{"id":35746,"date":"2026-10-21T10:35:03","date_gmt":"2026-10-21T08:35:03","guid":{"rendered":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/21\/duesseldorf-aus-einer-anderen-perspektive-wenn-wohnungslose-ihre-stadt-zeigen-14179780\/"},"modified":"2026-10-21T10:35:03","modified_gmt":"2026-10-21T08:35:03","slug":"duesseldorf-aus-einer-anderen-perspektive-wenn-wohnungslose-ihre-stadt-zeigen-14179780","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/21\/duesseldorf-aus-einer-anderen-perspektive-wenn-wohnungslose-ihre-stadt-zeigen-14179780\/","title":{"rendered":"D\u00dcSSELDORF AUS EINER ANDEREN PERSPEKTIVE \u2013 WENN WOHNUNGSLOSE IHRE STADT ZEIGEN"},"content":{"rendered":"<p>\u261d\ufe0f\ud83e\udef5\ud83d\udc49 D\u00dcSSELDORF AUS EINER ANDEREN PERSPEKTIVE \u2013 WENN WOHNUNGSLOSE IHRE STADT ZEIGEN<\/p>\n<p>Die K\u00f6nigsallee, die Altstadt, der Hauptbahnhof \u2013 Orte, die fast jeder D\u00fcsseldorfer kennt. Doch wie sieht die Stadt aus, wenn man keinen festen Wohnsitz hat? Wenn eine Parkbank nicht nur zum Ausruhen dient, sondern m\u00f6glicherweise zum Schlafplatz wird? Wenn der Alltag nicht von Terminen und Freizeitpl\u00e4nen bestimmt wird, sondern von der Frage, wo man die n\u00e4chste Nacht verbringen kann? Eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Stadtf\u00fchrung l\u00e4dt am kommenden Wochenende dazu ein, D\u00fcsseldorf aus einer Perspektive kennenzulernen, die im gew\u00f6hnlichen Stadtbild oft unsichtbar bleibt.<\/p>\n<p>Unter dem Titel \u201eStra\u00dfenleben \u2013 Obdachlose zeigen ihre Stadt\u201c f\u00fchren Menschen, die Armut und Wohnungslosigkeit aus eigener Erfahrung kennen, interessierte Teilnehmer durch D\u00fcsseldorf. Das Projekt wurde vom Kulturzentrum zakk und dem Stra\u00dfenmagazin fiftyfifty ins Leben gerufen. Anders als bei klassischen Stadtf\u00fchrungen stehen hier keine historischen Fassaden, ber\u00fchmten Pers\u00f6nlichkeiten oder architektonischen Sehensw\u00fcrdigkeiten im Mittelpunkt. Es geht um Lebensrealit\u00e4ten, die sich mitten in unserer Stadt abspielen und dennoch h\u00e4ufig \u00fcbersehen werden.<\/p>\n<p>Die Stadtf\u00fchrer sind unter anderem Verk\u00e4ufer des Stra\u00dfenmagazins fiftyfifty. Sie berichten aus ihrem Alltag und erkl\u00e4ren, welche Herausforderungen ein Leben ohne eigene Wohnung mit sich bringt. Wo finden wohnungslose Menschen einen sicheren Schlafplatz? Welche Hilfsangebote gibt es? Wie organisiert man seinen Tag, wenn grundlegende Dinge wie eine Dusche, eine warme Mahlzeit oder ein gesch\u00fctzter R\u00fcckzugsort nicht selbstverst\u00e4ndlich sind? Auch die Bedeutung eines guten Verkaufsplatzes f\u00fcr das Stra\u00dfenmagazin und der Umgang mit Suchterkrankungen geh\u00f6ren zu den Themen.<\/p>\n<p>Gerade die pers\u00f6nlichen Erfahrungen machen diese Rundg\u00e4nge besonders. Die Teilnehmer erfahren nicht nur etwas \u00fcber Armut und Wohnungslosigkeit, sondern kommen mit Menschen ins Gespr\u00e4ch, deren Lebensgeschichten im \u00f6ffentlichen Alltag h\u00e4ufig auf Vorurteile oder Gleichg\u00fcltigkeit treffen. Dabei geht es nicht darum, Betroffene vorzuf\u00fchren oder ihre Lebenssituation zur Sehensw\u00fcrdigkeit zu machen. Vielmehr erhalten sie selbst die Gelegenheit, ihre Erfahrungen weiterzugeben, Zusammenh\u00e4nge zu erkl\u00e4ren und ihre Sicht auf D\u00fcsseldorf zu vermitteln.<\/p>\n<p>Das Projekt macht zugleich deutlich, wie unterschiedlich Menschen dieselbe Stadt erleben k\u00f6nnen. D\u00fcsseldorf steht f\u00fcr wirtschaftliche St\u00e4rke, internationale Unternehmen, Mode, Kunst und eine hohe Lebensqualit\u00e4t. Doch Wohlstand ist nicht gleichm\u00e4\u00dfig verteilt. Armut und Wohnungslosigkeit geh\u00f6ren ebenfalls zur gesellschaftlichen Wirklichkeit der Landeshauptstadt. Wer sich ausschlie\u00dflich an den repr\u00e4sentativen Seiten D\u00fcsseldorfs orientiert, nimmt diese Gegens\u00e4tze m\u00f6glicherweise kaum wahr.<\/p>\n<p>Die etwa eineinhalb- bis zweist\u00fcndigen Rundg\u00e4nge f\u00fchren zu Orten, die f\u00fcr Menschen ohne Wohnung eine besondere Bedeutung haben. Die Teilnehmer erfahren, welche Anlaufstellen Unterst\u00fctzung bieten und warum vermeintlich allt\u00e4gliche Pl\u00e4tze f\u00fcr Betroffene eine ganz andere Funktion erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Der direkte Austausch soll Verst\u00e4ndnis f\u00f6rdern, Vorurteile abbauen und den Blick auf Menschen ver\u00e4ndern, denen man sonst vielleicht nur fl\u00fcchtig begegnet.<\/p>\n<p>Am kommenden Wochenende werden zwei \u00f6ffentliche F\u00fchrungen angeboten. Am Samstag, 24. Oktober 2026, beginnt der Rundgang um 15 Uhr am B\u00fcro von fiftyfifty in der H\u00f6henstra\u00dfe 51 in Oberbilk. Am Sonntag, 25. Oktober, startet eine weitere F\u00fchrung um 13 Uhr auf dem Rathausplatz in der Altstadt am Jan-Wellem-Denkmal.<\/p>\n<p>Die Teilnahme kostet 12,50 Euro, erm\u00e4\u00dfigt 10 Euro. Eine vorherige Buchung ist erforderlich. Auch f\u00fcr Schulklassen, Freundeskreise und andere geschlossene Gruppen k\u00f6nnen individuelle Termine vereinbart werden.<\/p>\n<p>Alle Informationen und Buchungsm\u00f6glichkeiten gibt es unter:<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"9rJbyglctA\"><p><a href=\"https:\/\/strassenleben.org\/buchung\/\">Buchung<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eBuchung\u201c \u2013 Stra\u00dfenleben \u2013 Obdachlose zeigen ihre Stadt.\" src=\"https:\/\/strassenleben.org\/buchung\/embed\/#?secret=9rJbyglctA\" data-secret=\"9rJbyglctA\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Projekt:<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"tMB1isx7ZX\"><p><a href=\"https:\/\/strassenleben.org\/stadtfuehrung\/\">Stadtf\u00fchrung<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eStadtf\u00fchrung\u201c \u2013 Stra\u00dfenleben \u2013 Obdachlose zeigen ihre Stadt.\" src=\"https:\/\/strassenleben.org\/stadtfuehrung\/embed\/#?secret=tMB1isx7ZX\" data-secret=\"tMB1isx7ZX\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<p>Die Initiative \u201eStra\u00dfenleben\u201c ist weit mehr als ein ungew\u00f6hnliches touristisches Angebot. Sie gibt Menschen eine Stimme, die im \u00f6ffentlichen Leben oft zu wenig geh\u00f6rt werden, und er\u00f6ffnet anderen die M\u00f6glichkeit, ihre Stadt bewusster wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Vielleicht ver\u00e4ndert eine solche F\u00fchrung nicht D\u00fcsseldorf selbst. Aber sie kann ver\u00e4ndern, wie wir auf D\u00fcsseldorf und auf die Menschen schauen, mit denen wir diese Stadt teilen.<\/p>\n<p>#D\u00fcsseldorf #D\u00fcsseldorf4You #DUS4YOU #Fiftyfifty #Stra\u00dfenleben #Wohnungslosigkeit #Obdachlosigkeit #SozialesD\u00fcsseldorf #MenschenInD\u00fcsseldorf #Zakk<\/p>\n<p><a class=\"button\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/1290553509760153\/posts\/1546357214179780\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf Facebook ansehen<\/a><\/p>\n\n<div class=\"d4yni-embed d4yni-embed-fbpost\"><div class=\"d4yni-embed-inner\"><iframe src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F1290553509760153%2Fposts%2F1546357214179780&#038;show_text=false&#038;width=500\" width=\"500\" height=\"680\" style=\"border:none;overflow:hidden\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u261d\ufe0f\ud83e\udef5\ud83d\udc49 D\u00dcSSELDORF AUS EINER ANDEREN PERSPEKTIVE \u2013 WENN WOHNUNGSLOSE IHRE STADT ZEIGEN Die K\u00f6nigsallee, die Altstadt, der Hauptbahnhof \u2013 Orte, die fast jeder D\u00fcsseldorfer kennt. 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