{"id":35884,"date":"2026-10-23T13:30:04","date_gmt":"2026-10-23T11:30:04","guid":{"rendered":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/23\/rauchverbot-an-rheinbahn-haltestellen-mehr-ruecksicht-oder-noch-eine-regel-die-67300768\/"},"modified":"2026-10-23T13:30:04","modified_gmt":"2026-10-23T11:30:04","slug":"rauchverbot-an-rheinbahn-haltestellen-mehr-ruecksicht-oder-noch-eine-regel-die-67300768","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/23\/rauchverbot-an-rheinbahn-haltestellen-mehr-ruecksicht-oder-noch-eine-regel-die-67300768\/","title":{"rendered":"RAUCHVERBOT AN RHEINBAHN-HALTESTELLEN \u2013 MEHR R\u00dcCKSICHT ODER NOCH EINE REGEL, DIE\u2026"},"content":{"rendered":"<p>\u261d\ufe0f\ud83e\udef5\ud83d\udc49 RAUCHVERBOT AN RHEINBAHN-HALTESTELLEN \u2013 MEHR R\u00dcCKSICHT ODER NOCH EINE REGEL, DIE KAUM JEMAND KONTROLLIERT?<\/p>\n<p>Wer in D\u00fcsseldorf auf Bus oder Bahn wartet, kennt die Situation m\u00f6glicherweise: Drau\u00dfen regnet es, das Warteh\u00e4uschen ist voll, und jemand z\u00fcndet sich eine Zigarette an. W\u00e4hrend die einen darin eine vermeidbare Bel\u00e4stigung sehen, empfinden andere ein Rauchverbot im Freien als \u00fcbertriebene Einschr\u00e4nkung. Genau dar\u00fcber k\u00f6nnte in D\u00fcsseldorf demn\u00e4chst eine neue Regel entscheiden. Die Stadtverwaltung m\u00f6chte das Rauchen in \u00fcberdachten Wartebereichen des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs ausdr\u00fccklich verbieten.<\/p>\n<p>Der Vorschlag ist Bestandteil der neuen D\u00fcsseldorfer Stra\u00dfen- und Gr\u00fcnfl\u00e4chenordnung, die ab dem 1. Januar 2027 gelten soll. Noch ist allerdings nichts beschlossen. Nach der Vorberatung im Ordnungs- und Verkehrsausschuss am 7. Oktober steht am 2. November zun\u00e4chst die Beratung im Haupt- und Finanzausschuss an. Die endg\u00fcltige Entscheidung soll der Stadtrat am 12. November treffen.<\/p>\n<p>WAS GENAU SOLL VERBOTEN WERDEN?<\/p>\n<p>Anders als die Formulierung \u201eRauchverbot an Haltestellen\u201c zun\u00e4chst vermuten l\u00e4sst, plant die Stadt kein generelles Rauchverbot auf s\u00e4mtlichen Bus- und Bahnsteigen. Der Entwurf bezieht sich ausdr\u00fccklich auf \u00fcberdachte Warteanlagen oberirdischer Haltestellen. Dort sollen k\u00fcnftig weder herk\u00f6mmliche Zigaretten noch E-Zigaretten oder andere Verdampfer genutzt werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Wer unter dem Dach eines Warteh\u00e4uschens Schutz vor Regen oder Wind sucht, soll damit gleichzeitig vor Tabakrauch und Dampf anderer Wartender gesch\u00fctzt werden. Das Rauchen au\u00dferhalb dieser \u00fcberdachten Bereiche w\u00e4re von dieser neuen Regelung nicht grunds\u00e4tzlich betroffen.<\/p>\n<p>In unterirdischen \u00d6PNV-Anlagen ist das Rauchen bereits nach der geltenden D\u00fcsseldorfer Stra\u00dfenordnung untersagt. Die Stadt m\u00f6chte den Schutz nun auf die oberirdischen Warteh\u00e4uschen ausweiten.<\/p>\n<p>DIE RHEINBAHN BEGR\u00dcSST DEN VORSTOSS<\/p>\n<p>Nach einem aktuellen Bericht der Rheinischen Post unterst\u00fctzt die Rheinbahn die geplante Neuregelung. Das Verkehrsunternehmen m\u00f6chte die Aufenthaltsqualit\u00e4t an seinen Haltestellen verbessern. Interessant ist allerdings ein anderer Punkt: Beschwerden \u00fcber rauchende Fahrg\u00e4ste sollen bislang nur selten eingehen. Kontrolliert werde zudem lediglich punktuell.<\/p>\n<p>Das wirft eine grunds\u00e4tzliche Frage auf: Braucht D\u00fcsseldorf tats\u00e4chlich ein zus\u00e4tzliches Verbot, wenn offenbar nur wenige Fahrg\u00e4ste offiziell Beschwerde einlegen? Oder liegt die geringe Zahl m\u00f6glicherweise auch daran, dass Betroffene lieber ein paar Schritte zur Seite gehen, anstatt sich \u00fcber rauchende Mitmenschen zu beschweren?<\/p>\n<p>Dass das Thema keineswegs neu ist, zeigt ein Blick zur\u00fcck. Bereits vor Jahren wurde in D\u00fcsseldorf \u00fcber rauchfreie Warteh\u00e4uschen diskutiert. Schon 2019 besch\u00e4ftigte sich die Kommunalpolitik mit der Frage, wie ein entsprechendes Verbot rechtssicher eingef\u00fchrt und durchgesetzt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>ZWISCHEN GESUNDHEITSSCHUTZ UND ALLTAGSTAUGLICHKEIT<\/p>\n<p>Aus Sicht des Nichtraucherschutzes ist das Anliegen nachvollziehbar. In einem teilweise geschlossenen Warteh\u00e4uschen k\u00f6nnen andere Fahrg\u00e4ste dem Rauch nur schwer ausweichen. Besonders Familien mit Kindern, \u00e4ltere Menschen und Personen mit Atemwegserkrankungen k\u00f6nnen davon betroffen sein. Schlie\u00dflich sind die Unterst\u00e4nde \u00f6ffentliche Einrichtungen, die allen Fahrg\u00e4sten gleicherma\u00dfen zur Verf\u00fcgung stehen sollen.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite stellt sich die Frage nach der praktischen Umsetzung. Wer soll das Verbot kontrollieren? Sollen Besch\u00e4ftigte der Rheinbahn rauchende Fahrg\u00e4ste ansprechen, oder ist daf\u00fcr der st\u00e4dtische Ordnungs- und Servicedienst zust\u00e4ndig? Und wie h\u00e4ufig w\u00e4ren Kontrollen \u00fcberhaupt m\u00f6glich?<\/p>\n<p>Ein Verbot allein garantiert schlie\u00dflich noch keine Verhaltens\u00e4nderung. Gerade an stark frequentierten Haltestellen d\u00fcrfte entscheidend sein, wie verst\u00e4ndlich die Regel kommuniziert und wie konsequent sie durchgesetzt wird.<\/p>\n<p>Dazu kommt ein weiterer Aspekt: Wer zum Rauchen das Warteh\u00e4uschen verl\u00e4sst, sollte seine Zigarettenkippe anschlie\u00dfend nicht einfach auf den Boden werfen. Die Stadt versucht bereits mit Aufkl\u00e4rungskampagnen, Taschenaschenbechern und sogenannten Abstimm-Aschern gegen weggeworfene Kippen vorzugehen. Erst gestern wurden neue Standorte beziehungsweise Fragestellungen dieser besonderen Aschenbecher vorgestellt.<\/p>\n<p>F\u00fcr das achtlose Wegwerfen einer Kippe werden in D\u00fcsseldorf in der Regel bereits 50 Euro Verwarngeld f\u00e4llig. Das ist allerdings eine bestehende Regel zur Sauberkeit und kein bereits festgelegtes Bu\u00dfgeld f\u00fcr das geplante Rauchverbot.<\/p>\n<p>WIE VIEL R\u00dcCKSICHT BRAUCHT EIN GESETZ?<\/p>\n<p>Am Ende ber\u00fchrt die Diskussion eine Frage, die weit \u00fcber das Rauchen hinausgeht. Wie viel gegenseitige R\u00fccksichtnahme darf eine Stadt von ihren Einwohnern erwarten, ohne jedes Verhalten durch neue Vorschriften regeln zu m\u00fcssen?<\/p>\n<p>Viele Raucher halten ohnehin Abstand zu anderen Wartenden. Andere wiederum reagieren m\u00f6glicherweise erst dann, wenn ein ausdr\u00fcckliches Verbot besteht. Gleichzeitig w\u00fcnschen sich Fahrg\u00e4ste verst\u00e4ndlicherweise Haltestellen, an denen sie m\u00f6glichst angenehm und ohne vermeidbare Bel\u00e4stigungen auf ihre Verbindung warten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ob die geplante Neuregelung tats\u00e4chlich zu einem besseren Miteinander f\u00fchrt, wird deshalb nicht allein vom Beschluss des Stadtrates abh\u00e4ngen, sondern auch davon, wie sie im Alltag umgesetzt wird.<\/p>\n<p>UND JETZT INTERESSIERT UNS EURE MEINUNG!<\/p>\n<p>Sollte das Rauchen in den Warteh\u00e4uschen der Rheinbahn grunds\u00e4tzlich verboten werden, um Nichtraucher besser zu sch\u00fctzen?<\/p>\n<p>Oder reicht gegenseitige R\u00fccksichtnahme aus, sodass D\u00fcsseldorf auf ein weiteres Verbot verzichten k\u00f6nnte?<\/p>\n<p>Und ganz praktisch gefragt: Habt Ihr Euch selbst schon einmal durch Zigarettenrauch an einer Haltestelle gest\u00f6rt gef\u00fchlt, oder wird hier ein Problem geregelt, das im Alltag kaum eine Rolle spielt?<\/p>\n<p>Wir freuen uns auf eine faire und sachliche Diskussion \u2013 ausdr\u00fccklich auch zwischen Rauchern und Nichtrauchern!<\/p>\n<p>#D\u00fcsseldorf #D\u00fcsseldorf4You #DUS4YOU #Rheinbahn #Rauchverbot #Nichtraucherschutz #\u00d6PNV #Stadtleben #D\u00fcsseldorfDiskutiert<\/p>\n<p><a class=\"button\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/1290553509760153\/posts\/1548480667300768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf Facebook ansehen<\/a><\/p>\r\n\r\n<div class=\"d4yni-embed d4yni-embed-fbpost\"><div class=\"d4yni-embed-inner\"><iframe src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F1290553509760153%2Fposts%2F1548480667300768&#038;show_text=false&#038;width=500\" width=\"500\" height=\"680\" style=\"border:none;overflow:hidden\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u261d\ufe0f\ud83e\udef5\ud83d\udc49 RAUCHVERBOT AN RHEINBAHN-HALTESTELLEN \u2013 MEHR R\u00dcCKSICHT ODER NOCH EINE REGEL, DIE KAUM JEMAND KONTROLLIERT? 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