{"id":34939,"date":"2026-09-18T10:40:03","date_gmt":"2026-09-18T08:40:03","guid":{"rendered":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/09\/18\/duesseldorf-rechnet-mit-4729-millionen-euro-defizit-34120065\/"},"modified":"2026-09-18T10:40:03","modified_gmt":"2026-09-18T08:40:03","slug":"duesseldorf-rechnet-mit-4729-millionen-euro-defizit-34120065","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/09\/18\/duesseldorf-rechnet-mit-4729-millionen-euro-defizit-34120065\/","title":{"rendered":"D\u00dcSSELDORF RECHNET MIT 472,9 MILLIONEN EURO DEFIZIT"},"content":{"rendered":"<p>\u261d\ufe0f\ud83e\udef5\ud83d\udc49 D\u00dcSSELDORF RECHNET MIT 472,9 MILLIONEN EURO DEFIZIT<\/p>\n<p>Die Finanzlage der Landeshauptstadt hat sich im laufenden Jahr weiter versch\u00e4rft. Nach dem j\u00fcngsten Controllingbericht rechnet D\u00fcsseldorf f\u00fcr 2026 inzwischen mit einem Jahresfehlbetrag von 472,9 Millionen Euro. Als der Rat den Haushalt im M\u00e4rz verabschiedete, waren noch 390,4 Millionen Euro eingeplant. Innerhalb weniger Monate hat sich die Prognose damit um weitere 82,5 Millionen Euro verschlechtert.<\/p>\n<p>Schon im Juni hatte die K\u00e4mmerei ihre Erwartung auf ein Minus von 447,1 Millionen Euro korrigiert. Nun geht die Stadt noch einmal von rund 25,8 Millionen Euro mehr aus. Hauptgrund sind nach Angaben der Verwaltung steigende laufende Aufwendungen. Allein bei Sach- und Dienstleistungen wird gegen\u00fcber der Planung ein zus\u00e4tzlicher Bedarf von 62,3 Millionen Euro erwartet, bei den Personalaufwendungen sind es weitere 21,2 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Bemerkenswert ist dabei, dass die Einnahmeseite nicht \u00fcberall schlechter l\u00e4uft als angenommen. Bei der Gewerbesteuer erwartet die Stadt derzeit rund 50 Millionen Euro mehr als im Haushaltsansatz. D\u00fcsseldorf weist allerdings ausdr\u00fccklich darauf hin, dass die Gewerbesteuer stark schwankt und Prognosen deshalb mit Vorsicht zu betrachten sind. Die h\u00f6heren Einnahmen reichen nach der aktuellen Rechnung nicht aus, um die zus\u00e4tzlichen Ausgaben auszugleichen.<\/p>\n<p>Parallel steigt der Kreditbedarf. Zum 30. Juni standen 605 Millionen Euro an Liquidit\u00e4tskrediten in den B\u00fcchern. Hinzu kamen rund eine Milliarde Euro an Investitions- und F\u00f6rderkrediten. Bis zum Jahresende k\u00f6nnte der gesamte Kreditbestand nach derzeitiger Prognose auf rund 2,1 Milliarden Euro steigen. Der j\u00e4hrliche Fehlbetrag und der Kreditbestand sind dabei unterschiedliche Gr\u00f6\u00dfen: Das Defizit beschreibt die L\u00fccke zwischen Ertr\u00e4gen und Aufwendungen eines Haushaltsjahres, Kredite dienen unter anderem der Finanzierung von Investitionen und der Sicherung der laufenden Zahlungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Die Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der finanzielle Puffer der Stadt deutlich kleiner wird. Der im M\u00e4rz beschlossene Haushalt 2026 konnte haushaltsrechtlich noch \u00fcber die Ausgleichsr\u00fccklage als fiktiv ausgeglichen dargestellt werden. Schon damals ging die Stadt davon aus, dass diese R\u00fccklage bis Ende 2026 nahezu vollst\u00e4ndig aufgebraucht sein d\u00fcrfte. Auch das Jahr 2025 endete nach dem vorl\u00e4ufigen Jahresabschluss mit einem Verlust von 273,5 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Gleichzeitig investiert D\u00fcsseldorf weiter in seine Infrastruktur. F\u00fcr 2026 wurden Investitionen von rund 729,5 Millionen Euro eingeplant. Davon entfallen unter anderem 307,5 Millionen Euro auf den Schulbau, 59,4 Millionen Euro auf den \u00f6ffentlichen Nahverkehr, 89,8 Millionen Euro auf Stra\u00dfen und Wege sowie 40,2 Millionen Euro auf Bauen und Wohnen. Welche Auswirkungen die nochmals schlechtere Finanzprognose auf einzelne Vorhaben oder k\u00fcnftige Priorit\u00e4ten haben wird, hat die Stadt bislang nicht konkret festgelegt.<\/p>\n<p>Eine erste wichtige Antwort d\u00fcrfte bereits in der kommenden Woche folgen. Am Donnerstag, 24. September, bringt Oberb\u00fcrgermeister Dr. Stephan Keller gemeinsam mit Stadtk\u00e4mmerin Doroth\u00e9e Schneider den Entwurf f\u00fcr den Doppelhaushalt 2027 und 2028 in den D\u00fcsseldorfer Stadtrat ein. Die \u00f6ffentliche Sitzung beginnt um 9 Uhr im Rathaus. Erst mit diesem Entwurf wird sichtbar, mit welchen Einnahmen, Ausgaben, Investitionen und Konsolidierungsma\u00dfnahmen die Verwaltung f\u00fcr die kommenden beiden Jahre plant.<\/p>\n<p>F\u00fcr D\u00fcsseldorf geht es damit l\u00e4ngst nicht nur um eine gro\u00dfe Zahl im Haushalt. Der finanzielle Spielraum entscheidet dar\u00fcber, wie viel die Stadt in Schulen, Verkehr, Stra\u00dfen, Wohnen, Kultur, Sport, soziale Angebote und weitere kommunale Aufgaben investieren kann. Die 472,9 Millionen Euro sind bislang eine Prognose und noch kein endg\u00fcltiges Jahresergebnis. Klar ist aber schon jetzt: Die Ausgangslage f\u00fcr den neuen Doppelhaushalt ist deutlich schwieriger geworden.<\/p>\n<p>#D\u00fcsseldorf #D\u00fcsseldorf4You #DUS4YOU #Haushalt #Stadtfinanzen #Stadtrat #Finanzen #Kommunalpolitik @Follower<\/p>\n<p><a class=\"button\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/1290553509760153\/posts\/1513621034120065\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf Facebook ansehen<\/a><\/p>\n\n<div class=\"d4yni-embed d4yni-embed-fbpost\"><div class=\"d4yni-embed-inner\"><iframe src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F1290553509760153%2Fposts%2F1513621034120065&#038;show_text=false&#038;width=500\" width=\"500\" height=\"680\" style=\"border:none;overflow:hidden\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u261d\ufe0f\ud83e\udef5\ud83d\udc49 D\u00dcSSELDORF RECHNET MIT 472,9 MILLIONEN EURO DEFIZIT Die Finanzlage der Landeshauptstadt hat sich im laufenden Jahr weiter versch\u00e4rft. 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