{"id":35787,"date":"2026-10-22T11:44:02","date_gmt":"2026-10-22T09:44:02","guid":{"rendered":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/22\/wenn-duesseldorfs-geschichte-zu-musik-wird-eine-zeitreise-durch-mehrere-17405373\/"},"modified":"2026-10-22T11:44:02","modified_gmt":"2026-10-22T09:44:02","slug":"wenn-duesseldorfs-geschichte-zu-musik-wird-eine-zeitreise-durch-mehrere-17405373","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/22\/wenn-duesseldorfs-geschichte-zu-musik-wird-eine-zeitreise-durch-mehrere-17405373\/","title":{"rendered":"WENN D\u00dcSSELDORFS GESCHICHTE ZU MUSIK WIRD \u2013 EINE ZEITREISE DURCH MEHRERE\u2026"},"content":{"rendered":"<p>\u261d\ufe0f\ud83e\udef5\ud83d\udc49 WENN D\u00dcSSELDORFS GESCHICHTE ZU MUSIK WIRD \u2013 EINE ZEITREISE DURCH MEHRERE JAHRHUNDERTE<\/p>\n<p>Wie klingt eigentlich die Geschichte einer Stadt? D\u00fcsseldorf erz\u00e4hlt seine Vergangenheit gew\u00f6hnlich durch historische Geb\u00e4ude, Gem\u00e4lde, Denkm\u00e4ler und die Geschichten ber\u00fchmter Pers\u00f6nlichkeiten. Doch auch die Musik bewahrt Erinnerungen an l\u00e4ngst vergangene Zeiten. Am heutigen Donnerstag, 22. Oktober 2026, l\u00e4dt das Stadtmuseum zu einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Klavierabend ein, der genau diese musikalischen Spuren wieder h\u00f6rbar macht.<\/p>\n<p>Unter dem Titel \u201eEine Stadt am Flu\u00df III \u2013 D\u00fcsseldorfer Musik durch die Zeiten\u201c pr\u00e4sentiert der Pianist Aleksandar Fili\u0107 Werke aus mehreren Jahrhunderten. Das Besondere daran: S\u00e4mtliche Kompositionen sind entweder in D\u00fcsseldorf entstanden oder eng mit der Stadt verbunden. So entsteht ein musikalischer Streifzug durch die D\u00fcsseldorfer Kulturgeschichte, der historische Ereignisse, ber\u00fchmte Komponisten und zeitgen\u00f6ssische Musik miteinander verbindet.<\/p>\n<p>Eine besondere Rolle spielt dabei Joachim Neander, der vor 350 Jahren in D\u00fcsseldorf wirkte. Der Theologe und Kirchenlieddichter, dessen Name heute vor allem mit dem Neandertal verbunden wird, hinterlie\u00df ein musikalisches Erbe, das weit \u00fcber seine Lebenszeit hinausreicht. Fili\u0107 greift seine Choralwerke auf und schl\u00e4gt damit eine Br\u00fccke zu dem D\u00fcsseldorfer Komponisten Oskar Gottlieb Blarr. Dessen 1987 entstandenes Werk \u201eDer Neandertaler\u201c wurde von einem dieser Chor\u00e4le inspiriert. Zwei Komponisten aus unterschiedlichen Jahrhunderten treten so gewisserma\u00dfen in einen musikalischen Dialog.<\/p>\n<p>Ein weiterer H\u00f6hepunkt f\u00fchrt mitten hinein in die D\u00fcsseldorfer Romantik. Johannes Brahms war erst zwanzig Jahre alt, als er 1853 nach D\u00fcsseldorf kam und Robert und Clara Schumann begegnete. Im Hause Schumann brachte der junge Komponist seine zweite Klaviersonate erstmals zu Geh\u00f6r. Dieses dramatische, leidenschaftliche Jugendwerk geh\u00f6rt zu den eindrucksvollen musikalischen Zeugnissen jener Zeit und erinnert daran, welche Bedeutung D\u00fcsseldorf im 19. Jahrhundert f\u00fcr die deutsche Musikgeschichte besa\u00df.<\/p>\n<p>Dass die musikalische Entwicklung der Stadt damit keineswegs abgeschlossen war, zeigt der n\u00e4chste Teil des Programms. Mit den \u201eF\u00fcnf synkopischen St\u00fccken\u201c aus dem Jahr 1984 von Norbert Laufer wechselt die Klangwelt deutlich. Rhythmische Verschiebungen und moderne musikalische Ausdrucksformen treten an die Stelle romantischer Klangsprache. Gerade dieser Kontrast macht h\u00f6rbar, wie unterschiedlich Komponisten verschiedener Generationen ihre musikalischen Ideen verwirklichen.<\/p>\n<p>Den Abschluss der Zeitreise bilden aktuelle Klavierminiaturen von Martin Wistinghausen und Frederike M\u00f6ller, die erst in den vergangenen Jahren entstanden sind. Damit endet der Abend nicht in der Vergangenheit, sondern in der musikalischen Gegenwart. D\u00fcsseldorf erscheint nicht nur als Stadt mit bedeutender Musikgeschichte, sondern auch als Ort, an dem weiterhin neue Kompositionen entstehen.<\/p>\n<p>Das Konzert ist die dritte Ausgabe des Projekts \u201eEine Stadt am Flu\u00df\u201c, das Fili\u0107 gemeinsam mit dem Stadtmuseum und mit Unterst\u00fctzung des Kulturamtes der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf fortf\u00fchrt. Der Abend verbindet die unmittelbare Wirkung eines Klavierkonzerts mit historischen Zusammenh\u00e4ngen, die vielen D\u00fcsseldorfern m\u00f6glicherweise gar nicht bekannt sind.<\/p>\n<p>Gerade darin liegt sein besonderer Reiz. Wer durch D\u00fcsseldorf spaziert, begegnet der Geschichte der Stadt an vielen Orten. Doch nur selten wird deutlich, welche Musik hier einst komponiert, aufgef\u00fchrt und geh\u00f6rt wurde. Dieser Klavierabend er\u00f6ffnet einen anderen Zugang zur Vergangenheit und zeigt, dass Stadtgeschichte nicht nur betrachtet, sondern auch erlebt und geh\u00f6rt werden kann.<\/p>\n<p>Das Konzert beginnt heute, Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 19 Uhr im Stadtmuseum an der Berger Allee 2 in D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>Der Eintritt kostet 23 Euro, erm\u00e4\u00dfigt 18 Euro. Karten k\u00f6nnen vorbestellt werden, au\u00dferdem ist ein Verkauf an der Abendkasse vorgesehen.<\/p>\n<p>Kartenreservierung:<br>\ninfo@filic.de<\/p>\n<p>Telefon:<br>\n0211 46849868<br>\n0159 01510187<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<br>\nwww.aleksandarfilic.de<\/p>\n<p>F\u00fcr Freunde klassischer Musik, D\u00fcsseldorfer Stadtgeschichte und ungew\u00f6hnlicher Kulturveranstaltungen ist dieser Abend eine besondere Gelegenheit, die eigene Stadt einmal auf ganz andere Weise kennenzulernen.<\/p>\n<p>Denn manchmal erz\u00e4hlt ein einziges Musikst\u00fcck mehr \u00fcber die Vergangenheit als eine ganze Reihe historischer Fotografien.<\/p>\n<p>#D\u00fcsseldorf #D\u00fcsseldorf4You #DUS4YOU #StadtmuseumD\u00fcsseldorf #D\u00fcsseldorferStadtgeschichte #KlassischeMusik #JohannesBrahms #JoachimNeander #KulturInD\u00fcsseldorf<\/p>\n<p><a class=\"button\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/1290553509760153\/posts\/1547434617405373\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf Facebook ansehen<\/a><\/p>\n\n<div class=\"d4yni-embed d4yni-embed-fbpost\"><div class=\"d4yni-embed-inner\"><iframe src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F1290553509760153%2Fposts%2F1547434617405373&#038;show_text=false&#038;width=500\" width=\"500\" height=\"680\" style=\"border:none;overflow:hidden\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u261d\ufe0f\ud83e\udef5\ud83d\udc49 WENN D\u00dcSSELDORFS GESCHICHTE ZU MUSIK WIRD \u2013 EINE ZEITREISE DURCH MEHRERE JAHRHUNDERTE Wie klingt eigentlich die Geschichte einer Stadt? 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