Grenze der eigenen Bruderschaft, Gesellschaft oder des eigenen Regiments enden. Wer möchte, dass über Brauchtum berichtet wird, dass Bilder und Geschichten erhalten bleiben und auch kleinere Vereine Öffentlichkeit bekommen, kann solche unabhängigen Projekte bereits mit einem einzigen Klick unterstützen.

Für uns bei Düsseldorf4You ist das Thema zudem nicht weit entfernt. Auch wir erleben täglich, wie viel ehrenamtliche Arbeit hinter Schützenfesten, Heimatvereinen und anderen Teilen des Düsseldorfer Brauchtums steckt. Gute Berichterstattung kann dabei helfen, diese Arbeit sichtbar zu machen. Und je mehr Menschen dokumentieren, fotografieren, filmen, archivieren und erzählen, desto größer ist die Chance, dass dieses Wissen nicht irgendwann verloren geht.

Deshalb geben wir den Aufruf von schützenwesen.eu gerne weiter.

Wer helfen möchte, kann den YouTube-Kanal kostenlos abonnieren:
https://www.youtube.com/@schuetzenweseneu?sub_confirmation=1

Das Portal:
https://schuetzenwesen.eu/

Ein Klick kostet nichts. Für ein Projekt, das seit vielen Jahren Schützengeschichte dokumentiert und Menschen aus dem Brauchtum miteinander verbindet, kann er trotzdem etwas wert sein.

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Schützenwesen in Europa Rene Krombholz Uschi Krombholz @Follower @Top-Fans

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