{"id":34586,"date":"2026-09-04T14:06:02","date_gmt":"2026-09-04T12:06:02","guid":{"rendered":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/09\/04\/33-millionen-euro-fuer-schnellere-hilfe-duesseldorf-plant-zwei-neue-55380553\/"},"modified":"2026-09-04T14:06:02","modified_gmt":"2026-09-04T12:06:02","slug":"33-millionen-euro-fuer-schnellere-hilfe-duesseldorf-plant-zwei-neue-55380553","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/09\/04\/33-millionen-euro-fuer-schnellere-hilfe-duesseldorf-plant-zwei-neue-55380553\/","title":{"rendered":"33 MILLIONEN EURO F\u00dcR SCHNELLERE HILFE \u2013 D\u00dcSSELDORF PLANT ZWEI NEUE\u2026"},"content":{"rendered":"<p>\u261d\ufe0f\ud83e\udef5\ud83d\udc49 33 MILLIONEN EURO F\u00dcR SCHNELLERE HILFE \u2013 D\u00dcSSELDORF PLANT ZWEI NEUE RETTUNGSWACHEN<\/p>\n<p>Wenn ein Notruf eingeht, entscheiden nicht nur Personal und Fahrzeug \u00fcber die Geschwindigkeit der Hilfe. Entscheidend ist auch, von wo ein Rettungswagen startet. Genau an diesem Punkt will D\u00fcsseldorf jetzt nachbessern. Die Rettungswachen 24 und 50 sollen ihre bisherigen Standorte verlassen und an strategisch g\u00fcnstigeren Stellen neu gebaut werden. Zusammen geht es um Investitionen von gut 33 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Am kommenden Dienstag, 8. September, besch\u00e4ftigt sich zun\u00e4chst der Bauausschuss mit beiden Projekten. Die endg\u00fcltige Entscheidung \u00fcber Ausf\u00fchrung und Finanzierung soll der Rat am 24. September treffen. Wichtig dabei: D\u00fcsseldorf bekommt damit nicht einfach zwei zus\u00e4tzliche Rettungswachen. Bestehende Standorte werden ersetzt und verlagert, weil ihre Geb\u00e4ude nicht mehr den Anforderungen entsprechen und die neuen Positionen eine bessere Versorgung erm\u00f6glichen sollen.<\/p>\n<p>Wie wichtig die Standortfrage ist, zeigen die Zahlen des Rettungsdienstes. 2025 wurden in D\u00fcsseldorf 159.802 Rettungsdiensteins\u00e4tze registriert, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Darunter waren 110.847 Notf\u00e4lle. F\u00fcr Notfalleins\u00e4tze gilt eine Hilfsfrist von acht Minuten bis zum Eintreffen an der Einsatzstelle. Im vergangenen Jahr wurde diese Vorgabe bei 78,1 Prozent der Eins\u00e4tze eingehalten. Danach werden noch bis zu zwei weitere Minuten f\u00fcr den Weg bis zur Patientin oder zum Patienten ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Besonders weit fortgeschritten ist die Planung f\u00fcr die Rettungswache 24. Ihr heutiger Standort am F\u00fcrstenwall 206 ist nach Einsch\u00e4tzung der Stadt f\u00fcr eine zeitgem\u00e4\u00dfe Unterbringung des Rettungsdienstes nicht mehr geeignet. Eine sinnvolle Weiterentwicklung im vorhandenen Geb\u00e4ude sei nicht m\u00f6glich. Gleichzeitig wird eine Verlagerung in Richtung Westen bereits seit vielen Jahren in der D\u00fcsseldorfer Rettungsdienstplanung empfohlen.<\/p>\n<p>Der Neubau soll deshalb nach Hamm an die Kreuzung V\u00f6lklinger Stra\u00dfe und F\u00e4hrstra\u00dfe r\u00fccken. Von dort aus soll insbesondere die rettungsdienstliche Abdeckung des D\u00fcsseldorfer Hafens verbessert werden. Das rund 8.750 Quadratmeter gro\u00dfe st\u00e4dtische Grundst\u00fcck wird derzeit noch landwirtschaftlich genutzt.<\/p>\n<p>Geplant ist eine moderne Rettungswache mit einer Durchfahrts-Fahrzeughalle und f\u00fcnf Stellpl\u00e4tzen. Dazu kommen B\u00fcro- und Schulungsbereiche, Aufenthalts- und Umkleider\u00e4ume, Fitnessbereich sowie Schlaf- und Ruher\u00e4ume f\u00fcr die Besatzungen. Bei der Verkehrsplanung hat die Stadt auch die stark belastete Kreuzung im Blick. Neben der regul\u00e4ren Alarmausfahrt ist eine zus\u00e4tzliche Notausfahrt vorgesehen, damit Rettungswagen bei einem R\u00fcckstau an der V\u00f6lklinger Stra\u00dfe nicht auf dem Gel\u00e4nde feststecken.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Rettungswache 24 kalkuliert die Stadt derzeit mit rund 15,1 Millionen Euro einschlie\u00dflich Ausstattung und Inventar. Die mit der Umsetzung beauftragte Immobilien Projekt Management D\u00fcsseldorf GmbH strebt eine Fertigstellung bis zum dritten Quartal 2028 an.<\/p>\n<p>Noch gr\u00f6\u00dfer wird das Projekt im D\u00fcsseldorfer Norden. Die heutige Rettungswache 50 befindet sich auf dem Gel\u00e4nde des Florence-Nightingale-Krankenhauses an der Kreuzbergstra\u00dfe 79. Auch dort sieht die Stadt aufgrund der baulichen Situation dringenden Erneuerungsbedarf. Gleichzeitig ben\u00f6tigt die Freiwillige Feuerwehr Kalkum ein neues Ger\u00e4tehaus. Deshalb sollen beide Einrichtungen k\u00fcnftig an einem gemeinsamen Standort zusammengef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Vorgesehen ist ein rund 12.000 Quadratmeter gro\u00dfes Grundst\u00fcck an der Kreuzung Kalkumer Schlo\u00dfallee und Zeppenheimer Stra\u00dfe. Die beiden Bereiche bleiben innerhalb des Neubaus organisatorisch voneinander getrennt und k\u00f6nnen unabh\u00e4ngig arbeiten. Der Standort soll die Versorgung von Kalkum, Kaiserswerth, Angermund und Wittlaer verbessern. Nach den Planungsunterlagen k\u00f6nnen vom bisherigen Standort Teile der n\u00f6rdlichen Wohngebiete rechnerisch nicht innerhalb von sechs Minuten reiner Fahrzeit erreicht werden.<\/p>\n<p>Auch bei diesem Bau spielt die schnelle Ausfahrt eine zentrale Rolle. Die Rettungsfahrzeuge und die Freiwillige Feuerwehr sollen \u00fcber die Zeppenheimer Stra\u00dfe ausr\u00fccken. Besch\u00e4ftigte und die im Alarmfall anfahrenden Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr erreichen das Gel\u00e4nde \u00fcber die Kalkumer Schlo\u00dfallee. Die gesch\u00fctzte Baumallee entlang der Stra\u00dfen soll dabei erhalten bleiben.<\/p>\n<p>F\u00fcr Rettungswache und Ger\u00e4tehaus sind rund 17,94 Millionen Euro eingeplant. Damit liegt dieses Projekt \u00fcber dem urspr\u00fcnglich angesetzten projektbezogenen Grobkostenrahmen. Der Mehrbedarf soll zun\u00e4chst innerhalb des gr\u00f6\u00dferen Programms der feuerwehrorganisatorischen Ma\u00dfnahmen ausgeglichen werden. Die Fertigstellung wird derzeit bis zum dritten Quartal 2029 angestrebt.<\/p>\n<p>Beide Neubauten sollen zudem deutlich moderner und energieeffizienter werden als ihre Vorg\u00e4nger. Vorgesehen sind unter anderem W\u00e4rmepumpen, Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und begr\u00fcnte D\u00e4cher. Die Geb\u00e4ude werden nach dem Standard DGNB Gold und als Effizienzhaus 40 geplant.<\/p>\n<p>Hinter den beiden Bauprojekten steckt damit weit mehr als der Ersatz alter Geb\u00e4ude. D\u00fcsseldorf verschiebt zwei wichtige Punkte seines Rettungsdienstnetzes dorthin, wo die Stadt in den vergangenen Jahren gewachsen ist oder wo bestehende Standorte die gew\u00fcnschten Fahrzeiten nicht ausreichend abdecken. Gerade im Hafen und im weitl\u00e4ufigen Norden kann die richtige Adresse einer Rettungswache im Ernstfall einen entscheidenden Unterschied machen.<\/p>\n<p>#D\u00fcsseldorf #D\u00fcsseldorf4You #DUS4YOU #Rettungsdienst #Feuerwehr #Hamm #Kalkum #Stadtentwicklung<\/p>\n<p><a class=\"button\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/1290553509760153\/posts\/1501016155380553\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf Facebook ansehen<\/a><\/p>\n\n<div class=\"d4yni-embed d4yni-embed-fbpost\"><div class=\"d4yni-embed-inner\"><iframe src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F1290553509760153%2Fposts%2F1501016155380553&#038;show_text=false&#038;width=500\" width=\"500\" height=\"680\" style=\"border:none;overflow:hidden\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u261d\ufe0f\ud83e\udef5\ud83d\udc49 33 MILLIONEN EURO F\u00dcR SCHNELLERE HILFE \u2013 D\u00dcSSELDORF PLANT ZWEI NEUE RETTUNGSWACHEN Wenn ein Notruf eingeht, entscheiden nicht nur Personal und Fahrzeug \u00fcber die Geschwindigkeit der Hilfe. 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