150.000 EURO FÜR DÜSSELDORFS BRAUCHTUM – SO KÖNNEN VEREINE GELD VON…

☝️🫵👉 150.000 EURO FÜR DÜSSELDORFS BRAUCHTUM – SO KÖNNEN VEREINE GELD VON…
☝️🫵👉 150.000 EURO FÜR DÜSSELDORFS BRAUCHTUM – SO KÖNNEN VEREINE GELD VON…

☝️🫵👉 150.000 EURO FÜR DÜSSELDORFS BRAUCHTUM – SO KÖNNEN VEREINE GELD VON DER STADT BEKOMMEN!

Ob Schützenfest, Karnevalsveranstaltung, Heimatfest oder Straßenfest im eigenen Veedel: Ohne das Engagement zahlreicher Vereine wäre Düsseldorf um viele Traditionen und Begegnungsmöglichkeiten ärmer. Doch die Organisation solcher Veranstaltungen wird zunehmend aufwendiger. Technik, Stromversorgung und andere notwendige Dienstleistungen kosten Geld. Genau hier setzt der Brauchtumsfonds der Landeshauptstadt Düsseldorf an. Für 2026 stehen insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung, um das ehrenamtlich organisierte Brauchtum in den Stadtteilen zu unterstützen.

Der Fonds richtet sich nicht ausschließlich an die großen Schützenvereine und Karnevalsgesellschaften. Förderberechtigt sind auch Düsseldorfer Heimatvereine sowie Vereine, die Veranstaltungen zur Heimatpflege und zur Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders in den Stadtteilen organisieren. Damit berücksichtigt die Stadt ausdrücklich, dass lebendige Traditionen nicht nur auf großen Festplätzen stattfinden, sondern ebenso bei kleineren, von Ehrenamtlichen getragenen Veranstaltungen.

Pro Verein und Veranstaltung können bis zu 3.000 Euro bewilligt werden. Entscheidend ist allerdings, wofür das Geld eingesetzt werden soll. Der Brauchtumsfonds ist keine allgemeine Finanzspritze für die Vereinskasse. Gefördert werden insbesondere projektbezogene logistische Leistungen, die zur Durchführung einer Veranstaltung notwendig sind. Dazu zählen beispielsweise die Bereitstellung von Strom und Wasser sowie technische Ausstattung.

Nicht finanziert werden dagegen die Anschaffung von Sachwerten oder repräsentative Ausgaben wie Geschenke. Außerdem müssen die Veranstaltungen nicht kommerziell ausgerichtet sein. Die Förderung soll also gezielt dort helfen, wo Vereine durch notwendige organisatorische Kosten belastet werden, ohne dass eine Gewinnerzielung im Mittelpunkt steht.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Vereine müssen sich finanziell an der beantragten Maßnahme beteiligen. Eine vollständige Übernahme sämtlicher Kosten ist nicht vorgesehen. Zum Antrag gehören deshalb eine nachvollziehbare Kostenkalkulation, entsprechende Angebote oder Kostenvoranschläge sowie die Darstellung des vereinseigenen Finanzierungsanteils. Außerdem möchte die Stadt wissen, wie die Finanzierung entsprechender Veranstaltungen künftig sichergestellt werden soll.

Jeder Verein kann innerhalb des Kalenderjahres 2026 nur einen Antrag stellen. Dieser sollte grundsätzlich vor der geplanten Veranstaltung eingereicht werden. Eine nachträgliche Förderung ist lediglich in begründeten Ausnahmefällen möglich. Nach der Durchführung muss die zweckentsprechende Verwendung der Zuschüsse innerhalb von drei Monaten unaufgefordert nachgewiesen werden. Ein automatischer Anspruch auf finanzielle Unterstützung besteht nicht.

Die Stadt reagiert mit dem Brauchtumsfonds auf eine Entwicklung, die viele ehrenamtliche Veranstalter beschäftigt. Während das Publikum vor allem die festliche Atmosphäre, Musik und Geselligkeit wahrnimmt, stehen dahinter umfangreiche organisatorische und finanzielle Verpflichtungen. Gerade kleinere Vereine können dadurch an ihre Grenzen geraten. Wenn notwendige Infrastruktur bezahlbarer wird, erleichtert das die Durchführung von Veranstaltungen, die für das gesellschaftliche Leben eines Stadtteils von großer Bedeutung sind.

Denn Brauchtum ist in Düsseldorf weit mehr als ein Veranstaltungskalender. Schützenvereine, Karnevalsgesellschaften, Heimatvereine und andere Initiativen schaffen Begegnungen zwischen Generationen, bewahren lokale Geschichte und fördern die Identifikation mit dem eigenen Veedel. Ihre Veranstaltungen bieten häufig auch Menschen einen Treffpunkt, die außerhalb solcher Gelegenheiten nur wenige Kontakte haben.

Dass die Stadt hierfür einen eigenen Förderfonds bereitstellt, ist deshalb auch eine Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit. Die finanzielle Unterstützung kann zwar nicht die unzähligen Stunden ersetzen, die Vereinsmitglieder in Planung, Aufbau und Durchführung investieren. Sie kann aber dazu beitragen, dass Veranstaltungen trotz steigender organisatorischer Anforderungen weiterhin stattfinden können.

WICHTIG FÜR ALLE DÜSSELDORFER VEREINE:

Die Antragstellung erfolgt online über das Formular der Landeshauptstadt Düsseldorf:

https://formulare.duesseldorf.de/forms/frm/Pdaqf2pFzTnpApNVcZGRxvxF8DFgn

Die vollständigen Förderrichtlinien für 2026 sind hier abrufbar:

https://www.duesseldorf.de/fileadmin/B01/ehrenamt/Brauchtum/Richtlinien_Brauchtumsfonds_2026.pdf

Wer Fragen zur Förderfähigkeit einer Veranstaltung oder zur Antragstellung hat, kann sich direkt an die zuständige Stelle der Stadt wenden.

E-Mail: Brauchtumsfonds@duesseldorf.de

Telefon: 0211 89-95632

Gerade Vereine, die bereits Veranstaltungen für die kommenden Monate vorbereiten, sollten frühzeitig prüfen, ob eine Unterstützung infrage kommt. Ob für das eigene Schützenfest, eine traditionelle Brauchtumsveranstaltung oder ein gemeinschaftliches Stadtteilfest: Eine rechtzeitige Anfrage kann sich lohnen.

Denn am Ende profitieren nicht nur die Vereine von dieser Förderung, sondern alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer, die unsere Stadt mit ihren vielfältigen Traditionen und lebendigen Nachbarschaften schätzen.

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