DÜSSELDORF IM VERKEHRSSTRESS: DEMOS, DERBY UND A46-SPERRUNG – HEUTE KOMMT VIELES…

☝️🫵👉 DÜSSELDORF IM VERKEHRSSTRESS: DEMOS, DERBY UND A46-SPERRUNG – HEUTE KOMMT VIELES…
☝️🫵👉 DÜSSELDORF IM VERKEHRSSTRESS: DEMOS, DERBY UND A46-SPERRUNG – HEUTE KOMMT VIELES…

☝️🫵👉 DÜSSELDORF IM VERKEHRSSTRESS: DEMOS, DERBY UND A46-SPERRUNG – HEUTE KOMMT VIELES ZUSAMMEN

Wer heute, Samstag, 12. September, mit dem Auto durch Düsseldorf möchte, sollte seine Route vorher sehr genau prüfen. Ab dem frühen Nachmittag treffen in der Stadt mehrere größere Ereignisse und Sperrungen aufeinander. Besonders zwischen etwa 15.30 und 17.30 Uhr dürfte es eng werden: In diesem Zeitraum laufen Demonstrationen durch die Innenstadt, das Fortuna-Spiel endet, der Rheinufertunnel wird teilweise gesperrt und ab 16 Uhr kommt auch noch die Vollsperrung eines wichtigen Abschnitts der A46 hinzu.

Den größten Anteil am Demonstrationsgeschehen hat die Kundgebung „Kein Schritt zurück! Gegen AfD und rechte Hetze“. Ab 13 Uhr beginnt im Bereich Friedrich-Ebert-Straße und Immermannhof die Sammelphase, für 14 Uhr ist der Auftakt angekündigt. Gegen 15 Uhr soll sich der Aufzug mit mehreren Tausend Menschen durch die Innenstadt in Richtung Rheinpark Golzheim bewegen. Die Veranstalter rechnen mit rund 10.000 Teilnehmenden. Für den Demonstrationszug wird der Rheinufertunnel von 15.30 bis voraussichtlich 17.30 Uhr in Fahrtrichtung Norden vollständig gesperrt. Zusätzlich sind laut Polizei drei weitere Aufzüge vom Nachmittag bis in den Abend für die Innenstadt angemeldet.

Fast zeitgleich läuft in Stockum das nächste Großereignis. Fortuna Düsseldorf empfängt um 14 Uhr den MSV Duisburg in der MERKUR SPIEL-ARENA. Gerade nach dem Abpfiff gegen 16 Uhr rechnet die Polizei im Düsseldorfer Norden und auf den Strecken in Richtung Innenstadt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen. Wer zum Spiel fährt, sollte deshalb möglichst früh anreisen und Bus und Bahn nutzen.

Ausgerechnet um 16 Uhr folgt dann der nächste große Einschnitt: Die A46 wird zwischen Düsseldorf-Bilk und Düsseldorf-Holthausen in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Grund sind Wartungsarbeiten in den Tunneln Universität und Wersten. Die Sperrung dauert bis Montag, 14. September, 5 Uhr. Der Verkehr soll unter anderem über die Münchener Straße und die A59 ausweichen – genau dort ist deshalb ebenfalls mit einer deutlich höheren Belastung zu rechnen.

Im Düsseldorfer Süden besteht ohnehin bereits ein Nadelöhr. Am Werstener Kreuz erneuert die Rheinbahn noch bis zum 21. September ihre Gleise. Dadurch sind nicht nur verschiedene Fahrbeziehungen für Autos gesperrt oder eingeschränkt, sondern auch zahlreiche Linien des Nahverkehrs betroffen. Bei U72, U76 und U79 gibt es verkürzte Linienwege beziehungsweise Ersatzbusse, außerdem werden mehrere Buslinien umgeleitet. Wer heute auf den ÖPNV ausweicht, sollte daher trotzdem vor der Fahrt die aktuelle Verbindung prüfen.

Auch in der Carlstadt gibt es eine zusätzliche Änderung. Zwischen 11 und 17 Uhr testet die Stadt erneut eine veränderte Verkehrsführung an der Poststraße. Das Linksabbiegen von der Haroldstraße in die Poststraße ist gesperrt, die Poststraße selbst wird für den Durchgangsverkehr abgeriegelt. Das Parkhaus Carlsplatz kann während dieser Zeit nicht über die Poststraße angefahren werden.

Und voll wird die Innenstadt nicht nur durch Fußball und Demonstrationen. Im Hofgarten findet von 14 bis 20 Uhr entlang der Jägerhofallee das Sommerfest der Kulturen statt. Das Fest selbst ist kein vergleichbarer Verkehrseingriff, bringt aber zusätzlich viele Besucherinnen und Besucher in einen Innenstadtbereich, der heute ohnehin stark frequentiert sein dürfte.

Immerhin eine mögliche zusätzliche Baustelle fällt weg: Die ursprünglich noch für September vorgesehenen nächtlichen Vollsperrungen der Theodor-Heuss-Brücke sind nach vorzeitig abgeschlossenen Arbeiten bereits aufgehoben worden.

Unterm Strich dürfte heute vor allem eines helfen: Das Auto möglichst stehen lassen, Fahrten durch die Innenstadt und den Düsseldorfer Süden gut planen und vor der Abfahrt die aktuelle Verkehrslage beziehungsweise die Rheinbahn-Verbindung prüfen. Wer zwingend mit dem Wagen unterwegs sein muss, sollte großzügige Zeitreserven einplanen. Düsseldorf bekommt heute keinen gewöhnlichen Samstag, sondern einen Tag, an dem sich gleich mehrere große Verkehrsbelastungen zeitlich überschneiden.

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