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9. bis einschließlich 16. September 2026
Volmerswerth und Angermund feiern Schützenfest, Rath bringt beim Fest der Kulturen seine Nachbarschaft zusammen, und am Denkmaltag öffnen sich Türen zu Düsseldorfs Geschichte. Diese Septemberwoche gehört den Menschen, die ihre Stadt mitgestalten: in Bruderschaften, Kulturvereinen und Stadtteilinitiativen ebenso wie auf den Bühnen. Dazu kommen ein Fußball-Derby, kreative Stunden für Familien und zum nächsten Mittwoch der Auftakt des Düsseldorf Festivals.
Volmerswerth feiert von Freitag bis Montag
Freitag, 11., bis Montag, 14. September
Wer das Volmerswerther Schützenfest noch nach dem alten Ablauf plant, sollte umdenken: Diesmal wird von Freitag bis Montag gefeiert. Auf dem Schützenplatz an der Volmerswerther Straße 400 beginnt die Kirmes am Freitag um 17 Uhr, am Abend folgt der Jungschützenball. Einen besonders stimmungsvollen Zugang zum Fest bietet der Samstag: Um 19.30 Uhr startet der Fackelzug durch die festlich beleuchteten Straßen. Anschließend werden die Fackeln im Festzelt prämiert, bevor Livemusik den Abend übernimmt.
Der Sonntag verbindet den Auftritt des Regiments mit der Entscheidung über die neue Königswürde. Ab 15 Uhr stehen Regimentsabnahme, Festzug und Parade auf dem Programm; der Königsschuss mit anschließender Proklamation ist für 18.30 Uhr angesetzt. Um 21 Uhr beginnt der Dorfabend, bei dem unter anderem die Swinging Funfares auftreten. Am Montag folgt der Krönungsabend. Der Große Zapfenstreich ist für 20.30 Uhr vorgesehen, anschließend tritt die Werstener Music Company auf. So reicht das Fest der St. Sebastianus Schützenbruderschaft weit über das Wochenende hinaus.
Angermund zwischen Fackelschein und Königsschuss
Samstag, 12., bis Montag, 14. September
Auch im Düsseldorfer Norden gehört das Wochenende dem Schützenbrauchtum. Die St. Sebastianus Bruderschaft Angermund eröffnet ihr Schützen- und Volksfest am Samstag um 16 Uhr mit Böllern und dem Geläut von St. Agnes. Bereits ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen am Hochschießstand. Am Abend beginnt um 20 Uhr der Abmarsch zur Totenehrung auf dem Friedhof. Es folgen der Fackelzug durch Angermund, der Festakt mit Großem Zapfenstreich an der Kellnerei und gegen 21.30 Uhr das Höhenfeuerwerk.
Am Sonntag beginnt der Zeltgottesdienst um 10 Uhr auf dem Schützenplatz Am Freiheitshagen. Ab 16 Uhr schließen sich an die Frontabnahme auf der Graf-Engelbert-Straße der historische Festzug und die Parade auf der Rahmer Straße an. Die neuen Majestäten werden am Montag ermittelt: Das Königs- und Kronprinzenvogelschießen startet um 11 Uhr am Hochschießstand. Um 20 Uhr beginnt der Krönungsball in der Walter-Rettinghausen-Halle. Der Eintritt ist an allen Festtagen frei.
Rath zeigt, was ein Stadtteil gemeinsam bewegen kann
Donnerstag, 10., bis Sonntag, 13. September
Die Rather Kulturwoche verbindet die Geschichte des Viertels mit Begegnungen im heutigen Stadtteil. Am Donnerstag führt IndustrieKultur Rath von 17 bis etwa 18.30 Uhr auf den Spuren von Mannesmann bis zur Bochumer Straße durch die örtliche Industriegeschichte. Treffpunkt ist die Bushaltestelle Kürtenstraße, Steig 1 in Richtung Rath Mitte. Die kostenlose Führung ist auf 15 Personen begrenzt; eine Anmeldung unter [igmkellerralf@t-online.de](mailto:igmkellerralf@t-online.de) ist erforderlich.
Zum gemeinsamen Abschluss wird am Sonntag von 11 bis 16 Uhr am Rather Familienzentrum, Rather Kreuzweg 43, das Fest der Kulturen gefeiert. Musik, Kulturprogramm, Essen, Hüpfburg und Bastelangebote bringen unterschiedliche Generationen zusammen. Schon am Freitag lädt das Familienzentrum von 18 bis 19 Uhr zu einem Schnupperworkshop im Rollstuhltanz ein, zu dem Interessierte mit oder ohne Begleitung kommen können. Die Kulturwoche bietet damit nicht nur Unterhaltung, sondern konkrete Gelegenheiten, selbst mitzumachen.
Oberbilk trifft sich auf der Flügelstraße
Samstag, 12. September
Auf der Flügelstraße wird die Nachbarschaft zur Festgesellschaft. Das Flügelstraßenfest verbindet Trödel, Essen und Getränke mit einem langen Musiknachmittag unter freiem Himmel. Klaus Insehaus und Albeerforshure legen zwischen 13 und 22 Uhr auf; um 18 Uhr ergänzt ein Liveauftritt das Programm. Der Eintritt ist frei. Wer Oberbilk abseits der großen Veranstaltungsorte erleben möchte, findet hier einen Anlass, durch das Viertel zu streifen und auf der eigenen Straße oder ein paar Ecken weiter ins Gespräch zu kommen.
Düsseldorfer Geschichte hinter offenen Türen
Sonntag, 13. September
Der Tag des offenen Denkmals macht Gebäude zugänglich und erklärt, wie sie mit der Entwicklung der Stadt zusammenhängen. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ stehen in Düsseldorf mehr als 40 kostenlose Angebote zur Wahl. Besonders interessant ist der Gegensatz zwischen repräsentativer Architektur und den Orten, an denen einst die Grundlagen für das Wachstum der Stadt geschaffen wurden.
Das Oberlandesgericht an der Cecilienallee 3 öffnet von 10 bis 16 Uhr. Führungen beginnen um 10.30, 11.30, 13.30 und 14.30 Uhr im Foyer und verbinden die Baugeschichte mit Einblicken in die Geschichte des Gerichts. Wegen der Einlasskontrolle muss ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. In Ludenberg erinnert der Ringofen Sassen, Am Ringofen 1, an Düsseldorfs Ziegelproduktion. Der letzte erhaltene Ringofen im Stadtgebiet ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet; Führungen starten um 12, 13, 14 und 15 Uhr. Hier wird anschaulich, woher das Baumaterial für eine wachsende Stadt kam.
Eller startet ins Oktoberfest
Donnerstag, 10., bis Samstag, 12. September
Auf dem Schützenplatz Eller beginnt das Düsseldorfer Oktoberfest mit drei unterschiedlichen Auftakttagen. Beim Pre-Opening am Donnerstag ab 16 Uhr stehen Waidler Power, Nina Reh und Ikke Hüftgold auf dem Programm. Am Freitag wird ebenfalls ab 16 Uhr gefeiert; zum offiziellen Auftakt mit Fassanstich ist Mickie Krause angekündigt. Der Samstag beginnt bereits um 14 Uhr und bringt Lorenz Büffel und Almklausi nach Eller, erneut begleitet von Waidler Power. Für die Festzeltveranstaltungen werden Eintrittskarten benötigt. Die genannten Beginnzeiten gelten für die jeweiligen Veranstaltungstage, nicht für einzelne Künstlerauftritte.
Der Hofgarten wird zum Treffpunkt der Kulturen
Samstag, 12. September
Von 14 bis 20 Uhr lädt das Haus der Kulturen Düsseldorf zum Sommerfest entlang der Jägerhofallee ein. Zwischen Theatermuseum und Goethe-Museum präsentieren Vereine Musik, Tanz und kulturelle Beiträge. Dazu kommen unter anderem afrikanisches Trommeln, Kinderangebote, Kunsthandwerk und Essen. Der Eintritt ist frei.
Für den veranstaltenden Verein ist es das erste Sommerfest nach der Eröffnung seines neuen Hauses an der Yorckstraße. Im Hofgarten wird nun sichtbar, welche Initiativen und Gemeinschaften hinter diesem Begegnungsort stehen. Wer nicht nur zuschauen möchte, findet auf den Aktionsflächen Gelegenheit, selbst mitzutanzen oder etwas auszuprobieren.
Ein Sonntag zwischen Fischmarkt und Rheinspaziergang
Sonntag, 13. September
Am Tonhallenufer öffnet der Fischmarkt von 11 bis 18 Uhr. Zum Septembertermin ergänzen auch Wildgerichte das kulinarische Angebot. Der Markt lässt sich mit einem Spaziergang am Rhein verbinden oder als Pause zwischen zwei Besuchen beim Denkmaltag einplanen. Gerade die geöffneten historischen Gebäude an der Cecilienallee liegen dafür günstig: Erst hinter die Fassaden schauen, anschließend ans Ufer und gemeinsam etwas essen.
Am nächsten Mittwoch beginnt das Düsseldorf Festival
Mittwoch, 16. September
Der zweite Mittwoch unseres Wochenblicks bringt einen großen Kulturauftakt an den Burgplatz. Um 20 Uhr eröffnet „Pixel“ von Mourad Merzouki und seiner Compagnie Käfig das Düsseldorf Festival im Theaterzelt. Die Produktion verbindet Urban Dance und zeitgenössischen Tanz mit interaktiven Videoprojektionen. Körper und digitale Bilder reagieren aufeinander; auf der Bühne entstehen Räume, die sich mit den Bewegungen der Tänzerinnen und Tänzer verändern.
Damit beginnt die Festivalzeit nicht mit einem klassischen Schauspielabend, sondern mit einer Arbeit an der Schnittstelle von Tanz, Akrobatik und digitaler Kunst. Einlass ist ab 19.30 Uhr, für die Vorstellung werden Eintrittskarten benötigt.
Im K20 werden Kinder selbst zu Gestaltern
Samstag, 12. September
Von 11 bis 13 Uhr entwickeln Kinder und ihre erwachsene Begleitung im K20 am Grabbeplatz eigene Puppen, Kostüme und Accessoires. Karton, Draht und Stoffe werden beim offenen Familienworkshop zu Materialien für neue Figuren und Rollen. Anschließend können die entstandenen Arbeiten direkt im „Playground“ der Künstlerin Sonia Kazovsky ausprobiert werden.
Wichtig für die Planung: Der Workshop selbst ist kostenlos, setzt aber ein gültiges, vorab gebuchtes Zeitfensterticket für die Ausstellung voraus. Eine zusätzliche Anmeldung zum Workshop ist nicht erforderlich.
Fortuna vor dem Derby, DEG vor den letzten Tests
Mittwoch, 9., bis Dienstag, 15. September
Für Fortuna beginnt die Woche bereits am heutigen Mittwoch mit dem Niederrheinpokal gegen den SV Biemenhorst. Gespielt wird um 19.30 Uhr im praemium Park am Hünting in Bocholt. Der Gästebereich ist ausverkauft, eine Tageskasse gibt es nicht. Der sportliche Höhepunkt vor heimischem Publikum folgt am Samstag: Um 14 Uhr empfängt Fortuna den MSV Duisburg zum Drittliga-Derby in der Merkur Spiel-Arena. Viel Zeit bis zum nächsten Pflichtspiel bleibt anschließend nicht, denn am Dienstag steht um 19 Uhr das Auswärtsspiel bei Jahn Regensburg an.
Die DEG absolviert unterdessen ihre beiden letzten Vorbereitungsspiele. Am Freitag beginnt der Test in Hannover um 20 Uhr, am Sonntag folgt die Partie in Bad Nauheim um 18.30 Uhr. Beide Begegnungen finden auswärts statt und bilden den Abschluss der Vorbereitung auf die bevorstehende DEL2-Saison.
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