{"id":36347,"date":"2026-10-31T09:10:02","date_gmt":"2026-10-31T08:10:02","guid":{"rendered":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/31\/viel-druck-kein-tor-warum-fortuna-meppen-nicht-knackte-72201315\/"},"modified":"2026-10-31T09:10:02","modified_gmt":"2026-10-31T08:10:02","slug":"viel-druck-kein-tor-warum-fortuna-meppen-nicht-knackte-72201315","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/31\/viel-druck-kein-tor-warum-fortuna-meppen-nicht-knackte-72201315\/","title":{"rendered":"VIEL DRUCK, KEIN TOR: WARUM FORTUNA MEPPEN NICHT KNACKTE"},"content":{"rendered":"<p>\ud83d\udd34\u26aa VIEL DRUCK, KEIN TOR: WARUM FORTUNA MEPPEN NICHT KNACKTE<\/p>\n<p>Der Pfosten stand im Weg, Julius P\u00fcnt stand im Weg, manchmal stand sich Fortuna selbst im Weg. Beim 0:0 gegen den SV Meppen am Freitagabend war der Heimsieg mehrfach zum Greifen nah. Vor 32.027 Zuschauern in der D\u00fcsseldorfer Arena zeigte die Mannschaft von Jens Langeneke vor allem zu Beginn, wie sie einen Gegner unter Druck setzen kann. Trotzdem blieb am Ende wieder das Gef\u00fchl, eine gro\u00dfe Gelegenheit liegen gelassen zu haben. Wie konnte aus diesem Spiel tats\u00e4chlich nur ein Punkt werden?<\/p>\n<p>Langeneke hatte seine Startelf gegen\u00fcber dem Unentschieden in Rostock auf vier Positionen ver\u00e4ndert. Elias Egouli r\u00fcckte in die Innenverteidigung, Jomaine Consbruch, Filimon Gerezgiher und Fabian Schleusener bekamen offensiv ihre Chance. Die ver\u00e4nderte Mannschaft legte sofort los: Bereits nach zwei Minuten kam Jorrit Hendrix nach Consbruchs Zuspiel im Strafraum zum Abschluss, traf aber nur das Au\u00dfennetz.<\/p>\n<p>Was dann in der zehnten Minute passierte, verdichtete beinahe den gesamten Abend auf einen einzigen Angriff. Andreas M\u00fcller scheiterte zun\u00e4chst an P\u00fcnt. Consbruch hielt die Szene am Leben und legte von der Grundlinie zur\u00fcck, Hendrix traf den Pfosten, anschlie\u00dfend konnte auch Schleusener den Ball nicht unterbringen. Fortuna kam durch, setzte nach, brachte mehrere Spieler in Abschlusspositionen \u2013 und blieb trotzdem ohne Tor.<\/p>\n<p>Nach einer halben Stunde standen bereits zw\u00f6lf D\u00fcsseldorfer Abschl\u00fcsse und rund 70 Prozent Ballbesitz. Meppen hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen eigenen Torschuss abgegeben. Kurz vor der Pause schien die F\u00fchrung erneut f\u00e4llig: P\u00fcnt lie\u00df einen Freisto\u00df von Erik Wekesser abprallen, Tim Oberdorf setzte nach, doch Luis Sprekelmeyer rettete auf der Linie. Das torlose Halbzeitergebnis war f\u00fcr die G\u00e4ste ausgesprochen schmeichelhaft.<\/p>\n<p>Auch nach dem Seitenwechsel gab es Chancen zum D\u00fcsseldorfer Durchbruch. Um die Stunde scheiterte Gerezgiher an P\u00fcnt, Wekessers Nachschuss landete im Au\u00dfennetz. Doch inzwischen konnte Meppen selbst gef\u00e4hrlich werden. In der 69. Minute lie\u00df Louis Lord einen Abschluss von Thorben Deters nach vorne abprallen. Niclas Nadj bekam die Gelegenheit zum Nachschuss, setzte den Ball aber direkt auf den Fortuna-Keeper. Aus einer Partie, die D\u00fcsseldorf l\u00e4ngst h\u00e4tte f\u00fchren m\u00fcssen, h\u00e4tte pl\u00f6tzlich sogar ein R\u00fcckstand werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Fortuna dr\u00e4ngte weiter. Oberdorfs sp\u00e4ter Abschluss nach einem langen Einwurf von Matthias Zimmermann zwang P\u00fcnt noch einmal zu einem herausragenden Reflex. Der erl\u00f6sende Treffer fiel auch jetzt nicht. Stattdessen musste Andreas M\u00fcller in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot vom Platz.<\/p>\n<p>F\u00fcr unsere Analyse ist zun\u00e4chst entscheidend, wie diese Chancen entstanden. Consbruchs Aktion vor dem Pfostentreffer zeigte einen funktionierenden Angriff: bis zur Grundlinie durchkommen, zur\u00fccklegen, einen nachr\u00fcckenden Mittelfeldspieler finden. Dazu kamen Abschl\u00fcsse aus unterschiedlichen Positionen und Gefahr nach ruhenden B\u00e4llen. Fortuna besch\u00e4ftigte Meppens Abwehr auf mehreren Wegen. Dieser Auftritt lieferte deshalb gute Argumente daf\u00fcr, dass Langenekes Mannschaft offensiv etwas entwickeln kann.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Schw\u00e4che lag in der Verwertung dieser Situationen. Dabei w\u00e4re es unfair, jeden vergebenen Abschluss gleich zu bewerten. Ein Pfostentreffer ist anders einzuordnen als ein unzureichend platzierter Versuch aus kurzer Distanz. Eine starke Torwartparade ist zun\u00e4chst die Leistung des Gegners. \u00dcber das gesamte Spiel hinweg bekam Fortuna allerdings so viele M\u00f6glichkeiten, dass sich die fehlende Ausbeute nicht vollst\u00e4ndig mit Pech erkl\u00e4ren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Besonders schmerzhaft waren die zweiten B\u00e4lle. P\u00fcnt parierte stark, hielt aber l\u00e4ngst nicht jeden Abschluss fest. Fortuna erreichte mehrere Abpraller und bekam damit zus\u00e4tzliche Gelegenheiten, einen bereits ungeordneten Gegner zu treffen. Genau dort z\u00e4hlen Reaktionsschnelligkeit, K\u00f6rperstellung und Pr\u00e4zision. Dass D\u00fcsseldorf diese Situationen wiederholt erreichte, war positiv. Dass daraus kein Tor entstand, war ein wesentlicher Grund f\u00fcr die verlorenen Punkte.<\/p>\n<p>Jorrit Hendrix brachte den Anspruch anschlie\u00dfend bei MagentaSport deutlich zum Ausdruck: \u201eBei allem Respekt vor dem SV Meppen: Da muss man einfach gewinnen!\u201c Das trifft den Kern. Nach diesem Chancenbild durfte Fortuna mehr erwarten. Zugleich l\u00e4sst sich aus vergebenen M\u00f6glichkeiten allein keine allgemeine mentale Blockade beweisen. Langenekes Hinweis auf die noch fehlende Leichtigkeit beschreibt einen Eindruck des Trainers; er ersetzt keine genaue Betrachtung der einzelnen Abschl\u00fcsse.<\/p>\n<p>Zur Erkl\u00e4rung geh\u00f6rt au\u00dferdem, dass D\u00fcsseldorf seinen anf\u00e4nglichen Druck nicht durchgehend auf demselben Niveau hielt. Meppen gewann schon vor der Pause h\u00e4ufiger wichtige Zweik\u00e4mpfe am eigenen Strafraum und verteidigte nach dem Wechsel stabiler. Fortuna kam weiter nach vorne, hatte aber auch Phasen, in denen aus dem Ballbesitz kaum gef\u00e4hrliche Abschl\u00fcsse entstanden. Die G\u00e4ste bekamen Gelegenheit, sich besser auf die Angriffe einzustellen.<\/p>\n<p>Darin liegt eine Aufgabe f\u00fcr Langeneke: Seine Mannschaft muss die Qualit\u00e4t ihrer Angriffe l\u00e4nger erhalten. Wenn ein Gegner enger verteidigt, werden das Tempo der Zuspiele, die Bewegung nach dem Abspiel und die Besetzung der Abschlussr\u00e4ume umso wichtiger. Der starke Beginn zeigte, dass Fortuna solche Situationen herstellen kann. Die folgenden Phasen zeigten, wie schwer es noch f\u00e4llt, diese Durchschlagskraft gegen einen zunehmend stabilen Gegner zu bewahren.<\/p>\n<p>Gleichzeitig offenbarte Nadjs Gro\u00dfchance die andere Seite des D\u00fcsseldorfer Siegeswillens. Wer immer mehr Spieler nach vorne bringt, muss hinter dem Ball verl\u00e4sslich abgesichert bleiben. Langeneke sprach diese Gefahr selbst an: Mit dem unbedingten Wunsch nach dem Tor entstanden R\u00e4ume f\u00fcr Meppens Umschalten. Das 0:0 hinten war wertvoll, darf aber nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass Fortuna dem Gegner eine ausgezeichnete Gelegenheit er\u00f6ffnete. Auch die Absicherung bleibt deshalb ein Thema.<\/p>\n<p>Diskutieren l\u00e4sst sich \u00fcber den Zeitpunkt der Wechsel. Eric Hottmann kam in der 72. Minute f\u00fcr Consbruch, Fortuna setzte anschlie\u00dfend auf zwei Spitzen. Ein zus\u00e4tzlicher St\u00fcrmer war angesichts des Spielstands nachvollziehbar. Eine fr\u00fchere Ver\u00e4nderung h\u00e4tte der Mannschaft m\u00f6glicherweise einen neuen Impuls gegeben, nachdem die Angriffe weniger zwingend geworden waren. Dass sie automatisch zum Sieg gef\u00fchrt h\u00e4tte, l\u00e4sst sich daraus nicht ableiten. Mehr Angreifer helfen vor allem dann, wenn sie auch pr\u00e4zise erreicht werden.<\/p>\n<p>M\u00fcllers Platzverweis versch\u00e4rfte den \u00c4rger schlie\u00dflich noch. Nach seiner ersten Verwarnung sah er wegen Reklamierens die zweite Gelbe Karte und fehlt damit in Ingolstadt. \u00dcber die Strenge dieser Entscheidung kann man diskutieren. Als Erkl\u00e4rung f\u00fcr das Unentschieden taugt sie kaum: Fortuna hatte zuvor fast ein komplettes Spiel lang Gelegenheit, die Partie zu entscheiden.<\/p>\n<p>Was bleibt, ist ein Auftritt, der sportlich mehr Hoffnung macht als sein Ergebnis. Langeneke hat nach zwei Spielen noch keinen Sieg, Fortuna nach zw\u00f6lf Partien 16 Punkte. Nur ein Erfolg aus den vergangenen sechs Ligaspielen ist zu wenig, um sich nach oben zu arbeiten. Die Mannschaft braucht deshalb dringend einen Abend, an dem aus ihren guten Phasen auch drei Punkte entstehen.<\/p>\n<p>Unsere Bewertung: Die mangelhafte Chancenverwertung war der Hauptgrund f\u00fcr dieses 0:0. P\u00fcnts Leistung und Meppens Rettungsaktionen kamen hinzu. Dass Fortuna sp\u00e4ter weniger zwingend wurde und gleichzeitig Konter zulie\u00df, geh\u00f6rt aber ebenso zur ehrlichen Analyse. Der Trainer kann auf dem offensiven Beginn aufbauen. F\u00fcr die n\u00e4chste Entwicklung braucht es pr\u00e4zisere Abschl\u00fcsse, l\u00e4nger anhaltende Durchschlagskraft und verl\u00e4ssliche Absicherung.<\/p>\n<p>Wie bewertet ihr diesen Abend: Hat euch die Leistung trotz des Ergebnisses \u00fcberzeugt? H\u00e4ttet ihr Hottmann fr\u00fcher gebracht \u2013 oder lag der entscheidende Unterschied tats\u00e4chlich allein in den vergebenen Chancen? Welche konkrete Szene zeigt f\u00fcr euch am besten, woran es gelegen hat?<\/p>\n<p>#FortunaD\u00fcsseldorf #F95 #Fortuna4You #D\u00fcsseldorf #F95SVM #DritteLiga #Heimspiel #FortunaFans @Follower @Top-Fans<\/p>\n<p><a class=\"button\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/1294036359427179\/posts\/1566294972201315\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf Facebook ansehen<\/a><\/p>\r\n\r\n<div class=\"d4yni-embed d4yni-embed-fbpost\"><div class=\"d4yni-embed-inner\"><iframe src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F1294036359427179%2Fposts%2F1566294972201315&#038;show_text=false&#038;width=500\" width=\"500\" height=\"680\" style=\"border:none;overflow:hidden\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\ud83d\udd34\u26aa VIEL DRUCK, KEIN TOR: WARUM FORTUNA MEPPEN NICHT KNACKTE Der Pfosten stand im Weg, Julius P\u00fcnt stand im Weg, manchmal stand sich Fortuna selbst im Weg. 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