KAISERSWERTHER MARKT: GRÜNE STARTEN NEUE IDEENSAMMLUNG

☝️🫵👉 KAISERSWERTHER MARKT: GRÜNE STARTEN NEUE IDEENSAMMLUNG
☝️🫵👉 KAISERSWERTHER MARKT: GRÜNE STARTEN NEUE IDEENSAMMLUNG

☝️🫵👉 KAISERSWERTHER MARKT: GRÜNE STARTEN NEUE IDEENSAMMLUNG

Wie soll der Kaiserswerther Markt künftig aussehen und genutzt werden? Mit dieser Frage starten die Grünen im Düsseldorfer Norden am Freitag, 18. September, eine neue Kampagne. Unter dem Motto „Weckt den Kaiserswerther Markt!“ beginnt der Auftakt um 14 Uhr vor dem Kaiserswerther Rathaus, Kaiserswerther Markt 23. Die Initiative richtet sich an Menschen aus dem gesamten Stadtbezirk 5 und greift eine Diskussion auf, deren bisherige Planungen weit zurückreichen.

Zwei Jahre lang wollen die Initiatoren Vorstellungen zur Zukunft des Platzes sammeln, auswerten und schrittweise zusammenführen. Den Anfang macht eine offene Online-Umfrage unter dem Titel „Der Fantasie freien Lauf!“. Später sollen Beispiele aus anderen Städten die Diskussion ergänzen. Bereits beim Auftakt am internationalen Parking Day sind Fotos und Videos europäischer Plätze angekündigt. Hinter der Kampagne stehen unter anderem Jens Baganz und Giovanna Longo, das Sprecherteam der Grünen im Stadtbezirk. Sie kritisieren, dass auf die langjährigen Diskussionen und Untersuchungen bislang keine umfassende Neugestaltung gefolgt sei.

Wie lange das Thema Düsseldorf bereits beschäftigt, zeigt eine städtische Ankündigung vom Oktober 2016. Damals stellte die Verwaltung einen Baustart für 2018 und eine voraussichtliche Bauzeit von zwei Jahren in Aussicht. Grundlage war unter anderem eine Bürgerbeteiligung aus dem Jahr 2014. Vorgesehen waren mehr Aufenthaltsqualität für Fußgänger, Bäume, Sitzgelegenheiten und Außengastronomie auf der Mittelinsel sowie zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten. Zum damaligen Vorhaben gehörten aber auch Arbeiten an Kanälen und Versorgungsleitungen sowie eine archäologische Begleitung. Der Markt sollte also nicht lediglich neues Pflaster erhalten.

Eine Veränderung gab es zwischenzeitlich bei der Begrünung: Im März 2021 ließ die Stadt 22 Brautkirschen in Kübeln aufstellen. Sie sollten Schatten spenden und die sommerliche Hitzebelastung vor einem endgültigen Umbau verringern. Die Wirkung wurde mit Modellrechnungen und Messungen untersucht. Die Kübelbäume waren damit ausdrücklich als vorübergehende Maßnahme gedacht, nicht als abgeschlossene Neugestaltung des Platzes.

Für dauerhaft eingepflanzte Bäume sind allerdings Eingriffe in den Untergrund erforderlich. In einer Verwaltungsantwort für die Bezirksvertretung vom September 2025 wurden dafür unter anderem ausreichend große Pflanzgruben, die Prüfung vorhandener Leitungen und die Vorgaben der Bodendenkmalpflege genannt. Die reine Bau- und Pflanzzeit schätzte die Verwaltung damals auf rund vier Monate – ausdrücklich erst nach Prüfung und Genehmigung aller notwendigen Planungsunterlagen. Diese Angabe war somit keine Zusage, den Markt innerhalb von vier Monaten begrünen zu können.

Auch beim Kanal unter der Mittelinsel lohnt die genaue Unterscheidung. In einer weiteren Verwaltungsantwort aus dem September 2025 hieß es, die dortige Kanalisation müsse aus baulichen Gründen nicht dringend erneuert werden. Grundlage war eine Zustandsbewertung aus dem Jahr 2021; für die untersuchten Abschnitte wurde höchstens langfristiger Handlungsbedarf festgestellt. Das betrifft diesen konkreten Kanalbereich und beantwortet nicht automatisch sämtliche Fragen eines späteren Platzumbaus.

Neben Bäumen, Pflaster und Untergrund geht es um die Verteilung des öffentlichen Raums. CDU, Grüne und SPD beantragten im Oktober 2025 gemeinsam verbindliche Regeln für die Anordnung und Gestaltung der Außengastronomie. Dazu gehörten barrierefreie Durchgänge, aufeinander abgestimmtes Mobiliar und ausreichend Flächen, auf denen Menschen sich aufhalten können, ohne etwas bestellen zu müssen. Der Antrag zeigt, dass die Debatte nicht allein zwischen Parkplätzen und Begrünung verläuft, sondern ebenso zwischen gastronomischer Nutzung und frei zugänglichem Aufenthaltsraum.

Die neue Kampagne ist eine Initiative der Grünen und kein städtisches Planungsverfahren. Ihre angekündigte Laufzeit von zwei Jahren darf deshalb nicht mit einem Bauzeitplan verwechselt werden. Zunächst geht es um Wünsche und Vorschläge; eine Ideensammlung ersetzt weder eine ausgearbeitete Planung noch die Entscheidung über deren Finanzierung. Informationen zum Auftakt und den Zugang zur Online-Umfrage stellen die Veranstalter auf der Internetseite ihrer Stadtbezirksgruppe bereit.

https://gruene-duesseldorf.de/stadtbezirke/nord/

#Düsseldorf #Düsseldorf4You #DUS4YOU #Kaiserswerth #KaiserswertherMarkt #DüsseldorferNorden #Stadtentwicklung #Bürgerbeteiligung

Beitrag auf Facebook ansehen

Op Platt anzeije

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen