{"id":35382,"date":"2026-10-12T09:08:05","date_gmt":"2026-10-12T07:08:05","guid":{"rendered":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/12\/fans-verlieren-die-geduld-mit-ende-fortuna-verspielt-fuehrungen-und-37527072\/"},"modified":"2026-10-12T09:08:05","modified_gmt":"2026-10-12T07:08:05","slug":"fans-verlieren-die-geduld-mit-ende-fortuna-verspielt-fuehrungen-und-37527072","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/12\/fans-verlieren-die-geduld-mit-ende-fortuna-verspielt-fuehrungen-und-37527072\/","title":{"rendered":"FANS VERLIEREN DIE GEDULD MIT ENDE \u2013 FORTUNA VERSPIELT F\u00dcHRUNGEN UND\u2026"},"content":{"rendered":"<p>\ud83d\udd34\u26aa FANS VERLIEREN DIE GEDULD MIT ENDE \u2013 FORTUNA VERSPIELT F\u00dcHRUNGEN UND VERTRAUEN<\/p>\n<p>Zweimal gef\u00fchrt, zweimal die Kontrolle verloren und am Ende wieder reichlich Gespr\u00e4chsbedarf: Das 2:2 unserer Fortuna gegen den SC Verl am Sonntagabend hinterl\u00e4sst weit mehr als \u00c4rger \u00fcber zwei verschenkte Punkte. Unter dem Ergebnisbeitrag richtet sich die Unzufriedenheit deutlich gegen Alexander Ende. Zwischen Wut, bitterem Spott und sp\u00fcrbarer Resignation steht eine Frage, die der Trainer beantworten muss: Wann wird aus den F\u00e4higkeiten dieser Mannschaft endlich ein Fu\u00dfball, auf den sich die Fans verlassen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Dabei w\u00e4re es unfair, diesen Abend als 90 Minuten ohne jede Idee abzutun. Fortuna setzte Verl zun\u00e4chst mit fr\u00fchem Anlaufen unter Druck, eroberte B\u00e4lle und kam zu guten M\u00f6glichkeiten. Anas Slimani und Jorrit Hendrix lie\u00dfen aussichtsreiche Abschl\u00fcsse liegen, ehe Tim Oberdorf in der 38. Minute eine Freisto\u00dfflanke von Philipp F\u00f6rster zur verdienten F\u00fchrung eink\u00f6pfte. Doch statt Sicherheit brachte das Tor einen R\u00fcckschritt. Verl fand mehr R\u00e4ume, Louis Lord musste gegen Andr\u00e9 Leipold retten. Beim Ausgleich unmittelbar vor der Pause kam Tim Heike nach einem Freisto\u00df viel zu frei zum Abschluss. Eine F\u00fchrung, die sich Fortuna erarbeitet hatte, war durch nachl\u00e4ssiges Verteidigen wieder verschwunden.<\/p>\n<p>Nach dem Seitenwechsel folgte der n\u00e4chste Moment, der Hoffnung machte. Erik Wekesser setzte sich energisch durch, scheiterte an Verls Torwart Timo Schlieck, und Hendrix verwertete den Abpraller in der 46. Minute zum 2:1. Genau solche Aktionen n\u00e4hren den Eindruck, dass in dieser Mannschaft mehr steckt. Doch auch diese F\u00fchrung hielt nicht. Vor Janne Berners Ausgleich in der 55. Minute bekam Verl im Zentrum zu viel Zeit, anschlie\u00dfend \u00f6ffnete ein Zuspiel den Weg hinter Fortunas Abwehr. Wieder fehlte die gemeinsame Absicherung.<\/p>\n<p>Danach bestimmten die G\u00e4ste \u00fcber l\u00e4ngere Phasen das Geschehen. Fortuna lief hinterher, gewann zu wenig Ruhe am Ball und fand nach Balleroberungen selten kontrolliert zur\u00fcck ins eigene Angriffsspiel. Ende reagierte in der 69. Minute mit einem Dreifachwechsel. Sp\u00e4t gab es noch M\u00f6glichkeiten zum Sieg: Andreas M\u00fcller traf nach Vorarbeit von Jordi Paulina den Pfosten, Fabian Schleusener scheiterte in der Nachspielzeit an Schlieck. Diese Chancen geh\u00f6ren zur Wahrheit, ebenso Lords wichtige Paraden. \u00dcber die gesamte Partie war das Unentschieden gerecht, auch wenn sich die vergebenen M\u00f6glichkeiten aus Fortunasicht schmerzhaft anf\u00fchlen.<\/p>\n<p>Unser Eindruck: Individuelle Qualit\u00e4t blitzt auf, doch eine verl\u00e4ssliche gemeinsame Spielweise tr\u00e4gt diese Mannschaft noch nicht durch schwierige Phasen. Wekessers Durchsetzungsverm\u00f6gen, F\u00f6rsters Standards oder Hendrix\u2019 Reaktionsschnelligkeit k\u00f6nnen Tore erm\u00f6glichen. F\u00fcr Spielkontrolle braucht es zus\u00e4tzlich abgestimmte Bewegungen, klare Zust\u00e4ndigkeiten und die F\u00e4higkeit, nach einer F\u00fchrung weiter aktiv zu bleiben. Gerade daran mangelte es gegen Verl. Der gute Beginn zeigt, dass ein Plan vorhanden war. Dass er nach beiden F\u00fchrungstreffern nicht mehr ausreichend griff, macht die Kritik am Trainer konkret.<\/p>\n<p>Ende benannte das Problem anschlie\u00dfend selbst: \u201eWas mich \u00e4rgert, ist, dass wir nach den F\u00fchrungstreffern passiver werden.\u201c Auch Hendrix beschrieb den verlorenen Zugriff, Oberdorf das zunehmende Hinterherlaufen und die fehlende Kontrolle. Die Diagnose liegt damit auf dem Tisch. Entscheidend ist, ob der Trainer daraus wirksame Ver\u00e4nderungen entwickelt. Gleichzeitig bleiben die Spieler verantwortlich: Freie Abschl\u00fcsse m\u00fcssen besser genutzt, Gegenspieler konsequenter verfolgt und F\u00fchrungen konzentrierter verteidigt werden. Die vergebenen Chancen lassen sich nicht vollst\u00e4ndig an der Seitenlinie abladen.<\/p>\n<p>Wie tief der Frust sitzt, zeigt die Auswertung der Kommentare unter Fortunas Ergebnisbeitrag. Von 272 erfassten Hauptkommentierenden fordern mindestens 57 ausdr\u00fccklich eine Trennung von Ende oder einen anderen Trainer. Das sind 21,0 Prozent. Weitere 34 \u00e4u\u00dfern indirekte, rhetorische oder mehrdeutige Wechselw\u00fcnsche. Werden diese interpretativ hinzugerechnet, ergeben sich 91 Profile und damit 33,5 Prozent. Eine Mehrheit f\u00fcr einen Rauswurf ist damit nicht belegt. Umgekehrt sind die \u00fcbrigen 181 Profile keineswegs automatisch Unterst\u00fctzer des Trainers: Allgemeine Kritik ist keine ausdr\u00fccklich formulierte Entlassungsforderung.<\/p>\n<p>Diese Zahlen beschreiben den erfassten Kommentarbereich, keine repr\u00e4sentative Abstimmung der gesamten Fanszene. Ausgelesen wurden 298 Hauptkommentare von 272 Profilen; jedes Profil z\u00e4hlte einmal, Likes und Reaktionen wurden nicht als zus\u00e4tzliche Zustimmung gewertet. Bei 94 Kommentaren fehlten noch ausgeklappte Textenden, Antworten wurden nicht systematisch erfasst. Auch die Differenz zu den zun\u00e4chst angezeigten 304 Hauptkommentaren blieb offen; die Anzeige von 396 Kommentaren schloss Antworten ein. Die ausdr\u00fccklich belegten Forderungen sind deshalb ein Mindestwert innerhalb der erfassten Gruppe. F\u00fcr s\u00e4mtliche Kommentierenden l\u00e4sst sich daraus kein abschlie\u00dfender Anteil ableiten.<\/p>\n<p>Inhaltlich ist die Botschaft dennoch deutlich. Wiederkehrend beklagen Fans fehlende Entwicklung nach der mehrw\u00f6chigen Ligapause, ein als unpassend oder starr empfundenes System und den Leistungsabfall nach dem Seitenwechsel. Dazu kommt \u00c4rger \u00fcber die Verantwortlichen, denen mangelnde Konsequenz vorgeworfen wird. Die Formulierung von den \u201e3 verschenkte Wochen\u201c steht f\u00fcr die entt\u00e4uschte Hoffnung, dass zus\u00e4tzliche Trainingszeit endlich sichtbare Fortschritte bringen w\u00fcrde. Hinter der bitteren Frage, ob erst reagiert werde, wenn es zu sp\u00e4t sei, steckt die Sorge vor erneutem sportlichem Stillstand.<\/p>\n<p>Andere retten sich in Sarkasmus. \u201eDa kannst du besser Tatort r\u00fcckw\u00e4rts gucken\u201c, hei\u00dft es in einem Kommentar. Ein anderer beschreibt den Stimmungswechsel mit \u201eaber langsam wird aus ole, ole \u2026. OJE, OJE\u201c. Schwerer wiegen jedoch die angek\u00fcndigten R\u00fcckz\u00fcge: Menschen wollen nicht mehr zuschauen, sprechen von ausbleibenden Stadionbesuchen, bereuen ihre Dauerkarte oder denken nach Jahrzehnten \u00fcber ihre Mitgliedschaft nach. Das sind einzelne \u00c4u\u00dferungen, kein Beleg f\u00fcr eine messbare Abwanderungswelle. Ernst nehmen muss Fortuna sie trotzdem. Wenn Verbundenheit in Distanz umschl\u00e4gt, reicht der Verweis auf ungenutzte Torchancen als Antwort kaum aus.<\/p>\n<p>Zur vollst\u00e4ndigen Einordnung geh\u00f6ren auch die Gegenstimmen. Einige sehen den Kader lediglich im Mittelma\u00df und halten es f\u00fcr falsch, s\u00e4mtliche Probleme Ende anzulasten. Andere erkennen ausdr\u00fccklich die ordentliche erste Halbzeit an. Diese Einw\u00e4nde verdienen Platz. Sie \u00e4ndern aber nichts daran, dass die Erwartung an einen Trainer berechtigt ist, aus den vorhandenen Spielern eine Mannschaft mit erkennbarer Entwicklung zu formen. Wer nach zwei F\u00fchrungen zu Hause zunehmend die Kontrolle verliert, muss sich daran messen lassen.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen den \u00c4rger der Fans nachvollziehen. Nach acht Spielen stehen elf Punkte und Platz zehn; gegen Verl blieb erneut die Gelegenheit ungenutzt, sich nach vorne zu arbeiten. Schon am Mittwoch um 19 Uhr geht es bei Preu\u00dfen M\u00fcnster weiter. Dort braucht Fortuna Antworten auf dem Platz: mehr Verbindlichkeit im Zusammenspiel, mehr Konzentration nach eigenen Toren und eine Leistung, die l\u00e4nger tr\u00e4gt als einzelne gute Phasen. Die sportliche F\u00fchrung muss ebenso erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, woran sie Fortschritt erkennt und worauf ihr Vertrauen beruht.<\/p>\n<p>Wie bewertet ihr das Verl-Spiel: Erkennt ihr unter Ende eine Entwicklung, die weitere Geduld rechtfertigt, oder braucht diese Mannschaft einen neuen Trainerimpuls? Und woran macht ihr eure Meinung konkret fest \u2013 am System, an den Wechseln, an der Chancenverwertung oder am Verhalten nach den F\u00fchrungen? Schreibt uns eure Argumente. Deutliche Kritik geh\u00f6rt dazu, pers\u00f6nliche Beleidigungen helfen unserer Fortuna nicht.<\/p>\n<p>#FortunaD\u00fcsseldorf #F95 #Fortuna4You #D\u00fcsseldorf #F95SCV #DritteLiga #FortunaFans #Heimspiel<\/p>\n<p><a class=\"button\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/1294036359427179\/posts\/1546370737527072\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf Facebook ansehen<\/a><\/p>\n\n<div class=\"d4yni-embed d4yni-embed-fbpost\"><div class=\"d4yni-embed-inner\"><iframe src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F1294036359427179%2Fposts%2F1546370737527072&#038;show_text=false&#038;width=500\" width=\"500\" height=\"680\" style=\"border:none;overflow:hidden\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\ud83d\udd34\u26aa FANS VERLIEREN DIE GEDULD MIT ENDE \u2013 FORTUNA VERSPIELT F\u00dcHRUNGEN UND VERTRAUEN Zweimal gef\u00fchrt, zweimal die Kontrolle verloren und am Ende wieder reichlich Gespr\u00e4chsbedarf: Das 2:2 unserer Fortuna gegen den SC Verl am Sonntagabend hinterl\u00e4sst weit mehr als \u00c4rger \u00fcber zwei verschenkte Punkte. 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