{"id":35690,"date":"2026-10-19T15:00:17","date_gmt":"2026-10-19T13:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/19\/heckhausen-als-kappes-hamm-noch-seine-eigene-brauerei-hatte-37691841\/"},"modified":"2026-10-19T15:00:17","modified_gmt":"2026-10-19T13:00:17","slug":"heckhausen-als-kappes-hamm-noch-seine-eigene-brauerei-hatte-37691841","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/19\/heckhausen-als-kappes-hamm-noch-seine-eigene-brauerei-hatte-37691841\/","title":{"rendered":"HECKHAUSEN: ALS KAPPES-HAMM NOCH SEINE EIGENE BRAUEREI HATTE"},"content":{"rendered":"<p>\u261d\ufe0f\ud83e\udef5\ud83d\udc49 HECKHAUSEN: ALS KAPPES-HAMM NOCH SEINE EIGENE BRAUEREI HATTE<\/p>\n<p>Unsere Reise durch die verschwundene D\u00fcsseldorfer Brauereiwelt f\u00fchrt diesmal dorthin, wo man sie vielleicht am wenigsten vermuten w\u00fcrde: nach Hamm. Zwischen Rhein, Deich, Gem\u00fcsefeldern und alten Hofanlagen stand einst eine kleine Brauerei Heckhausen. Kein riesiger Industriebetrieb, keine gro\u00dfe Altstadtmarke mit \u00fcberregionaler Werbung \u2013 sondern eine jener Dorfbrauereien, bei denen Wirtschaft, Vereinsleben und Bier noch unmittelbar zusammengeh\u00f6rten.<\/p>\n<p>Gerade solche Betriebe sind f\u00fcr unsere Serie wichtig. Denn D\u00fcsseldorfer Biergeschichte wurde nicht nur zwischen Bolkerstra\u00dfe, Ratinger Stra\u00dfe und Oststra\u00dfe geschrieben. Auch in den Veedeln wurde gebraut. Und Hamm war damals trotz seiner N\u00e4he zur Innenstadt eine eigene kleine Welt. Bereits 1394 wurde das Kirchspiel Hamm in die D\u00fcsseldorfer Freiheiten aufgenommen, seinen d\u00f6rflichen Charakter hat der Ort trotzdem bis heute bewahrt. Die fruchtbaren Rheinauen machten Hamm zum Land der Kappesbuure, der Gem\u00fcsebauern. Kohl, sp\u00e4ter Blumen und Feingem\u00fcse bestimmten das Leben vieler Familien. Dazu kamen Sch\u00fctzen, S\u00e4nger, Reitervereine, Gastwirtschaften \u2013 und eben eigenes Bier.<\/p>\n<p>Die fr\u00fcheste Spur, die sich eindeutig mit unserem Brauer verbinden l\u00e4sst, f\u00fchrt ins Jahr 1889. In einer damaligen D\u00fcsseldorfer Zeitung wird ein \u201eWirt Herr Jos. Heckhausen zu Hamm\u201c erw\u00e4hnt. In seiner Wirtschaft sollte eine \u00f6ffentliche Versteigerung stattfinden. Das klingt zun\u00e4chst unspektakul\u00e4r, ist aber ein wichtiger Baustein: Josef Heckhausen betrieb bereits damals eine Gastwirtschaft im Dorf.<\/p>\n<p>Im selben Jahr taucht ein Josef Heckhausen auch unter den sechs Gr\u00fcndern des Reitervereins D\u00fcsseldorf-Hamm auf. Gemeinsam wollten die M\u00e4nner Reiterfeste, Tanzveranstaltungen und Preiskegeln organisieren. Ob dieser Vereinsgr\u00fcnder zweifelsfrei derselbe Josef Heckhausen war, der die Wirtschaft f\u00fchrte und sp\u00e4ter als Brauer erscheint, l\u00e4sst sich mit den bislang gefundenen Unterlagen noch nicht endg\u00fcltig beweisen. Name, Ort und Zeit sprechen allerdings sehr deutlich daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Sp\u00e4testens einige Jahre sp\u00e4ter wird die Verbindung zwischen Heckhausen und dem gesellschaftlichen Leben des Dorfes noch st\u00e4rker. Der M\u00e4nnergesangverein Liederkranz 1903 war so schnell gewachsen, dass er ein gr\u00f6\u00dferes Vereinslokal brauchte. 1908 fand man dieses ausdr\u00fccklich \u201ebei Josef Heckhausen\u201c. Man muss sich diese Wirtschaft also weniger wie ein heutiges Restaurant und mehr wie ein soziales Zentrum vorstellen. Hier wurde gesungen, geplant, gefeiert, wahrscheinlich gekegelt, diskutiert und nat\u00fcrlich getrunken.<\/p>\n<p>Und irgendwo in diesem Umfeld wurde auch gebraut.<\/p>\n<p>Ein \u00fcberregionales Brauereiverzeichnis des fr\u00fchen 20. Jahrhunderts f\u00fchrt unter den D\u00fcsseldorfer Betrieben ausdr\u00fccklich \u201eHeckhausen, Jos., Hamm 55\u201c. Sogar eine Fernsprechnummer ist angegeben: 4761. Damit ist der Brauereibetrieb eindeutig belegt. Die damalige Anschrift \u201eHamm 55\u201c l\u00e4sst sich allerdings nicht ohne Weiteres einer heutigen Hausnummer zuordnen. Bevor moderne Stra\u00dfen- und Hausnummernsysteme \u00fcberall vereinheitlicht wurden, funktionierten solche Dorfadressen anders. Deshalb wollen wir an dieser Stelle kein heutiges Geb\u00e4ude zur alten Brauerei erkl\u00e4ren, solange diese Zuordnung nicht archivalisch gesichert ist.<\/p>\n<p>Auch von einer gro\u00dfen technischen Ausstattung ist bei Heckhausen nichts \u00fcberliefert. Im gleichen Brauereiverzeichnis werden bei gro\u00dfen Betrieben Dampfbetrieb, Eismaschinen, Elektromotoren oder Flaschenabf\u00fcllungen minuti\u00f6s genannt. Hinter Heckhausen steht dagegen lediglich der knappe Eintrag mit Name, Ort und Telefonnummer. Genau darin liegt wahrscheinlich die Wahrheit dieses Hauses: Wir haben es offenbar mit einer kleinen, handwerklich gepr\u00e4gten Brauerei zu tun \u2013 vermutlich eng verbunden mit der eigenen Gastwirtschaft und dem lokalen Absatz in Hamm.<\/p>\n<p>Welche Biere dort gebraut wurden?<\/p>\n<p>Hier wird es besonders interessant \u2013 und hier wollen wir bei unserer Serie weiterhin konsequent zwischen Wissen und Vermutung unterscheiden. Eine historische Sortenliste von Heckhausen haben wir bislang nicht gefunden. Kein Etikett nennt uns ein Heckhausen-Helles, kein Inserat ein Pilsener oder Bockbier. Was wir jedoch eindeutig wissen: Heckhausen geh\u00f6rte sp\u00e4ter zur Gemeinschaft der oberg\u00e4rigen D\u00fcsseldorfer Brauereien.<\/p>\n<p>Damit ist die grunds\u00e4tzliche Brauart belegt.<\/p>\n<p>1917 war f\u00fcr viele kleine Brauereien ein Schicksalsjahr. Der Erste Weltkrieg hatte Rohstoffe knapp gemacht. Kupfer wurde f\u00fcr die Kriegswirtschaft ben\u00f6tigt, Brauereien mussten Teile ihrer Anlagen abgeben, Gerste und andere Rohstoffe wurden rationiert. Gleichzeitig drohten staatlich organisierte Betriebszusammenlegungen. Besonders kleine Hausbrauereien konnten unter diesen Bedingungen kaum noch wirtschaftlich arbeiten.<\/p>\n<p>In D\u00fcsseldorf und Neuss reagierten 24 solcher Betriebe auf bemerkenswerte Weise: Sie schlossen sich zur \u201eKriegsbraugemeinschaft der oberg\u00e4rigen Brauereien von D\u00fcsseldorf und Neu\u00df\u201c zusammen.<\/p>\n<p>Das Bier wurde fortan gemeinsam in der Hirschbrauerei produziert. Entscheidend war aber, dass die angeschlossenen Betriebe ihr eigenes Braurecht und ihre wirtschaftliche Selbstst\u00e4ndigkeit behielten. Es war eine Art \u00dcberlebensgemeinschaft der kleinen Brauereien.<\/p>\n<p>Heckhausen geh\u00f6rte dazu.<\/p>\n<p>Und damit wissen wir zugleich, dass das Heckhausen-Bier zur oberg\u00e4rigen D\u00fcsseldorfer Brautradition geh\u00f6rte. Ob die Familie es bereits ausdr\u00fccklich \u201eAltbier\u201c nannte, ist damit allerdings noch nicht gesagt. Gerade bei \u00e4lteren Brauereien wurde h\u00e4ufig schlicht von oberg\u00e4rigem Bier oder Hausbier gesprochen. Die heute selbstverst\u00e4ndliche Verwendung des Wortes Alt als Marken- und Sortenbezeichnung entwickelte sich erst allm\u00e4hlich.<\/p>\n<p>Ein eigenes Helles, Lager, Pils oder Bock ist f\u00fcr Heckhausen bislang nicht nachweisbar. Und weil wir bei dieser Serie inzwischen gesehen haben, wie vielf\u00e4ltig D\u00fcsseldorfs Bierwelt einmal war, ist genau diese Unterscheidung wichtig. Andere Betriebe boten Helles, Export, Pils und Alt parallel an. Bei Heckhausen k\u00f6nnen wir momentan nur das Oberg\u00e4rige sicher festhalten.<\/p>\n<p>Noch bemerkenswerter ist, wie lange der Name als Brauerei weiterlebte.<\/p>\n<p>1941, fast ein Vierteljahrhundert nach der Gr\u00fcndung der Kriegsbraugemeinschaft, erschien in den D\u00fcsseldorfer Heimatbl\u00e4ttern ein ausf\u00fchrlicher Bericht \u00fcber die daraus hervorgegangene Braugemeinschaft D\u00fcsseldorf. Einige Mitglieder wie Frankenheim und Schumacher hatten ihren eigenen Braubetrieb inzwischen wieder aufgenommen. Andere waren verschwunden oder in Gro\u00dfbrauereien aufgegangen.<\/p>\n<p>Heckhausen aber war noch dabei.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit Zum Schiffchen, Zur Sonne, Im Goldenen Ring, Zur Uel, Heinrich Kreuder, Zur Goldenen Rose, Zum silbernen Ring in Hamm, den Gebr\u00fcdern Schmittmann aus Niederkassel und dem Schwatten P\u00e4d aus Neuss wird Heckhausen ausdr\u00fccklich als angeschlossene Brauerei genannt.<\/p>\n<p>Das bedeutet allerdings nicht, dass 1941 in Hamm noch ein eigener Sudkessel lief. Im Gegenteil: Die gemeinsame Bierherstellung erfolgte weiterhin in der Hirschbrauerei. Heckhausen existierte innerhalb dieser Konstruktion als eigenst\u00e4ndiges Brauhaus beziehungsweise als Inhaber eines eigenen Braurechts weiter, w\u00e4hrend das Bier zentral produziert wurde.<\/p>\n<p>Und genau hier verliert sich die Spur langsam.<\/p>\n<p>Wann in Hamm der letzte eigene Sud gekocht wurde, wann der Name Heckhausen endg\u00fcltig aus der D\u00fcsseldorfer Brauereiwelt verschwand und wie lange die dazugeh\u00f6rige Gastwirtschaft existierte, konnten wir bislang nicht eindeutig feststellen. Auch ein historisches Markenlogo oder ein originales Etikett ist uns bisher nicht begegnet.<\/p>\n<p>Vielleicht gab es so etwas im modernen Sinne auch gar nicht.<\/p>\n<p>Denn Heckhausen stammt aus einer Bierwelt, die noch viel lokaler funktionierte. Wer in Hamm sein Bier bei Heckhausen trank, brauchte m\u00f6glicherweise keine Marke auf der Flasche und kein aufwendig gestaltetes Logo. Man wusste schlicht, woher das Bier kam. Es kam aus dem Dorf. Vom Wirt. Vom Brauer. Von Heckhausen.<\/p>\n<p>Das ist vielleicht der gr\u00f6\u00dfte Unterschied zu unserer heutigen Vorstellung von Bier.<\/p>\n<p>Wir denken in Marken.<\/p>\n<p>Damals dachte man h\u00e4ufig in H\u00e4usern.<\/p>\n<p>Und die H\u00e4user waren zugleich Treffpunkte einer Dorfgemeinschaft. Dass der Liederkranz ausgerechnet bei Josef Heckhausen sein Vereinslokal fand, erz\u00e4hlt deshalb fast genauso viel \u00fcber die Bedeutung dieses Betriebes wie jeder Produktionswert. Hier trafen Menschen einander, die gemeinsam sangen, Sch\u00fctzenfeste feierten, Pferde hielten, auf den Feldern arbeiteten und sonntags zusammensa\u00dfen. Das Bier war Bestandteil dieses Lebens \u2013 nicht blo\u00df ein Produkt im Regal.<\/p>\n<p>Hamm hat sich seitdem ver\u00e4ndert und ist sich gleichzeitig erstaunlich treu geblieben. Noch heute spricht D\u00fcsseldorf von Kappes-Hamm. Noch immer liegen Felder zwischen Dorf und Rhein. Blumen und Gem\u00fcse werden weiterhin angebaut, Sch\u00fctzen und Vereine pr\u00e4gen das gesellschaftliche Leben, und manche Familiennamen ziehen sich durch Generationen.<\/p>\n<p>Nur die kleine Brauerei Heckhausen ist verschwunden.<\/p>\n<p>Und genau deshalb m\u00f6chten wir diesmal besonders eure Hilfe.<\/p>\n<p>Wer kennt noch Geschichten \u00fcber die Familie Heckhausen als Wirts- oder Brauerfamilie in Hamm? Wei\u00df jemand, wo genau sich das historische Haus \u201eHamm 55\u201c befand? Gibt es irgendwo eine alte Ansichtskarte, ein Foto der Wirtschaft, eine Rechnung, einen Bierdeckel, eine Flasche oder vielleicht sogar ein Schild der Brauerei?<\/p>\n<p>Und ganz besonders spannend w\u00e4re die Frage: Hat in einer Hammer Familie noch jemand geh\u00f6rt, wie das Heckhausen-Bier genannt wurde?<\/p>\n<p>Solche kleinen Brauereien verschwinden n\u00e4mlich zweimal.<\/p>\n<p>Das erste Mal, wenn der letzte Sudkessel kalt wird.<\/p>\n<p>Und das zweite Mal, wenn niemand mehr ihre Geschichte erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Das wollen wir verhindern.<\/p>\n<p>#D\u00fcsseldorf #D\u00fcsseldorf4You #DUS4YOU #Heckhausen #KappesHamm #D\u00fcsseldorfHamm #Brauereigeschichte #Altbier #D\u00fcsseldorfDamals<\/p>\n<p><a class=\"button\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/1290553509760153\/posts\/1544569937691841\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf Facebook ansehen<\/a><\/p>\n\n<div class=\"d4yni-embed d4yni-embed-fbpost\"><div class=\"d4yni-embed-inner\"><iframe src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F1290553509760153%2Fposts%2F1544569937691841&#038;show_text=false&#038;width=500\" width=\"500\" height=\"680\" style=\"border:none;overflow:hidden\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u261d\ufe0f\ud83e\udef5\ud83d\udc49 HECKHAUSEN: ALS KAPPES-HAMM NOCH SEINE EIGENE BRAUEREI HATTE Unsere Reise durch die verschwundene D\u00fcsseldorfer Brauereiwelt f\u00fchrt diesmal dorthin, wo man sie vielleicht am wenigsten vermuten w\u00fcrde: nach Hamm. Zwischen Rhein, Deich, Gem\u00fcsefeldern und alten Hofanlagen stand einst eine kleine Brauerei Heckhausen. Kein riesiger Industriebetrieb, keine gro\u00dfe Altstadtmarke mit \u00fcberregionaler Werbung \u2013 sondern eine jener [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":35691,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-35690","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-duesseldorf4you","d4yni-imported"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35690","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35690"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35690\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/35691"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35690"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=35690"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=35690"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}