{"id":32365,"date":"2026-08-17T09:03:04","date_gmt":"2026-08-17T07:03:04","guid":{"rendered":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/08\/17\/machtkampf-bei-fortuna-76173192\/"},"modified":"2026-08-17T09:03:04","modified_gmt":"2026-08-17T07:03:04","slug":"machtkampf-bei-fortuna-76173192","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/08\/17\/machtkampf-bei-fortuna-76173192\/","title":{"rendered":"MACHTKAMPF BEI FORTUNA?"},"content":{"rendered":"<p>\ud83d\udd34\u26aa MACHTKAMPF BEI FORTUNA?  \ud83d\udd34\u26aa<\/p>\n<p>DIE FUNKEL-FRAKTION, ALEXANDER ENDE<br>\nUND DIE FRAGE, WER BEI F95 EIGENTLICH DEN KURS BESTIMMT<\/p>\n<p>Zwei Spiele, zwei Niederlagen, null Punkte. Eigentlich g\u00e4be es bei Fortuna D\u00fcsseldorf derzeit gen\u00fcgend sportliche Probleme, \u00fcber die gesprochen werden m\u00fcsste. \u00dcber eine Mannschaft, die nach dem Abstieg den direkten Wiederaufstieg anstrebt und davon an den ersten beiden Spieltagen erschreckend wenig erkennen lie\u00df. \u00dcber Alexander Ende, seine Aufstellungen, seine Spielidee und die Frage, warum aus einem weitgehend neu zusammengestellten Kader bislang noch keine funktionierende Einheit geworden ist.<\/p>\n<p>Doch inzwischen geht es offenbar um mehr.<\/p>\n<p>Was BILD und EXPRESS rund um Fortuna berichten, zeichnet das Bild eines Vereins, bei dem die sportliche Krise m\u00f6glicherweise nur die sichtbare Oberfl\u00e4che eines viel grunds\u00e4tzlicheren Konflikts ist. Es geht um Alexander Ende, um Friedhelm Funkel, um Entscheidungen aus dem vergangenen Fr\u00fchjahr und vor allem um die Frage, ob innerhalb Fortunas tats\u00e4chlich alle Verantwortlichen dieselbe sportliche Richtung verfolgen.<\/p>\n<p>Dabei ist eines vorweg wichtig: Wir wollen niemandem Absichten unterstellen, die sich nicht belegen lassen. Wir kennen die Namen der Personen nicht, die BILD einer sogenannten \u201eFunkel-Fraktion\u201c zurechnet. Es gibt derzeit auch keinen belastbaren Hinweis darauf, dass Friedhelm Funkel selbst an irgendwelchen Aktivit\u00e4ten gegen Alexander Ende beteiligt ist. Ebenso gibt es keinen Beleg daf\u00fcr, dass eine R\u00fcckkehr Funkels unmittelbar bevorsteht.<\/p>\n<p>Aber es gibt inzwischen gen\u00fcgend \u00f6ffentlich bekannte Informationen, um Fragen zu stellen. Und einige davon sind ziemlich unangenehm.<\/p>\n<p>Laut BILD sollen Teile des Aufsichtsrats bereits im Fr\u00fchjahr lieber Friedhelm Funkel als Alexander Ende auf der D\u00fcsseldorfer Trainerbank gesehen haben. Nach dem Abstieg in die 3. Liga sollen Personen aus diesem Umfeld erneut deutlich gemacht haben, dass sie die damalige Entscheidung des inzwischen ausgeschiedenen Sportvorstands Sven Mislintat f\u00fcr falsch hielten.<\/p>\n<p>Das allein w\u00e4re noch kein Skandal. In einem Aufsichtsrat darf gestritten werden. Unterschiedliche Auffassungen \u00fcber Trainer, Sportvorst\u00e4nde oder die strategische Ausrichtung eines Vereins geh\u00f6ren sogar zu einem funktionierenden Kontrollgremium. Problematisch w\u00fcrde es allerdings dann, wenn eine einmal getroffene Entscheidung anschlie\u00dfend nicht mitgetragen, sondern im Hintergrund aktiv untergraben w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Und genau an diesem Punkt wird die Geschichte brisant.<\/p>\n<p>Denn laut BILD soll die Kritik an Ende nicht erst nach dem erschreckenden 0:2 gegen Hoffenheim II begonnen haben. Bereits nach dem 1:2 zum Saisonauftakt in Mannheim soll es erhebliche Unruhe gegeben haben. Im Umfeld des Spiels ist von unsch\u00f6nen Szenen und lautstarken Vorw\u00fcrfen gegen Mitarbeiter des Vereins die Rede. Anschlie\u00dfend soll aus dem Kreis der Funkel-Bef\u00fcrworter zunehmend Kritik an Ende verbreitet worden sein.<\/p>\n<p>Noch schwerer wiegt ein weiterer Vorwurf. W\u00e4hrend des Heimspiels gegen Hoffenheim II soll bereits das Ger\u00fccht kursiert sein, Alexander Ende k\u00f6nne bei einer weiteren Niederlage seinen Job verlieren. BILD ordnet auch dieses Ger\u00fccht dem Umfeld jener Personen zu, die Ende schon l\u00e4nger kritisch gegen\u00fcberstehen sollen. Zus\u00e4tzlich ist davon die Rede, dass vermeintliche Interna aus der Kabine verbreitet worden seien, die geeignet w\u00e4ren, den Trainer weiter unter Druck zu setzen.<\/p>\n<p>Sollte das stimmen, w\u00e4re eine Grenze \u00fcberschritten.<\/p>\n<p>Denn dann reden wir nicht mehr \u00fcber die vollkommen legitime Frage, ob Alexander Ende der richtige Trainer f\u00fcr Fortuna D\u00fcsseldorf ist. Dann reden wir dar\u00fcber, ob innerhalb eines Vereins unterschiedliche Lager versuchen, die \u00f6ffentliche und interne Stimmung in eine bestimmte Richtung zu bewegen.<\/p>\n<p>Und pl\u00f6tzlich bekommt eine Entscheidung aus dem April wieder enorme Bedeutung.<\/p>\n<p>Als Fortuna im Fr\u00fchjahr mitten im Abstiegskampf einen neuen Trainer suchte, h\u00e4tte kaum ein Name besser in das klassische Profil eines erfahrenen Retters gepasst als Friedhelm Funkel. Er kennt Fortuna, kennt D\u00fcsseldorf, kennt schwierige Situationen und besitzt bei einem gro\u00dfen Teil der Anh\u00e4ngerschaft bis heute einen beinahe legend\u00e4ren Status.<\/p>\n<p>Funkel f\u00fchrte Fortuna 2018 zur\u00fcck in die Bundesliga. Unter ihm erlebte der Verein anschlie\u00dfend eine der emotionalsten und sportlich erfolgreichsten Phasen der j\u00fcngeren Vergangenheit. Sein Name funktioniert in D\u00fcsseldorf deshalb anders als der irgendeines anderen Trainers. Wer Funkel sagt, l\u00f6st etwas aus \u2013 bei Fans, im Umfeld und offenbar m\u00f6glicherweise auch innerhalb des Vereins.<\/p>\n<p>Sven Mislintat entschied sich im Fr\u00fchjahr trotzdem bewusst f\u00fcr einen anderen Weg. Das war keine kurzfristige Notl\u00f6sung, sondern eine strategische Entscheidung. Alexander Ende sollte nicht nur ein paar Wochen \u00fcberbr\u00fccken oder irgendwie den Klassenerhalt retten. Er sollte entwickeln, eine klare Spielidee installieren und gemeinsam mit dem Verein etwas aufbauen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr erhielt Ende einen langfristigen Vertrag bis 2028, der ausdr\u00fccklich auch f\u00fcr die 3. Liga gelten sollte.<\/p>\n<p>Fortuna entschied sich damit bewusst gegen die kurzfristige Feuerwehrmann-L\u00f6sung und f\u00fcr einen Trainer, mit dem ein neuer Weg eingeschlagen werden sollte. Schon damals war allerdings erkennbar, dass diese Entscheidung intern keineswegs unumstritten gewesen sein k\u00f6nnte. Der kicker berichtete bei Endes Vorstellung, dass f\u00fcr Mislintats Entscheidung innerhalb des Vereins durchaus \u00dcberzeugungsarbeit notwendig gewesen sei.<\/p>\n<p>Vier Monate sp\u00e4ter bekommt dieser kleine Satz eine v\u00f6llig neue Bedeutung.<\/p>\n<p>Denn inzwischen ist Sven Mislintat nicht mehr da. Fortuna ist abgestiegen. Der Kader wurde massiv ver\u00e4ndert. Der Start in die 3. Liga ist mit Niederlagen gegen Mannheim und Hoffenheim II komplett misslungen.<\/p>\n<p>Und pl\u00f6tzlich ist Friedhelm Funkel wieder mitten in der Geschichte.<\/p>\n<p>Nicht weil Funkel selbst \u00f6ffentlich seine R\u00fcckkehr fordert, sondern weil sein Name offenbar nie ganz verschwunden war.<\/p>\n<p>Dazu passt eine bemerkenswerte Aussage, \u00fcber die EXPRESS berichtet. Autor Volker Geissler schildert ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch mit Funkel und fragte ihn, weshalb er im Fr\u00fchjahr nicht noch einmal als Feuerwehrmann bei Fortuna eingesprungen sei. Funkel erkl\u00e4rte demnach, dass es durchaus Anfragen gegeben habe, aber ausgerechnet der Verein, dem er gerne geholfen h\u00e4tte, ihn nicht gewollt habe. Nach Darstellung des EXPRESS lie\u00df Funkel anschlie\u00dfend erkennen, dass Geissler sehr wohl wisse, welchen Verein er damit meinte.<\/p>\n<p>EXPRESS interpretiert diese Aussage als Hinweis auf Fortuna D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>Auch daraus l\u00e4sst sich selbstverst\u00e4ndlich nicht ableiten, dass Funkel heute Alexander Ende ersetzen m\u00f6chte. Es zeigt aber etwas anderes: Die M\u00f6glichkeit einer erneuten Zusammenarbeit zwischen Fortuna und Friedhelm Funkel war offenbar sehr viel mehr als irgendeine nostalgische Fantasie unter Fans.<\/p>\n<p>Und genau deshalb ist der Begriff \u201eFunkel-Fraktion\u201c so explosiv.<\/p>\n<p>Denn Funkel steht in dieser Geschichte inzwischen f\u00fcr zwei v\u00f6llig unterschiedliche Dinge. Da ist auf der einen Seite der ehemalige Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel, der nach allem, was bislang bekannt ist, selbst \u00fcberhaupt nichts mit einem m\u00f6glichen Vorgehen gegen Alexander Ende zu tun haben muss. Und da ist auf der anderen Seite der Name Funkel als Symbol f\u00fcr eine andere sportliche Entscheidung, die Teile des Vereins m\u00f6glicherweise bereits im Fr\u00fchjahr bevorzugt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Diese beiden Dinge d\u00fcrfen nicht miteinander vermischt werden.<\/p>\n<p>Wer Funkel heute zum Strippenzieher eines m\u00f6glichen Machtkampfes erkl\u00e4rt, geht deutlich weiter als das, was sich derzeit belegen l\u00e4sst. Wer allerdings so tut, als g\u00e4be es \u00fcberhaupt keine Geschichte, macht es sich inzwischen ebenfalls zu einfach. Daf\u00fcr liegen mittlerweile zu viele Puzzleteile auf dem Tisch.<\/p>\n<p>Schon im Fr\u00fchjahr gab es offenbar unterschiedliche Vorstellungen dar\u00fcber, welcher Trainertyp Fortuna aus der Krise f\u00fchren sollte. Mislintat setzte sich mit Alexander Ende und einer langfristigen L\u00f6sung durch. Wenige Wochen sp\u00e4ter stieg Fortuna trotzdem ab. Mislintat musste gehen, Ende blieb und der Kader wurde f\u00fcr die 3. Liga nahezu neu aufgebaut.<\/p>\n<p>Nun soll ausgerechnet jene alte Trainerfrage nach nur zwei Spielen erneut aufbrechen.<\/p>\n<p>Dabei muss man Alexander Ende keineswegs von sportlicher Kritik freisprechen. Im Gegenteil. Was Fortuna gegen Hoffenheim II gezeigt hat, war f\u00fcr einen selbsternannten Aufstiegsanw\u00e4rter erschreckend wenig. Nach dem Fehlstart in Mannheim h\u00e4tte eine Reaktion kommen m\u00fcssen. Stattdessen pr\u00e4sentierte sich eine Mannschaft, der \u00fcber weite Strecken Ideen, Durchschlagskraft, Tempo und Selbstverst\u00e4ndnis fehlten.<\/p>\n<p>Alexander Ende ist Cheftrainer und tr\u00e4gt deshalb selbstverst\u00e4ndlich Verantwortung.<\/p>\n<p>Wir haben selbst nach dem zweiten Spieltag die Trainerfrage gestellt, allerdings ganz bewusst nicht mit der Forderung \u201eEnde raus\u201c. Denn seine Arbeit bei Fortuna l\u00e4sst sich nicht auf zwei Drittligaspiele reduzieren. Ende \u00fcbernahm einen Verein mitten in einer sportlichen Krise, konnte den Abstieg nicht verhindern und musste anschlie\u00dfend mit einer nahezu komplett ver\u00e4nderten Mannschaft einen Neuaufbau beginnen.<\/p>\n<p>Das sch\u00fctzt ihn nicht vor Kritik. Aber es geh\u00f6rt zu einer fairen Bewertung dazu.<\/p>\n<p>Und genau deshalb w\u00e4re es bemerkenswert, wenn innerhalb Fortunas bereits nach dem ersten Spieltag wieder grunds\u00e4tzlich an seiner Position gearbeitet worden sein sollte. Denn dann m\u00fcsste irgendwann zwangsl\u00e4ufig die Frage gestellt werden, welche Chance dieses Projekt eigentlich jemals hatte.<\/p>\n<p>Ein Trainer kann eine Mannschaft nur entwickeln, wenn der Verein ihm die daf\u00fcr notwendige Zeit zugesteht. Eine sportliche F\u00fchrung kann nur dann eine Strategie umsetzen, wenn die entscheidenden Gremien diese Strategie zumindest grunds\u00e4tzlich mittragen. Und ein Verein kann nur glaubw\u00fcrdig von einem gemeinsamen Weg sprechen, wenn dieser Weg nicht bei der ersten Bodenwelle intern wieder infrage gestellt wird.<\/p>\n<p>Vielleicht liegt genau hier der wichtigste Punkt dieser gesamten Geschichte.<\/p>\n<p>Vielleicht hat Fortuna n\u00e4mlich gerade nicht nur eine Trainerkrise. Vielleicht hat Fortuna ein grunds\u00e4tzliches Problem in seiner F\u00fchrung und in der Frage, wer innerhalb des Vereins eigentlich welche Richtung verfolgt.<\/p>\n<p>Auch der EXPRESS besch\u00e4ftigt sich inzwischen ausgesprochen kritisch mit den Strukturen an der Vereinsspitze und stellt Fragen nach Verantwortlichkeiten und dem Umgang mit Interna. Das ist nicht dasselbe wie die von BILD beschriebene \u201eFunkel-Fraktion\u201c, und es w\u00e4re journalistisch falsch, beide Geschichten einfach miteinander gleichzusetzen. Dennoch ber\u00fchren beide Berichte denselben wunden Punkt: Wie geschlossen ist dieser Verein eigentlich?<\/p>\n<p>Nach dem Abstieg h\u00e4tte Fortuna die gro\u00dfe Chance gehabt, einen klaren Schnitt zu machen. Zust\u00e4ndigkeiten kl\u00e4ren, eine sportliche Linie festlegen, einen Kader zusammenstellen, einen Trainer st\u00e4rken und anschlie\u00dfend gemeinsam versuchen, den Betriebsunfall Abstieg zu korrigieren.<\/p>\n<p>Stattdessen diskutieren wir nach zwei Spieltagen schon wieder \u00fcber Lager, Interna, Trainerger\u00fcchte und Entscheidungen aus der Vergangenheit.<\/p>\n<p>Das kann f\u00fcr Fortuna gef\u00e4hrlicher werden als null Punkte nach zwei Spielen.<\/p>\n<p>Eine Saison kann man nach einem Fehlstart noch drehen. Einen Verein, in dem unterschiedliche Kr\u00e4fte gegeneinander arbeiten, wesentlich schwerer.<\/p>\n<p>Deshalb w\u00e4re es jetzt auch falsch, reflexartig Friedhelm Funkel gegen Alexander Ende auszuspielen. Funkel hat sich um Fortuna verdient gemacht, das steht au\u00dfer Frage. Viele Fans verbinden mit ihm eine Phase, in der dieser Verein wieder das Gef\u00fchl vermittelte, gemeinsam in eine Richtung zu gehen. Vielleicht erkl\u00e4rt gerade das, warum sein Name bis heute eine solche Wirkung entfaltet und warum jede Verbindung zwischen Funkel und Fortuna sofort Emotionen ausl\u00f6st. Doch Alexander Ende ist der aktuelle Trainer von Fortuna D\u00fcsseldorf \u2013 und solange der Verein keine andere Entscheidung trifft, muss er auch die M\u00f6glichkeit bekommen, anhand seiner tats\u00e4chlichen Arbeit bewertet zu werden und nicht anhand von Ger\u00fcchten, die m\u00f6glicherweise aus internen Spannungen heraus entstehen.<\/p>\n<p>Genau deshalb geht es jetzt nicht darum, einzelne Personen \u00f6ffentlich an den Pranger zu stellen oder vorschnell Schuldige zu benennen. Entscheidend ist vielmehr, dass Fortuna selbst f\u00fcr Klarheit sorgt. Wenn es innerhalb des Aufsichtsrats tats\u00e4chlich grunds\u00e4tzliche Zweifel an Endes Verpflichtung gibt, dann geh\u00f6ren diese intern offen auf den Tisch. Unterschiedliche Meinungen sind in einem Verein dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung weder ungew\u00f6hnlich noch verwerflich. Problematisch wird es erst dann, wenn aus Meinungsverschiedenheiten Lager entstehen und Entscheidungen nicht mehr in den daf\u00fcr vorgesehenen Gremien ausgetragen werden, sondern \u00fcber Ger\u00fcchte, durchgestochene Interna oder gezielte Stimmungsmache beeinflusst werden sollen.<\/p>\n<p>Und genau hier liegt der Kern der gesamten Geschichte. Vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, ob Friedhelm Funkel noch einmal Trainer von Fortuna D\u00fcsseldorf wird. Vielleicht geht es auch nicht in erster Linie darum, wie lange Alexander Ende noch auf der Bank sitzt. Die viel grunds\u00e4tzlichere Frage lautet, wer bei Fortuna eigentlich die sportliche Richtung vorgibt \u2013 und ob diese Richtung anschlie\u00dfend von allen Verantwortlichen auch mitgetragen wird.<\/p>\n<p>Nach einem Abstieg und einem nahezu kompletten Neuaufbau braucht ein Verein vor allem Verl\u00e4sslichkeit. Spieler m\u00fcssen wissen, woran sie sind. Ein Trainer muss wissen, dass er nicht nach jeder Niederlage intern neu verhandelt wird. Die sportliche F\u00fchrung muss Entscheidungen treffen k\u00f6nnen, ohne st\u00e4ndig bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen, dass parallel andere Interessen verfolgt werden. Und ein Aufsichtsrat muss kontrollieren, kritisch hinterfragen und gegebenenfalls korrigieren \u2013 aber eben auf eine Weise, die den Verein stabilisiert und nicht zus\u00e4tzlich verunsichert.<\/p>\n<p>Fortuna hat nach zwei Spieltagen zweifellos ein sportliches Problem. Null Punkte, zwei entt\u00e4uschende Auftritte und eine Mannschaft, die bislang weit hinter den Erwartungen zur\u00fcckbleibt, d\u00fcrfen nicht kleingeredet werden. Doch eine Saison l\u00e4sst sich nach einem Fehlstart noch drehen. Viel gef\u00e4hrlicher w\u00e4re es, wenn sich nun herausstellen sollte, dass innerhalb des Vereins verschiedene Kr\u00e4fte gegeneinander arbeiten und der sportliche Neuaufbau schon ins Wanken ger\u00e4t, bevor er \u00fcberhaupt richtig begonnen hat.<\/p>\n<p>Genau deshalb verdienen die aktuellen Berichte Aufmerksamkeit. Nicht, weil wir daraus vorschnell einen bevorstehenden Trainerwechsel konstruieren wollen und auch nicht, weil Friedhelm Funkel pl\u00f6tzlich wieder zur L\u00f6sung aller Probleme erkl\u00e4rt werden sollte. Sondern weil Fortuna beantworten muss, ob der eingeschlagene Weg tats\u00e4chlich von allen getragen wird und ob Alexander Ende innerhalb des Vereins die R\u00fcckendeckung besitzt, die ein Trainer f\u00fcr einen solchen Neuaufbau ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Denn zwei verlorene Spiele sind noch lange keine verlorene Saison. Wenn aber das Vertrauen innerhalb eines Vereins verloren geht, aus unterschiedlichen Meinungen feste Lager entstehen und irgendwann niemand mehr genau wei\u00df, wer eigentlich welchen Kurs verfolgt, dann wird aus einer sportlichen Krise sehr schnell etwas wesentlich Gr\u00f6\u00dferes.<\/p>\n<p>Und genau dar\u00fcber sollte Fortuna jetzt sprechen.<\/p>\n<p>#FortunaD\u00fcsseldorf #F95 #Fortuna #Fortuna4You #AlexanderEnde #FriedhelmFunkel #Funkel #FunkelFraktion #3Liga #D\u00fcsseldorf #Fortuna95 #Machtkampf @Follower @Top-Fans<\/p>\n<p><a class=\"button\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/1294036359427179\/posts\/1493242876173192\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf Facebook ansehen<\/a><\/p>\r\n\r\n<div class=\"d4yni-embed d4yni-embed-fbpost\"><div class=\"d4yni-embed-inner\"><iframe src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F1294036359427179%2Fposts%2F1493242876173192&#038;show_text=false&#038;width=500\" width=\"500\" height=\"680\" style=\"border:none;overflow:hidden\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\ud83d\udd34\u26aa MACHTKAMPF BEI FORTUNA? \ud83d\udd34\u26aa DIE FUNKEL-FRAKTION, ALEXANDER ENDE UND DIE FRAGE, WER BEI F95 EIGENTLICH DEN KURS BESTIMMT Zwei Spiele, zwei Niederlagen, null Punkte. 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