{"id":32349,"date":"2026-08-15T20:54:24","date_gmt":"2026-08-15T18:54:24","guid":{"rendered":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/08\/15\/nach-zwei-spielen-schon-die-trainerfrage-66306443\/"},"modified":"2026-08-15T20:54:24","modified_gmt":"2026-08-15T18:54:24","slug":"nach-zwei-spielen-schon-die-trainerfrage-66306443","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dus4you.de\/index.php\/2026\/08\/15\/nach-zwei-spielen-schon-die-trainerfrage-66306443\/","title":{"rendered":"NACH ZWEI SPIELEN SCHON DIE TRAINERFRAGE?"},"content":{"rendered":"<p>\ud83d\udd34\u26aa NACH ZWEI SPIELEN SCHON DIE TRAINERFRAGE? \ud83d\udd34\u26aa<br>\nWARUM ES BEI FORTUNA L\u00c4NGST NICHT MEHR NUR UM ZWEI SPIELE GEHT<\/p>\n<p>Zwei Spiele, null Punkte, 1:4 Tore. Wer die Diskussion um Alexander Ende allein auf diese nackten Zahlen reduziert, kann sie tats\u00e4chlich f\u00fcr \u00fcberzogen halten. Kein seri\u00f6s gef\u00fchrter Verein sollte nach 180 Minuten einer neuen Saison in Panik verfallen, und keine Mannschaft mit zahlreichen Neuzug\u00e4ngen kann Anfang August bereits bis ins letzte Detail funktionieren. Doch genau hier liegt der entscheidende Punkt: Bei Fortuna D\u00fcsseldorf geht es l\u00e4ngst nicht mehr nur um die beiden Niederlagen gegen Mannheim und Hoffenheim II. Es geht um die Entwicklung seit Alexander Endes Amtsantritt, um sieben Pflichtspiele mit zwei Siegen und f\u00fcnf Niederlagen, um inzwischen wiederkehrende Probleme \u2013 und vor allem um die Frage, ob auf dem Platz \u00fcberhaupt eine Entwicklung zu erkennen ist, die Hoffnung darauf macht, dass diese Mannschaft bald dort ankommt, wo sie angesichts ihrer Qualit\u00e4t und ihrer M\u00f6glichkeiten stehen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Das 0:2 gegen die TSG Hoffenheim II war deshalb weit mehr als ein schlechter Nachmittag. Vor 27.419 Zuschauern pr\u00e4sentierte sich Fortuna \u00fcber weite Strecken wie eine Mannschaft, die nicht nur nach Sicherheit sucht, sondern auch nach einer gemeinsamen Idee. Bereits in der dritten Minute f\u00fchrte ein Fehler von Steven van der Sloot zum R\u00fcckstand. Ein fr\u00fcher Gegentreffer kann passieren, gerade einer neu zusammengestellten Mannschaft. Entscheidend ist, was danach geschieht. Doch genau diese Reaktion blieb aus. Fortuna wurde nicht w\u00fctender, nicht mutiger und auch nicht zwingender. Stattdessen entstand mit zunehmender Spieldauer der Eindruck, dass Hoffenheim ziemlich genau wusste, was es tun wollte, w\u00e4hrend D\u00fcsseldorf noch immer versuchte herauszufinden, wie dieses Spiel eigentlich zu l\u00f6sen sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Das zweite Gegentor in der 52. Minute passte beinahe exemplarisch in das Bild. Wieder ein einfacher Ballverlust, wieder eine offene Struktur, wieder konnte Hoffenheim schnell umschalten. Jakov Dedic verwertete schlie\u00dflich den Abpraller zum 0:2. Sp\u00e4testens danach h\u00e4tte es jene Phase geben m\u00fcssen, in der Fortuna das Spiel mit Macht an sich zieht, die Zuschauer mitnimmt und dem Gegner zumindest das Gef\u00fchl vermittelt, dass dieser Nachmittag noch l\u00e4ngst nicht entschieden ist. Stattdessen kontrollierte Hoffenheim die Partie weitgehend souver\u00e4n. Zeitweise lag das 0:3 n\u00e4her in der Luft als der D\u00fcsseldorfer Anschlusstreffer. Die Rote Karte gegen Jorrit Hendrix nach dem zu kurzen Zuspiel von Andreas M\u00fcller in der 79. Minute setzte einem Nachmittag schlie\u00dflich die Krone auf, an dem fast alles zusammenkam, was momentan bei Fortuna schiefl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Dabei sind es nicht einmal die individuellen Fehler, die besonders beunruhigen. Fehler passieren, gerade unter Druck. Alarmierend ist vielmehr, dass Fortuna derzeit keine verl\u00e4ssliche Struktur besitzt, die solche Fehler auffangen kann. Hoffenheim presste das enge D\u00fcsseldorfer Zentrum konsequent und aggressiv, nahm dort die Anspielstationen weg und zwang Fortuna immer wieder zu unsauberen oder riskanten L\u00f6sungen. Die Abst\u00e4nde zwischen den Mannschaftsteilen waren h\u00e4ufig zu gro\u00df, nach Ballverlusten war die Restverteidigung anf\u00e4llig und \u00fcber die Au\u00dfen entstand viel zu wenig Entlastung. Am Ende blieb viel zu oft nur der lange Ball auf Hottmann oder Schleusener. Das kann in bestimmten Spielsituationen ein legitimes Mittel sein. Wenn es aber zur regelm\u00e4\u00dfigsten Antwort auf gegnerischen Druck wird, hat Fortuna ein grunds\u00e4tzliches Problem.<\/p>\n<p>Alexander Ende ver\u00e4nderte seine Startelf gegen\u00fcber dem Auftakt in Mannheim gleich auf f\u00fcnf Positionen. Nach einer schlechten Leistung Konsequenzen zu ziehen ist richtig. Doch f\u00fcnf Ver\u00e4nderungen werfen gleichzeitig Fragen auf. Wo ist die Hierarchie dieser Mannschaft? Welche Spieler bilden das Ger\u00fcst? Wer bekommt \u00fcber mehrere Spiele hinweg das Vertrauen, um Automatismen entwickeln zu k\u00f6nnen? Welche Rollen sind klar definiert? Konkurrenz innerhalb eines Kaders ist wichtig, st\u00e4ndiges Suchen dagegen erzeugt Unsicherheit. Genau diesen Eindruck vermittelt Fortuna derzeit: Es wird ver\u00e4ndert, verschoben und ausprobiert, ohne dass anschlie\u00dfend eine deutlich stabilere Mannschaft auf dem Platz steht.<\/p>\n<p>Besonders schwer wiegt dabei die K\u00f6rpersprache. Das war keine Mannschaft, die nach dem fr\u00fchen R\u00fcckstand sichtbar rebellierte. Zu h\u00e4ufig gingen K\u00f6pfe herunter, zu h\u00e4ufig wirkten Spieler nach Fehlern mit sich selbst besch\u00e4ftigt, zu selten half einer dem anderen dabei, wieder in die Partie zu finden. Alexander Ende sprach nach dem Spiel selbst von fehlender Klarheit, Wachheit, \u00dcberzeugung und einer sp\u00fcrbaren Verunsicherung. Seine Analyse trifft das Problem ziemlich genau. Nur ist genau das der Moment, an dem sich die Perspektive ver\u00e4ndert: Der Trainer ist nicht nur Beobachter dieser Entwicklung, sondern derjenige, der sie ver\u00e4ndern muss.<\/p>\n<p>Denn dieser Kader kann nicht dauerhaft als Erkl\u00e4rung f\u00fcr solche Auftritte herhalten. Fortuna verf\u00fcgt mit Spielern wie Heintz, Zimmermann, Hendrix, F\u00f6rster und Schleusener \u00fcber reichlich h\u00f6herklassige Erfahrung. Oberdorf, Consbruch und Hottmann bringen ebenfalls Qualit\u00e4t mit, dazu kommen junge Spieler mit erheblichem Entwicklungspotenzial. Der gemeldete Kaderetat wurde auf rund acht Millionen Euro erh\u00f6ht, der Gesamtmarktwert der Mannschaft wird im Bereich der Ligaspitze angesiedelt. Nat\u00fcrlich gewinnen weder Marktwerte noch Lebensl\u00e4ufe Fu\u00dfballspiele. Sie zeigen aber sehr deutlich, dass hier keine Mannschaft zusammengestellt wurde, deren nat\u00fcrlicher Anspruch darin bestehen kann, gegen Hoffenheim II \u00fcber weite Strecken hinterherzulaufen.<\/p>\n<p>Das bedeutet nicht, dass der Kader perfekt gebaut ist. Ganz im Gegenteil. Die Zusammenstellung wirft Fragen auf. Fortuna fehlt verl\u00e4ssliche nat\u00fcrliche Breite, gerade auf den Au\u00dfenbahnen. Im Aufbau mangelt es an Geschwindigkeit und Pressingresistenz. Im zentralen Mittelfeld gibt es zahlreiche Optionen, aber bislang zu wenig kreative Durchschlagskraft. Spieler tauchen auf Positionen auf, auf denen sie ihre eigentlichen St\u00e4rken kaum entwickeln k\u00f6nnen. Auch die Torwarthierarchie vermittelt bislang nicht jene Selbstverst\u00e4ndlichkeit, die einer ohnehin verunsicherten Mannschaft Stabilit\u00e4t geben k\u00f6nnte. Doch genau deshalb darf die Diskussion nicht ausschlie\u00dflich auf Alexander Ende reduziert werden.<\/p>\n<p>Auch Samir Arabi steht in der Verantwortung. Dieser Kader tr\u00e4gt seine Handschrift, ebenso wie die sportliche Gesamtstrategie und letztlich auch die Entscheidung f\u00fcr diesen Trainer. Die Frage muss deshalb gr\u00f6\u00dfer gestellt werden: Haben Trainer und Sportvorstand gemeinsam eine Mannschaft zusammengestellt, deren Spielidee zu den vorhandenen Spielern passt? Oder versucht Fortuna momentan einen Fu\u00dfball zu spielen, f\u00fcr den Teile dieses Kaders \u00fcberhaupt nicht optimal besetzt sind? Wenn eine Mannschaft auf dem Papier zu den st\u00e4rksten der Liga geh\u00f6rt, auf dem Platz aber weder Stabilit\u00e4t noch Klarheit entwickelt, dann liegt die Ursache selten bei einer einzigen Person.<\/p>\n<p>Und trotzdem kommt Alexander Ende an einer entscheidenden Frage nicht vorbei: Erreicht er diese Mannschaft?<\/p>\n<p>Sieben Pflichtspiele, zwei Siege, f\u00fcnf Niederlagen und 0,86 Punkte pro Spiel sind noch keine vollst\u00e4ndige Grundlage f\u00fcr ein abschlie\u00dfendes Urteil. Sie sind aber genug, um genauer hinzusehen. Vor allem dann, wenn sich bestimmte Muster wiederholen. Fr\u00fche R\u00fcckschl\u00e4ge f\u00fchren zu gro\u00dfer Verunsicherung. Das Spiel mit dem Ball wirkt komplizierter als n\u00f6tig. Nach Ballverlusten fehlt die Absicherung. Eine feste Achse ist kaum zu erkennen. Und wenn Spiele kippen, besitzt Fortuna momentan nur selten die F\u00e4higkeit, sie emotional oder spielerisch wieder an sich zu rei\u00dfen.<\/p>\n<p>Genau deshalb greift der Satz \u201eGebt dem Trainer doch wenigstens ein paar Spiele Zeit\u201c inzwischen zu kurz. Nat\u00fcrlich braucht Entwicklung Zeit. Aber Zeit ist im Profifu\u00dfball kein Selbstzweck. Sie ergibt nur Sinn, wenn eine Richtung erkennbar ist. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob Alexander Ende nach zwei Ligaspielen entlassen werden sollte. Sie lautet, ob die sportliche F\u00fchrung intern gen\u00fcgend Anzeichen daf\u00fcr sieht, dass Mannschaft und Trainer gemeinsam sehr kurzfristig eine Wende schaffen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch die Stimmung unter den Fans sollte niemand im Verein untersch\u00e4tzen. F\u00fcr unsere Auswertung wurden am Samstagabend 175 Kommentare aus den Diskussionen bei Facebook und YouTube redaktionell betrachtet. Das ist keine repr\u00e4sentative Umfrage unter allen Fortuna-Anh\u00e4ngern und soll auch keine sein. Trotzdem zeichnet sie ein bemerkenswert klares Stimmungsbild. 47,4 Prozent der ausgewerteten Kommentare fordern unmittelbar oder sehr deutlich einen Trainerwechsel. Weitere 17,7 Prozent verlangen massive sportliche und taktische Ver\u00e4nderungen, ohne ausdr\u00fccklich Endes Entlassung zu fordern. 21,7 Prozent bestehen vor allem aus Frust, Spott, Abstiegsangst oder Aussagen des emotionalen R\u00fcckzugs. Gerade einmal drei der 175 Kommentare lie\u00dfen sich klar einem Lager zuordnen, das ausdr\u00fccklich um Geduld mit dem Trainer bittet.<\/p>\n<p>Noch bemerkenswerter sind teilweise die Reaktionen unter den offiziellen Beitr\u00e4gen. Beim Endstandspost dominierten \u201eHaha\u201c- und \u201eW\u00fctend\u201c-Reaktionen. Das allein w\u00e4re noch kein Drama, soziale Netzwerke neigen zur Zuspitzung. Doch zwischen all dem \u00c4rger finden sich Aussagen, die f\u00fcr einen Verein viel gef\u00e4hrlicher sein k\u00f6nnen als jedes laut gerufene \u201eEnde raus\u201c. Aussagen von Fans, die von wachsender Gleichg\u00fcltigkeit sprechen. Menschen, die schreiben, dass sie sich emotional entfernen oder irgendwann schlicht nicht mehr kommen wollen.<\/p>\n<p>Wut ist f\u00fcr einen Fu\u00dfballverein unangenehm. Gleichg\u00fcltigkeit ist gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>19.000 Dauerkarten nach einem Abstieg sind keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. 27.419 Zuschauer gegen die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim ebenfalls nicht. Diese Fans haben ihren Teil l\u00e4ngst erf\u00fcllt. Sie haben einen gewaltigen Vertrauensvorschuss gegeben, obwohl die vergangene Saison mit einer bitteren Entt\u00e4uschung endete. Niemand verlangt daf\u00fcr garantierte Siege. Aber dieser Vertrauensvorschuss verpflichtet den Verein dazu, wenigstens das Gef\u00fchl zu vermitteln, dass auf dem Platz eine Mannschaft steht, die genau wei\u00df, wohin sie will.<\/p>\n<p>Ein Satz aus den Kommentaren bringt das ziemlich pr\u00e4zise auf den Punkt: \u201eIch habe als Fan 130 Prozent gegeben, die Mannschaft nicht.\u201c Ein anderer Anh\u00e4nger schreibt: \u201eEinige Spieler wissen gar nicht, was ihre Aufgabe auf dem Platz ist.\u201c Und selbst ein Kommentar, der ausdr\u00fccklich vor blindem Draufhauen warnt, endet mit der Feststellung: \u201eDas ist erschreckend.\u201c Genau diese Mischung beschreibt die Stimmung momentan besser als jedes Schlagwort. Es geht nicht darum, Einzelne an den Pranger zu stellen. Es geht um die Sorge, dass Fortuna gerade dabei ist, einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen R\u00fcckhalt zu verspielen.<\/p>\n<p>Und dann war da noch diese Pressekonferenz.<\/p>\n<p>Alexander Ende \u00e4u\u00dferte sich zur Partie, analysierte die fehlende Klarheit und die Verunsicherung seiner Mannschaft. Danach: keine einzige Frage.<\/p>\n<p>Keine Nachfrage dazu, weshalb Fortuna erneut derart gro\u00dfe Probleme im Spielaufbau hatte. Keine Frage zu den f\u00fcnf Ver\u00e4nderungen in der Startelf. Keine zur K\u00f6rpersprache. Keine zur taktischen Ausrichtung. Keine zur zunehmenden Trainerdiskussion.<\/p>\n<p>In den YouTube-Kommentaren wurde diese Sprachlosigkeit beinahe genauso intensiv diskutiert wie manche Entscheidung auf dem Platz. Verst\u00e4ndlicherweise. Gerade in einer Situation wie dieser braucht es kritische, sachliche Nachfragen. Nicht um jemanden vorzuf\u00fchren, sondern weil genau daf\u00fcr Pressekonferenzen da sind. Ein Fu\u00dfballverein dieser Gr\u00f6\u00dfe darf nach einem solchen Auftritt nicht den Eindruck vermitteln, dass das Wesentliche unausgesprochen bleibt.<\/p>\n<p>Was also tun?<\/p>\n<p>Ein hektischer Trainerwechsel allein w\u00e4re keine Garantie f\u00fcr irgendetwas. Ebenso falsch w\u00e4re es aber, die kommenden Wochen einfach verstreichen zu lassen und auf einen automatischen Lerneffekt zu hoffen. Der Verein muss jetzt intern eine sehr klare Entscheidung treffen. Wenn Samir Arabi und die Verantwortlichen davon \u00fcberzeugt sind, dass Alexander Ende diese Mannschaft erreicht und sein Konzept funktioniert, dann m\u00fcssen sie ihm demonstrativ den R\u00fccken st\u00e4rken \u2013 gleichzeitig aber klare sportliche Kriterien definieren, an denen die kommenden Spiele gemessen werden.<\/p>\n<p>Und wenn Ende bleibt, muss das Spiel zun\u00e4chst einfacher werden. Fortuna braucht eine klare Torwartentscheidung, eine stabile Abwehrformation, Spieler m\u00f6glichst auf ihren angestammten Positionen, bessere Absicherung im Zentrum und echte Breite. Nicht jeder Angriff muss spielerisch aus dem eigenen Strafraum gel\u00f6st werden. Nicht jede taktische Idee muss besonders ausgefallen sein. Die 3. Liga verlangt Zweikampfst\u00e4rke, Klarheit, Intensit\u00e4t und die F\u00e4higkeit, schlechte Phasen gemeinsam zu \u00fcberstehen. Erst wenn diese Grundlagen funktionieren, kann man \u00fcber kompliziertere Spielmodelle sprechen.<\/p>\n<p>Der kommende Pokalauftritt gegen Freiburg darf dabei nicht zum Alibi werden. Nat\u00fcrlich ist Fortuna dort Au\u00dfenseiter. Niemand sollte die weitere Entwicklung ausschlie\u00dflich an einem Ergebnis gegen einen Bundesligisten festmachen. Aber gerade deshalb eignet sich dieses Spiel hervorragend f\u00fcr eine andere Bewertung: Wie tritt diese Mannschaft auf? Ist eine Reaktion zu erkennen? Sind die Abst\u00e4nde besser? Helfen die Spieler einander? Verteidigt Fortuna gemeinsam? Gibt es Mut mit dem Ball? Erkennt man einen Plan?<\/p>\n<p>Im folgenden Ligaspiel gegen Stuttgart II wird das Ergebnis dann allerdings wieder eine ganz andere Bedeutung bekommen.<\/p>\n<p>Fortuna steht nach zwei Spieltagen nicht vor einer sportlichen Katastrophe. Daf\u00fcr ist eine Saison viel zu lang. Aber der Verein steht sehr wohl an einem fr\u00fchen Punkt, an dem falsche Entscheidungen sp\u00e4ter verdammt teuer werden k\u00f6nnen. Genau deshalb w\u00e4re es unseri\u00f6s, jetzt bereits alles einzurei\u00dfen. Genauso unseri\u00f6s w\u00e4re es allerdings, die offensichtlichen Probleme kleinzureden, nur weil der Kalender erst August zeigt.<\/p>\n<p>Die Trainerfrage existiert.<\/p>\n<p>Nicht weil Fortuna zwei Ligaspiele verloren hat.<\/p>\n<p>Sondern weil sich die Frage aufdr\u00e4ngt, ob Alexander Ende mit dieser Mannschaft gerade eine Entwicklung einleitet \u2013 oder ob Mannschaft, System und Trainer bereits beginnen, sich voneinander zu entfernen.<\/p>\n<p>Diese Antwort kennen wir von au\u00dfen nicht.<\/p>\n<p>Samir Arabi und die Verantwortlichen m\u00fcssen sie kennen.<\/p>\n<p>Und sie sollten sie verdammt schnell finden.<\/p>\n<p>Jetzt interessiert uns eure Meinung: Ist die Diskussion um Alexander Ende zum jetzigen Zeitpunkt \u00fcberzogen? Muss Fortuna ihm Zeit geben und das System konsequent weiterentwickeln? Oder erkennt ihr bereits gen\u00fcgend Warnzeichen, um einen fr\u00fchen Schnitt zumindest ernsthaft zu diskutieren? Tr\u00e4gt m\u00f6glicherweise die Kaderplanung sogar einen gr\u00f6\u00dferen Anteil an der aktuellen Situation als der Trainer? Und wie lange darf Fortuna noch auf eine Entwicklung warten, bevor aus einem Fehlstart ein echtes Problem wird?<\/p>\n<p>Diskutiert mit uns \u2013 hart in der Sache, aber fair gegen\u00fcber den Menschen.<\/p>\n<p>Und wenn ihr der Meinung seid, dass diese Debatte innerhalb der Fortuna-Familie gef\u00fchrt werden muss, dann teilt diesen Beitrag. Nicht, um irgendeine Entscheidung herbeizuschreiben, sondern damit m\u00f6glichst viele Stimmen geh\u00f6rt werden und aus einem \u201egebrauchten Tag\u201c nicht einfach die n\u00e4chste Phrase wird.<\/p>\n<p>Denn 19.000 Dauerkartenbesitzer und eine ganze Stadt haben nach dem Abstieg ihren Vertrauensvorschuss gegeben.<\/p>\n<p>Jetzt ist Fortuna am Zug.<\/p>\n<p>#FortunaD\u00fcsseldorf #Fortuna #F95 #Fortuna4You #F95TSG #3Liga #AlexanderEnde #SamirArabi #Trainerfrage #FortunaFans #FortunaFamilie #D\u00fcsseldorf #95Ole #RotWei\u00df #FortunaDiskussion #FortunaAnalyse #ZusammenF\u00fcrFortuna #AllesAusLiebe @Follower @Top-Fans<\/p>\n<p><a class=\"button\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/1294036359427179\/posts\/1491910366306443\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf Facebook ansehen<\/a><\/p>\r\n\r\n<div class=\"d4yni-embed d4yni-embed-fbpost\"><div class=\"d4yni-embed-inner\"><iframe src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F1294036359427179%2Fposts%2F1491910366306443&#038;show_text=false&#038;width=500\" width=\"500\" height=\"680\" style=\"border:none;overflow:hidden\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\ud83d\udd34\u26aa NACH ZWEI SPIELEN SCHON DIE TRAINERFRAGE? \ud83d\udd34\u26aa WARUM ES BEI FORTUNA L\u00c4NGST NICHT MEHR NUR UM ZWEI SPIELE GEHT Zwei Spiele, null Punkte, 1:4 Tore. 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