
☝️🫵👉 DER HOPPEDITZ STEHT IN DEN STARTLÖCHERN – DÜSSELDORF MACHT SICH BEREIT FÜR DIE FÜNFTE JAHRESZEIT!
Noch gut drei Wochen, dann ist es wieder so weit: Am Mittwoch, 11. November 2026, erwacht um 11.11 Uhr auf dem Düsseldorfer Marktplatz der Hoppeditz und eröffnet die Karnevalssession 2026/2027. Für die Düsseldorfer Jecken endet damit die lange Wartezeit seit Aschermittwoch. Hinter den Kulissen allerdings ist das Winterbrauchtum längst wieder in Bewegung. Karnevalsgesellschaften, Garden, Musiker und zahlreiche Ehrenamtliche bereiten sich auf die kommenden Monate vor.
Besonders gespannt darf man diesmal auf Jan Philip Hilger sein. Er hatte bereits beim Sessionsauftakt 2025 den Staffelstab von seinem Vorgänger Tom Bauer übernommen. Nun steht sein nächster großer Auftritt bevor. Als Hoppeditz gehört es zu seinen wichtigsten Aufgaben, der Stadt und ihrer Obrigkeit den närrischen Spiegel vorzuhalten. Seine traditionelle Rede ist deshalb weit mehr als eine humorvolle Begrüßung. Sie ist ein Stück Düsseldorfer Stadtkultur, in dem politische Entscheidungen, gesellschaftliche Entwicklungen und lokale Eigenheiten auf karnevalistische Weise kommentiert werden.
Die Bühne dafür könnte kaum passender sein. Vor dem historischen Rathaus, mitten in der Altstadt, treffen am 11. November wieder die verschiedenen Generationen des Düsseldorfer Karnevals aufeinander. Bereits am Vormittag ziehen Karnevalisten durch die Altstadt zum Marktplatz. Musik, Gardetänze und ein buntes Bühnenprogramm begleiten das traditionelle Erwachen. Der Eintritt ist frei.
Über der neuen Session steht das Motto „Karneval – Grenzenlos vereint“. Das Comitee Düsseldorfer Carneval möchte damit die verbindende Kraft des Brauchtums betonen. Gemeint ist nicht nur das gemeinsame Feiern, sondern auch das Miteinander der Generationen, der unterschiedlichen Gesellschaften und der Menschen aus den Düsseldorfer Stadtteilen. Gerade darin liegt eine der großen Stärken unseres Winterbrauchtums: Es wird nicht allein von großen Veranstaltungen getragen, sondern vor allem von den vielen Vereinen, die das ganze Jahr über Gemeinschaft pflegen.
Auch das künftige Prinzenpaar steht bereits fest. Jens Schulz und Valerie Schneider, beide in der Prinzengarde Blau-Weiss verwurzelt, werden die Düsseldorfer Jecken durch die Session führen. Ihre offizielle Kürung findet am Freitag, 13. November, um 19 Uhr in der Rheinterrasse statt. Zwei Tage nach dem Hoppeditzerwachen erhalten sie damit feierlich die Insignien ihrer närrischen Regentschaft.
Am Samstag, 14. November, gehört die Bühne dann dem karnevalistischen Nachwuchs. Um 11.11 Uhr erwacht auf dem Lambertusplatz der Kinder- und Jugendhoppeditz. Gerade dieser Termin zeigt, wie wichtig die Nachwuchsarbeit für die Zukunft des Düsseldorfer Karnevals ist. Kinder- und Jugendgarden, junge Büttenredner und die vielen ehrenamtlichen Betreuer sorgen dafür, dass die Traditionen auch an kommende Generationen weitergegeben werden.
Doch der Karneval beginnt nicht erst auf dem Marktplatz. Schon jetzt laufen in den Gesellschaften die Vorbereitungen für Sessionsauftakte, Corpsappelle, Ordensfeste und erste Veranstaltungen. Kostüme werden vorbereitet, Tänze einstudiert, Programme zusammengestellt und organisatorische Aufgaben verteilt. Was später auf den Bühnen so selbstverständlich aussieht, ist das Ergebnis monatelanger Arbeit.
Für Düsseldorf ist das Winterbrauchtum deshalb weit mehr als eine Reihe ausgelassener Festtage. Es ist ein lebendiges Stück Heimatgeschichte, das Menschen zusammenbringt, Freundschaften über Vereinsgrenzen hinweg entstehen lässt und die Identität unserer Stadt seit Generationen prägt.
Am 11. November wird dieses besondere Lebensgefühl wieder sichtbar. Wenn der Hoppeditz aus seinem Senftopf steigt und seine Rede beginnt, gehört der Marktplatz für einen Moment ganz den Jecken.
Und nun interessiert uns: Auf welche Karnevalsgesellschaft, welche Veranstaltung oder welche Tradition freut ihr euch in der neuen Session besonders?
Düsseldorf Helau!
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