{"id":35134,"date":"2026-10-01T14:15:04","date_gmt":"2026-10-01T12:15:04","guid":{"rendered":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/01\/als-im-spaeteren-uerige-elefanten-zu-sehen-waren-79500977\/"},"modified":"2026-10-01T14:15:04","modified_gmt":"2026-10-01T12:15:04","slug":"als-im-spaeteren-uerige-elefanten-zu-sehen-waren-79500977","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/10\/01\/als-im-spaeteren-uerige-elefanten-zu-sehen-waren-79500977\/","title":{"rendered":"ALS IM SP\u00c4TEREN UERIGE ELEFANTEN ZU SEHEN WAREN"},"content":{"rendered":"<p>\u261d\ufe0f\ud83e\udef5\ud83d\udc49 ALS IM SP\u00c4TEREN UERIGE ELEFANTEN ZU SEHEN WAREN<\/p>\n<p>Wer heute ins Uerige geht, denkt an Altbier, K\u00f6besse und Altstadt. Kaum jemand w\u00fcrde an dieser Stelle zuerst an Elefanten und Dromedare denken. Genau diese erstaunliche Erinnerung geh\u00f6rt aber zur Geschichte des Hauses an der Berger Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Bevor dort das Uerige entstand, wurde das Geb\u00e4ude im 19. Jahrhundert als Bergischer Hof gef\u00fchrt. Es war ein Weinlokal mit \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten, Speisen und gelegentlichen Schaustellereien. Der D\u00fcsseldorfer Chronist Heinrich Ferber schrieb 1890 r\u00fcckblickend, er erinnere sich aus seiner Jugend daran, dort in einem Stall des Hinterhauses f\u00fcr ein paar Pfennige Elefanten, Dromedare und andere Tiere gesehen zu haben. Mitten in der Altstadt bekam man also offenbar nicht nur ein Glas, sondern bisweilen auch ein kleines St\u00fcck Exotik geboten.<\/p>\n<p>Das erz\u00e4hlt viel \u00fcber das alte D\u00fcsseldorf. Gasth\u00e4user waren damals oft weit mehr als blo\u00dfe Schankstuben. Sie waren Herbergen, Treffpunkte, Handelsorte und immer wieder auch Schaupl\u00e4tze kleiner Attraktionen f\u00fcr Reisende und Einheimische. Einen Zoo darf man sich an der Berger Stra\u00dfe deshalb nicht vorstellen. Eher spricht vieles f\u00fcr eine jener fl\u00fcchtigen Sensationen, mit denen Schausteller in einer Zeit ohne Fernsehen, Kino und Internet ihr Publikum anzogen.<\/p>\n<p>Der Wandel zum Uerige begann 1862. Damals kaufte Wilhelm C\u00fcrten den Bergischen Hof und richtete dort eine Brauerei ein. Aus dem Weinlokal mit Tieranekdote wurde ein Brauhaus, das l\u00e4ngst zu den bekanntesten Adressen der Stadt geh\u00f6rt. Seinen Beinamen verdankte C\u00fcrten seinem Ruf als ueriger Willem, also als eher m\u00fcrrischer Charakter. Der Mann soll das Haus fast nie verlassen haben, au\u00dfer sonntags zum Kirchgang. D\u00fcsseldorf machte daraus, wie so oft, keine trockene Randnotiz, sondern eine Geschichte, die h\u00e4ngen blieb.<\/p>\n<p>Gerade das macht solche Fundst\u00fccke so reizvoll. Sie zeigen, dass Stadtgeschichte nicht nur aus Daten, Kriegen und gro\u00dfen Namen besteht, sondern auch aus skurrilen Nebenszenen, die ein vertrautes St\u00fcck D\u00fcsseldorf pl\u00f6tzlich ganz neu wirken lassen. Wo heute Alt gezapft wird, standen nach einer alten Erinnerung einst Elefanten im Stall. Verr\u00fcckter bekommt man einen Altstadtabend kaum er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Welche D\u00fcsseldorfer Orte haben f\u00fcr euch die \u00fcberraschendsten Geschichten im Gep\u00e4ck?<\/p>\n<p>#D\u00fcsseldorf #D\u00fcsseldorf4You #DUS4YOU #Altstadt #Uerige #Stadtgeschichte #D\u00fcsseldorferGeschichte #Brauchtum<\/p>\n<p><a class=\"button\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/1290553509760153\/posts\/1526478579500977\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf Facebook ansehen<\/a><\/p>\n\n<div class=\"d4yni-embed d4yni-embed-fbpost\"><div class=\"d4yni-embed-inner\"><iframe src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F1290553509760153%2Fposts%2F1526478579500977&#038;show_text=false&#038;width=500\" width=\"500\" height=\"680\" style=\"border:none;overflow:hidden\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u261d\ufe0f\ud83e\udef5\ud83d\udc49 ALS IM SP\u00c4TEREN UERIGE ELEFANTEN ZU SEHEN WAREN Wer heute ins Uerige geht, denkt an Altbier, K\u00f6besse und Altstadt. 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