{"id":35661,"date":"2026-10-18T10:46:06","date_gmt":"2026-10-18T08:46:06","guid":{"rendered":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/18\/13-gegen-saarbruecken-fortuna-braucht-einen-neuen-trainer-96899356\/"},"modified":"2026-10-18T10:46:06","modified_gmt":"2026-10-18T08:46:06","slug":"13-gegen-saarbruecken-fortuna-braucht-einen-neuen-trainer-96899356","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/18\/13-gegen-saarbruecken-fortuna-braucht-einen-neuen-trainer-96899356\/","title":{"rendered":"1:3 GEGEN SAARBR\u00dcCKEN: FORTUNA BRAUCHT EINEN NEUEN TRAINER"},"content":{"rendered":"<p>\ud83d\udd34\u26aa 1:3 GEGEN SAARBR\u00dcCKEN: FORTUNA BRAUCHT EINEN NEUEN TRAINER<\/p>\n<p>Drei Tage nach dem sp\u00e4ten Jubel in M\u00fcnster steht Fortuna wieder vor denselben Fragen. Die 1:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Saarbr\u00fccken am Samstag ist besonders bitter, weil diese Partie keineswegs verloren gehen musste. D\u00fcsseldorf f\u00fchrte fr\u00fch, hatte gute Phasen und gen\u00fcgend M\u00f6glichkeiten, dem Spiel eine andere Richtung zu geben. Doch erneut fehlte die Verl\u00e4sslichkeit, aus diesen Voraussetzungen etwas zu machen. F\u00fcr uns ist deshalb der Punkt erreicht, an dem auch die sportliche F\u00fchrung Konsequenzen ziehen sollte: Fortuna braucht einen neuen Cheftrainer.<\/p>\n<p>DER SPIELBERICHT<\/p>\n<p>Vor 34.049 Zuschauern ver\u00e4nderte Alexander Ende seine Startelf gegen\u00fcber dem Sieg in M\u00fcnster auf vier Positionen. Steven van der Sloot und Jomaine Consbruch r\u00fcckten hinein, im Angriff begannen Eric Hottmann und Jordi Paulina. Der Auftakt gab dieser Besetzung recht. Fortuna setzte Saarbr\u00fccken unter Druck, kam fr\u00fch zu Abschl\u00fcssen und belohnte sich in der zehnten Minute mit einem sehenswert herausgespielten Treffer. Jorrit Hendrix fand mit seinem Pass die L\u00fccke in der G\u00e4steabwehr, Paulina startete im richtigen Moment und vollendete zum 1:0. Genau so kann dieser Fu\u00dfball funktionieren: zielgerichtet, schnell und entschlossen.<\/p>\n<p>Die F\u00fchrung hielt allerdings nur drei Minuten. Nach einer Flanke von Niko Bretschneider durfte Kai Br\u00fcnker den Ball im Strafraum mit der Brust annehmen und anschlie\u00dfend zum Ausgleich abschlie\u00dfen. Fortuna hatte den Gegner fr\u00fch ins Wanken gebracht und lie\u00df ihn mit dessen erster Torchance sofort zur\u00fcck ins Spiel. Saarbr\u00fccken gewann Sicherheit und wurde nun selbst gef\u00e4hrlich. Louis Lord musste gegen G\u00f6kdeniz G\u00fcrp\u00fcz eingreifen, eine scharfe Hereingabe von Kelsey Owusu lenkte Elias Arden beinahe ins eigene Tor. D\u00fcsseldorf fand danach wieder besser hinein, blieb bei seinen Angriffen aber h\u00e4ufig im entscheidenden Moment h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Nach der Pause wiederholte sich das \u00e4rgerliche Missverh\u00e4ltnis zwischen Aufwand und Ertrag. Fortuna suchte den Weg nach vorne, Saarbr\u00fccken erzielte das Tor. In der 50. Minute setzte sich Owusu gegen Elias Egouli und Tim Oberdorf durch und \u00fcberwand Lord zum 1:2. Ein starkes Solo des Saarbr\u00fcckers, aber zugleich eine Szene, die D\u00fcsseldorfs Defensivprobleme an diesem Nachmittag schonungslos offenlegte.<\/p>\n<p>Ende reagierte mit Wechseln. Fabian Schleusener kam, sp\u00e4ter folgten unter anderem Philipp F\u00f6rster und Miguel Gon\u00e7alves. Der erhoffte Umschwung blieb aus. Fortuna dr\u00e4ngte, brachte B\u00e4lle in den Strafraum und fand dennoch zu selten einen \u00fcberzeugenden Abschluss. In der Schlussphase k\u00f6pfte Lukas Bornschein nach Hottmanns Ablage vorbei. Als D\u00fcsseldorf immer mehr riskierte, nutzte Saarbr\u00fccken den entstehenden Platz: Alexander Staff entschied die Partie in der 90. Minute mit dem Treffer zum 1:3. Aus einer fr\u00fchen F\u00fchrung war eine weitere schmerzhafte Heimniederlage geworden.<\/p>\n<p>DIE ANALYSE<\/p>\n<p>Das Problem dieses Spiels l\u00e4sst sich nicht allein mit schlechter Chancenverwertung erkl\u00e4ren. Fortuna kam durchaus in aussichtsreiche R\u00e4ume, zeigte gelungene Kombinationen und besch\u00e4ftigte die gegnerische Defensive. Gerade deshalb wiegt das Ergebnis schwer. Wer solche M\u00f6glichkeiten erarbeitet, muss daraus h\u00e4ufiger klare Abschl\u00fcsse entwickeln. Der zus\u00e4tzliche Kontakt, die unpr\u00e4zise Hereingabe oder die falsche Entscheidung im Strafraum sind keine Randerscheinungen, wenn sie wiederholt den Ertrag verhindern. Hier fehlt der Mannschaft die Sicherheit, unter Druck das Richtige zu tun.<\/p>\n<p>Auch die Gegentore verlangen mehr als einen Verweis auf Saarbr\u00fcckens Effektivit\u00e4t. Beim Ausgleich funktionierte das Anlaufen nicht, anschlie\u00dfend bekam Br\u00fcnker im Strafraum zu viel Zeit. Beim 1:2 konnte Owusu beide Innenverteidiger \u00fcberwinden. Das sp\u00e4te dritte Gegentor entstand dann aus dem Risiko einer Mannschaft, die dem Ausgleich hinterherlief. Unterschiedliche Situationen, aber mit derselben Konsequenz: Saarbr\u00fccken brauchte f\u00fcr seine entscheidenden Aktionen erstaunlich wenig, w\u00e4hrend Fortuna f\u00fcr den eigenen Torerfolg enorm viel investieren musste.<\/p>\n<p>Tim Oberdorf formulierte nach dem Spiel den treffendsten Ma\u00dfstab: \u201eEs reicht nicht, eine gute halbe Stunde zu spielen, um Partien zu gewinnen.\u201c Der Verteidiger bewertete auch das D\u00fcsseldorfer Ballbesitzspiel nach der Pause kritisch. Kapit\u00e4n Hendrix bem\u00e4ngelte die einfachen Gegentore und die fehlende Pr\u00e4zision im letzten Drittel. Das sind konkrete sportliche Defizite, die sich nicht mit einer ansehnlichen Zahl von Angriffen erledigen.<\/p>\n<p>Die Bilanz unterstreicht das Problem. Nach zehn Ligaspielen stehen vier Siege, zwei Unentschieden und vier Niederlagen sowie elf erzielte Tore. Aus der englischen Woche gegen Verl, M\u00fcnster und Saarbr\u00fccken wurden vier von neun m\u00f6glichen Punkten. Beim 2:2 gegen Verl hielt keine der beiden F\u00fchrungen, in M\u00fcnster rettete der sp\u00e4te Siegtreffer den Abend, gegen Saarbr\u00fccken folgte der n\u00e4chste R\u00fcckschlag. Aus unserer Sicht fehlt weiterhin eine Spielweise, auf die sich diese Mannschaft auch nach Widerst\u00e4nden verlassen kann. Gute Ans\u00e4tze sind vorhanden. Ihre zuverl\u00e4ssige Umsetzung bleibt aus.<\/p>\n<p>DIE TRAINERFRAGE<\/p>\n<p>Alexander Ende verwies nach dem Abpfiff auf die vielen Strafraumszenen, Flanken und Abschl\u00fcsse. \u201eGegen einen effektiven Gegner sind wir nicht effektiv gewesen\u201c, erkl\u00e4rte er in den offiziellen Vereinsstimmen. Diese Feststellung ist richtig, beantwortet aber die entscheidende Frage nicht: Wie sorgt der Trainer daf\u00fcr, dass seine Mannschaft diese Situationen k\u00fcnftig besser l\u00f6st? Nach zehn Spieltagen muss die Antwort zunehmend auf dem Platz sichtbar werden.<\/p>\n<p>Die Berichterstattung versch\u00e4rft den Druck. BILD stellt Endes Zukunft offen zur Diskussion und h\u00e4lt ihm die unzureichende Gesamtausbeute seiner D\u00fcsseldorfer Amtszeit vor. Die NRZ berichtet \u00fcber Fans, die nach der Saarbr\u00fccken-Niederlage seine Entlassung fordern. liga3-online w\u00e4gt dagegen ausdr\u00fccklich ab: Erkennbare Fortschritte und die \u00fcber weite Strecken ordentliche Defensive sprechen f\u00fcr den Trainer, die schwache Offensive und die fehlende Konstanz gegen ihn. Ein geschlossenes Urteil der gesamten Presse gibt es also nicht. Die Zweifel an Endes Arbeit sind allerdings l\u00e4ngst ein zentrales Thema.<\/p>\n<p>Sportvorstand Samir Arabi w\u00fcrdigte gegen\u00fcber der Rheinischen Post, wiedergegeben von liga3-online, den Einsatz der Mannschaft. Zugleich machte er deutlich, dass Fortuna sportlich noch nicht dort stehe, wo der Verein hinwolle. Entscheidend sei, ob \u00fcberzeugende L\u00f6sungsans\u00e4tze vorhanden seien. Eine eindeutige \u00f6ffentliche Zusage f\u00fcr Endes Zukunft l\u00e4sst sich daraus nicht ableiten. Eine offiziell verk\u00fcndete Trennung lag am Sonntagvormittag ebenfalls nicht vor.<\/p>\n<p>Unsere redaktionelle Bewertung ist klar: Fortuna sollte sich von Alexander Ende trennen. Die vorhandenen Fortschritte reichen uns nicht mehr als Begr\u00fcndung f\u00fcr ein Weiter so. Wir sehen zu wenig Verl\u00e4sslichkeit in den entscheidenden Bereichen: beim Verteidigen einer F\u00fchrung, bei der Qualit\u00e4t der letzten Aktion und beim Umgang mit R\u00fcckschl\u00e4gen. Dass die Mannschaft arbeitet und sich wehrt, ist erkennbar. Genau deshalb muss die sportliche F\u00fchrung pr\u00fcfen, ob ein anderer Trainer aus diesem Einsatz mehr machen kann.<\/p>\n<p>Die Spieler bleiben dabei in der Verantwortung. Kein Trainer verhindert jeden individuellen Fehler oder verwandelt selbst die vergebenen Chancen. Seine Aufgabe ist es aber, Abl\u00e4ufe, Entscheidungen und Stabilit\u00e4t so zu verbessern, dass die Mannschaft ihr Potenzial regelm\u00e4\u00dfig aussch\u00f6pft. Nach unserer Einsch\u00e4tzung gelingt das unter Ende nicht ausreichend. Der Sieg in M\u00fcnster hat die Hoffnung auf eine Wende geweckt. Das Heimspiel gegen Saarbr\u00fccken hat sie erneut entt\u00e4uscht.<\/p>\n<p>Am kommenden Samstag, 24. Oktober, wartet um 14 Uhr das Ausw\u00e4rtsspiel bei Hansa Rostock. Wir halten einen Wechsel auf der Trainerbank vor dieser Aufgabe f\u00fcr richtig. Die Verantwortlichen m\u00fcssen jetzt entscheiden, wem sie zutrauen, aus dieser Mannschaft dauerhaft mehr herauszuholen. Unser Vertrauen in Alexander Ende ist nach diesem Heimspiel aufgebraucht.<\/p>\n<p>Wie bewertet ihr die Lage? Ist der Trainerwechsel \u00fcberf\u00e4llig, oder seht ihr noch \u00fcberzeugende Gr\u00fcnde, mit Ende weiterzumachen?<\/p>\n<p>#FortunaD\u00fcsseldorf #F95 #Fortuna4You #D\u00fcsseldorf #DritteLiga #Spielbericht #FortunaFans #Trainerfrage @Follower @Top-Fans<\/p>\n<p><a class=\"button\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/1294036359427179\/posts\/1552647896899356\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf Facebook ansehen<\/a><\/p>\n\n<div class=\"d4yni-embed d4yni-embed-fbpost\"><div class=\"d4yni-embed-inner\"><iframe src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F1294036359427179%2Fposts%2F1552647896899356&#038;show_text=false&#038;width=500\" width=\"500\" height=\"680\" style=\"border:none;overflow:hidden\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\ud83d\udd34\u26aa 1:3 GEGEN SAARBR\u00dcCKEN: FORTUNA BRAUCHT EINEN NEUEN TRAINER Drei Tage nach dem sp\u00e4ten Jubel in M\u00fcnster steht Fortuna wieder vor denselben Fragen. 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