{"id":34989,"date":"2026-09-20T09:15:02","date_gmt":"2026-09-20T07:15:02","guid":{"rendered":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/09\/20\/tivoli-daempfer-fortuna-verliert-01-und-die-alten-fragen-sind-wieder-36407829\/"},"modified":"2026-09-20T09:15:02","modified_gmt":"2026-09-20T07:15:02","slug":"tivoli-daempfer-fortuna-verliert-01-und-die-alten-fragen-sind-wieder-36407829","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/09\/20\/tivoli-daempfer-fortuna-verliert-01-und-die-alten-fragen-sind-wieder-36407829\/","title":{"rendered":"TIVOLI-D\u00c4MPFER: FORTUNA VERLIERT 0:1 \u2013 UND DIE ALTEN FRAGEN SIND WIEDER\u2026"},"content":{"rendered":"<p>\ud83d\udd34\u26aa TIVOLI-D\u00c4MPFER: FORTUNA VERLIERT 0:1 \u2013 UND DIE ALTEN FRAGEN SIND WIEDER DA<\/p>\n<p>Zwei Siege in Folge hatten Hoffnung gemacht, doch auf dem ausverkauften Tivoli bekam Fortuna D\u00fcsseldorf am Samstag ziemlich deutlich gezeigt, wie fragil dieser Aufschwung noch ist. Beim 0:1 gegen Alemannia Aachen war nicht allein die Niederlage entt\u00e4uschend, sondern vor allem die Art und Weise, wie schwer sich Fortuna gegen einen aggressiv pressenden Gegner tat. Vor 30.083 Zuschauern war Aachen \u00fcber weite Strecken griffiger, klarer in seinen Abl\u00e4ufen und vor allem in der ersten Halbzeit die Mannschaft, die wusste, wie sie dieses Spiel f\u00fchren wollte.<\/p>\n<p>Der entscheidende Treffer fiel bereits nach zehn Minuten und erz\u00e4hlte gleichzeitig viel \u00fcber Fortunas Nachmittag. Andreas M\u00fcller verlor im eigenen Aufbau den Ball, D\u00fcsseldorf bekam die Situation anschlie\u00dfend nicht konsequent bereinigt und Matti Wagners Hereingabe fand am zweiten Pfosten Lukas Scepanik, der zum 1:0 einschob. Fast w\u00e4re die Antwort unmittelbar gefolgt, doch Erik Wekesser scheiterte aus kurzer Distanz an Manuel Riemann. Es blieb allerdings lange die Ausnahme. Aachen stellte Fortunas Aufbau mit seinem hohen Pressing vor enorme Probleme, gewann viele zweite B\u00e4lle und zwang die D\u00fcsseldorfer immer wieder zu langen P\u00e4ssen, die kaum kontrolliert verarbeitet wurden.<\/p>\n<p>Besonders bedenklich war dabei nicht, dass Aachen Druck aus\u00fcbte, sondern wie wenig L\u00f6sungen Fortuna zun\u00e4chst dagegen fand. Genau dieses Problem war bereits in anderen Spielen zu beobachten gewesen: Wird D\u00fcsseldorf fr\u00fch angelaufen und werden die einfachen Passwege geschlossen, fehlt h\u00e4ufig die Bewegung ohne Ball, es fehlen Dreiecke und klare Anschlussaktionen. Das Spiel wird langsam, die St\u00fcrmer h\u00e4ngen in der Luft und aus kontrolliertem Ballbesitz entsteht kaum Raumgewinn. Aachen erkannte das und spielte Fortuna damit in der ersten H\u00e4lfte zeitweise erstaunlich deutlich den Schneid ab.<\/p>\n<p>Alexander Ende reagierte zur Pause konsequent und brachte mit Jomaine Consbruch, Anas Slimani und Steven van der Sloot gleich drei neue Spieler. Tats\u00e4chlich sah Fortuna anschlie\u00dfend f\u00fcr einige Minuten deutlich besser aus. Das Tempo stieg, die Wege wurden direkter und pl\u00f6tzlich entstand Druck auf das Aachener Tor. In der 54. Minute kam Fabian Schleusener nach einer scharfen Hereingabe von van der Sloot im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Konrad Oldhafer entschied nicht auf Elfmeter \u2013 eine zumindest diskutierbare Szene. Es war Fortunas beste Phase, doch sie dauerte erneut viel zu kurz.<\/p>\n<p>Nach 62 Minuten schw\u00e4chte sich D\u00fcsseldorf dann selbst. Elias Egouli, bereits fr\u00fch verwarnt, stoppte einen Aachener Konter und sah Gelb-Rot. Von diesem Moment an musste Fortuna nicht mehr nur einem R\u00fcckstand, sondern auch in Unterzahl hinterherlaufen. Aachen bekam R\u00e4ume zum Umschalten und h\u00e4tte die Partie deutlich fr\u00fcher entscheiden k\u00f6nnen. Dass es bis zum Schluss beim 1:0 blieb, lag auch daran, dass Louis Lord mehrfach stark reagierte. Fortuna durfte deshalb bis in die Nachspielzeit hoffen \u2013 wirklich erzwingen konnte die Mannschaft den Ausgleich jedoch nicht.<\/p>\n<p>Und genau hier liegt nach sieben Spieltagen die entscheidende Frage. Fortuna besitzt Qualit\u00e4t, Moral und offensichtlich auch die F\u00e4higkeit, Spiele sp\u00e4t zu drehen. Die Siege gegen Duisburg und Regensburg haben das bewiesen. Aber Comeback-Qualit\u00e4ten d\u00fcrfen nicht dauerhaft ersetzen, was \u00fcber 90 Minuten aus einer klaren Spielidee entstehen sollte. Gegen Duisburg und Regensburg konnten R\u00fcckst\u00e4nde noch korrigiert werden. In Aachen funktionierte dieser Rettungsmechanismus nicht \u2013 und pl\u00f6tzlich waren dieselben spielerischen Probleme wieder sehr deutlich sichtbar.<\/p>\n<p>Auch die Aussagen aus der Mannschaft sind bemerkenswert. Matthias Zimmermann sprach nach der Partie davon, dass Fortuna noch viele Schritte machen m\u00fcsse und im Ballbesitz wesentlich sauberer werden m\u00fcsse. Tim Oberdorf r\u00e4umte ein, dass vieles von dem, was sich die Mannschaft vornehme, noch zu selten zu sehen sei. Solche Aussagen sind ehrlich und nachvollziehbar. Sie zeigen aber gleichzeitig, dass nach Vorbereitung und sieben Ligaspielen zentrale Abl\u00e4ufe weiterhin nicht stabil genug funktionieren.<\/p>\n<p>Genau dar\u00fcber wird inzwischen auch unter den Fans intensiver diskutiert. In ersten \u00f6ffentlichen Reaktionen nach der Partie geht es weniger um diese eine Niederlage als um ein wiederkehrendes Muster: Schwierigkeiten gegen hohes Pressing, fehlende L\u00f6sungen im Spielaufbau und die Frage, warum Fortuna h\u00e4ufig erst nach personellen oder taktischen Eingriffen w\u00e4hrend einer Partie gef\u00e4hrlicher wird. Einzelne Stimmen stellen inzwischen deutlich grundlegendere Fragen. Diese Reaktionen sind nat\u00fcrlich nicht repr\u00e4sentativ f\u00fcr die gesamte Fanszene \u2013 ignorieren sollte man sie trotzdem nicht. Zwei Siege hatten die Diskussion beruhigt, das 0:1 in Aachen hat sie nicht beendet.<\/p>\n<p>Fortuna steht nach sieben Spielen mit zehn Punkten auf Rang neun. Das ist kein sportliches Drama und erst recht kein Grund f\u00fcr hektische Entscheidungen. Aber diese Mannschaft wurde nicht zusammengestellt, um sich dauerhaft damit zufriedenzugeben, Spiele \u00fcber Moral, individuelle Qualit\u00e4t und sp\u00e4te Wendungen zu retten. Die kommenden Wochen m\u00fcssen deshalb mehr liefern als Ergebnisse. Man muss endlich erkennen k\u00f6nnen, wohin sich dieser Fu\u00dfball entwickeln soll.<\/p>\n<p>Denn vielleicht ist die wichtigste Erkenntnis aus Aachen gar nicht die Niederlage. Vielleicht ist es die Erkenntnis, dass die zuletzt gewonnenen Spiele einige grunds\u00e4tzliche Probleme lediglich \u00fcberdeckt haben.<\/p>\n<p>#FortunaD\u00fcsseldorf #F95 #Fortuna4You #D\u00fcsseldorf #3Liga #AlemanniaAachen #Fortuna #Tivoli<\/p>\n<p><a class=\"button\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/1294036359427179\/posts\/1524229836407829\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf Facebook ansehen<\/a><\/p>\n\n<div class=\"d4yni-embed d4yni-embed-fbpost\"><div class=\"d4yni-embed-inner\"><iframe src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F1294036359427179%2Fposts%2F1524229836407829&#038;show_text=false&#038;width=500\" width=\"500\" height=\"680\" style=\"border:none;overflow:hidden\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\ud83d\udd34\u26aa TIVOLI-D\u00c4MPFER: FORTUNA VERLIERT 0:1 \u2013 UND DIE ALTEN FRAGEN SIND WIEDER DA Zwei Siege in Folge hatten Hoffnung gemacht, doch auf dem ausverkauften Tivoli bekam Fortuna D\u00fcsseldorf am Samstag ziemlich deutlich gezeigt, wie fragil dieser Aufschwung noch ist. 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